Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 2 H. (1807)
- Article
- Edle Gesinnung eines katholischen Geistlichen
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 117 (sequence 2)
- Language
- German
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so manche Verachtung, besonders irr der Vorzeit dulden Mußte. Ach, das Elend dieser Unglücklichenschien Vieler^ ein Triumph der Lehre Jesu zu seyn, und um diesm Triumph desto glanzender zu machen," vergrößerte man ihr Mm Keim des bürgerlichen und häuslichen Glückes. Die Religion Jesu wurde ihnen verhaßt, weil so manche Bekenner derselben ihre ewigen und gleichsam geschwornen Feinde waren. Nie soll ein so unwürdigek-und-ftindskligek^Glau^- 'drasstolz^mein Herz vrrbkmdm und verderben. Da ich, o mein Gott! von Jesu gelernt habe daß alle Menschen Brüder sind, so will ich an ihnen die Men« fchennsrue-und-di^-Menschenrechte-verehke^die-fiemit— mir gemein haben? ihr Elend selbst, und ihre bäraerliche Erniedrigung soll mir allezeit die Gärigste Begierde einftößen, sie zu trösten, ihr Leiden zu mildern , und sie durch den Antheil, den ich an ihrem Schicksale nehme, von dem betäubenden Schlage ihrer ehemaligen Zerstörung wieder aufzurichten. Amen. riats zu Bruchsal. "Siebente Auflage. Heilbron am Neckar »804. S. zr6.