Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 2 H. (1807)
- Article
- Briefe an den Herausgeber der Sulamith
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 128 (sequence 11)
- Language
- German
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Sen mechanischen Religivnsgebrauchen, oder in der Beobachtung einzelner Psiichtcn, sondern einzig und allein in der Annäherung unscrs Willens an den göttlichen, in der motalischcn Reinheit des Herzens, der Ecsinnungcn und Handlungen bestehen. Sapicnli sat! —' . . C. W. Spe Nacherinnerung der Herausgeber. Dasjenige, was der Hr. Dcrf. obigen Beitrags von dem eigentlichen wahren Geiste der Religion sagt, ist auch völlig den Prinzipien der jüdischen Religion gemäß. Der Mensch mich in der That die Schale vom Kerne zw unterscheiden wißen. Die Cereinonien sind für den sinnlichen Menschen nur als Mittel bestimmt, daß er dadurch auf die heilsamen Lehren der wahren Religion recht aufmerksam werde, indem die Ausübung tugendhafter, gerechter Handlungen der.eigentliche Zweck der Religion ist. In einer besondcrn Abhandlung werden wir daher in einem der nächsten Hefte die Beweise aus sehr guten Quelle» gehörig aufstellen, daß fast von allen jüdischen Rcligionslchrcrn der achte Geist unserer Religion bloß in eine thakige Ausübung moralischer Psiichtcn gesetzt wird. Denjenigen Thcil unserer resp. Leser, welchem etwa die oben geäußerten Meinungen im ersten Uebcrblicke auffallen dürften, verweisen wir für jetzt auf die Abhandlung: Ueber Mvsaismus und Iudenthum von Hrn. M. N. Eulamith i. Bandes 4ns Heft Jr. 332, wo über den Unterschied zwischen den Cereinonien und dem wahren Wesen der. Religion so manches Beherzigungswerche gesagt wird. vni.