Mannheim
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560
189519001905
  1. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. [Seite]

    wm ptifcrfh'fntmj*) von W. Aoßnrslri. Mchau', wie das Samenkorn, das kleine, Das einst gereift im Sonnenscheine, Wird in die Erde nackt gebracht; Doch wenn des Frühlings Manche wehen, Dann wird das Aörnchen neu erstehen Als goldne Ahr', in …

  2. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 114

    114 »Kommt Kindel-, hört mir *u!l‘ pr. 3^2. Don Dr. V. Küufintt* in Frankfurt a. IN. VI. €cbcn heißt: arbeiten, und die rechte Lebensfreude hat nur der, welcher arbeitet; das haben wir früher schon gesehen. Aber um arbeiten zu können, muß m…

  3. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 115

    115 täglich! — kann kein Mensch gesund bleiben. Merke dir deshalb das Mort von Goethe, dem größten deutschen Dichter: „Mrdnung lehrt dich Zeit gewinnen." Schon hieraus siehst du, daß man doch manchmal an seinem Unwohlsein selbst schuld ist;…

  4. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 116

    116 Anspruch flcnommcn, z. B. in Heiratsangelegenheiten, vor größern Reisen, bei Bunten n. s- >v. Ter Knndschaftgeher war von Montag früh bis Freitag Abend ans den Beinen, fleißig, thätig, regsam. Bor Anbruch des Freitag Abends schloß er se…

  5. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 117

    117 was bringen Sie uns Gutes?" So sprechend schob die kleine, runde, bewegliche Frau einen Stuhl für den Gast zun, Tische. Marinko errötete vor Bergungen über den freundlichen Gmpsang und über das artige Compliment. „Der Vater! und die Mut…

  6. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 118

    Rotköpfl, der Jäger Franz — ein Hanpttaschkasch *) wie mich der erblickt, spottet er mir nach und thnt mir, wo er mir kann, gebranntes Herzleid an, freilich wenn ich schon einmal drinn beim Portier sitz', is mir wohl, das is e Zucker von c …

  7. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 119

    Stelle in Böhmen . . . aber weißt du was, David Leblcbcn . . - geh' nix mehr zu .Kubischka hinüber, zn was sollst dn dich ärgern . . . so wahr soll ich . " Frau Di na war offenbar im Begriff irgend einen hohen Schwur auszusprechen, mit welc…

  8. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 120

    120 stößt man nur selten, dagegen erreicht an vielen Stellen die Grasdecke kaum einen Fuß Höhe, so daß sic den reuen Boden nur notdürftig verhüllt. Längs der Thalgesenke, wo zur Zeit der Regen das Wasser ablänft und sich in Pfützen und Seen…

  9. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 121

    121 stellten sich die Bekannten In seinem Hanse ein; Ein jeder möchte gerne Ein Freund von Freimut sein. Denn Freimut stand beim Hos in Gnad', Sein Wort dort großen Einfluß hat. „Willkommen in der Heimat! Willkommen lieber Freund! Denkst du…

  10. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 122

    122 zwei Birnbäumen versteckt gelegene, weißgetünchte Hänschen, mit seinen freundlichen grünen Fensterläden, seiner rvligezimmcrten Bank, ans welcher an warmen Sommerabendcn die ganze Verwandtschaft und Bekanntschaft znsannncnkam und, eifri…

  11. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 123

    123 wenn wir .Kinder ungezogen waren, wurden wir dort hineingesperrt, mit unsere Strafe abznbüßcn. Für mich war dieselbe indes nicht sehr hart; denn ich wußte mich mit den getrockneten Birnen, welche hier in einem großen Sacke standen, wohl…

  12. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 124

    124 „Madam' Basch'en! Matzke hat „koscher" und Liuduer hat „treife" geschlachtet!" Durch das Wandern oon Hans zu Hans brachte sie meinen Eltern und auch uns Kindern stets den neuesten Stadtklatsch mit, und ich glaube, keine Verlobung konnte…

  13. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 125

    125 Und der von der hochgelegenen Stadtbahn herabschancnde Fremde bekommt ein ganz anderes Bild vor Angen als derjenige, welcher im hartgepolsterten Postwagen durch die holprigen Straßen meiner Vaterstadt fährt und die kleinen grauen Häuser…

  14. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 126

    126 Fischers Fritz fing frische Fische, Frische Fische fing Fischers Fritz. Meß-Wechsel, Wachs-Maske. Kein klein' Kind kann kein' Kirschkern knacken. Ich stecke meinen Kops in'n knpsernen Tops. Jn'n knpsernen Tops steck' ich meinen Kopf. De…

  15. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 127

    127 Nriefkastkn des ^Vnüel Jugendfreund". Alle Zuschriften sind mit folgender Adresse zu versehen: Redaktion des Israel. Jugendfreundes Berlin X.. Weinbergsweg t l D, Wegen Niangel an Raum muß die Beantwortnng mehrerer Briefe für die nächst…

  16. 1895-01-01 · 8 (1895) · p. Seite 128

    128 Quartaner Martin Engel in Schivclbeia In der nächsten Nummer. Besten Gruß! „Berlin, den 12. April 1895. Lieber Onkel Jugendfreund! Diesen Briefbogen und das Convert habe ich mir selbst ans dein Postwertzeichen-Automaten gezogen, um an D…

  17. 1895-01-01 · 9 (1895) · p. [Seite]

    höre Israel! ^»"satf Verfasser unbekannt. Lingesandt von Frau Llora Stepak-Berlin ^ag' an, mein Lied, und nenn' den ält'sten Spruch Oes ält'sten Volkes ans seinem ält'sten Buch! Es ist der Spruch dein stsraelit gegeben Als Wanderstab auf se…

  18. 1895-01-01 · 9 (1895) · p. Seite 130

    130 lüßini Israel an seinem schönsten Jest vereint sich ganz öer Butze überlötzt, wenn ans öer ganzen Erd' in tausend Chören 3n einer sprach' sich Hymnen lassen hören, Znm Tempel wallt das Volk am Abend hin, verweilet im Gebet mit frommem S…

  19. 1895-01-01 · 9 (1895) · p. Seite 131

    131 „Kommt Kinder, hört mir zu!" pf.»u2. von Dr. K. Kntlrrer in Frankfurt a. IVi. VII. willst du gesund bleiben, so gewöhne dich ferner an Sauberkeit. Scheue dich nicht vor dem Wasser, sondern wasche dich alle Morgen so tief wie möglich,' n…

  20. 1895-01-01 · 9 (1895) · p. Seite 132

    kommen ist, so thne es nie wieder, anch wenn man dir noch so sehr Zureöet oder gar dich auslacht, Wit anderen Worten: Lei vorsichtig im Mens im Trinken, im Vergnügen! Trinke keine eiskalten Getränke, das schadet dem Wagen, namentlich aber n…