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60 ruhe, daher die athemlose Thätigkeit, welche den Menschen in seinen körperlichen und geistigen Kräften vor der Zeit erschöpft, welche ihn dazu treibt, sich an dem Recht und der Ehre seines Nebenmenschen zu vergreifen, welche wie eine Sch…
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61 sein Gebot sich vernehmen läßt, — nicht nur hier in den stillen Räumen unseres Gotteshauses, noch viel mehr draußen auf dem Schauplatz unserer Thätigkeit, wo das bewegte Leben uns unlfluthet; ״ בי נעור ממעון קדשוdann wird der Herr sich u…
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62 empfindend die ganze Majestät dieses Raumes, rusen auch wir aus: ״O, wie voll ist dieses Haus der Erhabenheit Gottes!" Und doch, m. G., wäre ganz anders unsere Stimmung zu erwarten gewesen, wenn wir auf das sehen, was wir vor unserem Ein…
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bis in ihre tiefsten Gründe. Heute vor dem Antlitze des majestätischen Gottes, da fährt wie ein jäher Schreck die tag- Helle Wahrheit in unser Mark, da wird so klein unser Stolz, da fallen wie ein Kartenhaus kühne Entwürfe zusammen, da schw…
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64 mit Thränen bemacht und mit Thränen :nüssen mir von ihm scheiden. Wie karg ist es uns zugemessen, mie flüchtig ist seine Zeit, mie zahlreich unsre Schmerzen, mie groß unser Elend. Das Alles empfinden mir jetzt mie sollst nie. רעדה ״ אחזת…
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65 ד lingssänger, welche von der neugeschmückten Bäume Zwei- - gen der Morgenröthe ihren Gruß zurufen, süßer nicht, und berauschender die Musik, welche die heimkehrenden Sieger dem geretteten und befreiten Vaterlande weihen: denn welcher Fr…
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66 eine Zunge die stammelt, ohne ein Auge das sehnsüchtig schaut? Wie kann der auf Verzeihung hoffen, der an sie nicht nnerschütterlich glaubt, wie der Liebe empfangen, der ihr nicht ganz vertraut? Wer zweifelt, der sündigt, ״wer glaubt, de…
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X. Gebet zur Todtenfeier am VersöhmmgstlM. Ewiges, unerforschliches Wesen! Allmächtiger Gebieter über Leben und Tod! Du hast das unermeßliche Weltall aus dem Nichts in's Dasein gerufen, und hast es in unergründlicher Weisheit so geordnet, d…
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68 Ach, es greift der Schmerz gar gewaltig ein in unsere Seele, wenn wir daran denken, daß wir plötzlich von denen gerissen werden können, die unserer noch so sehr bedürfen, oder wenn wir aü' derer gedenken, die der unerbittliche Tod von un…
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69 ihres Herzens haben bewacht; die die sichtbaren Engel sind gewesen, die Du uns zur Seite hattest gegeben. Sie sind heimgegangen zu Dir; o, mögen sie Ruhe finden bei Dir, und mögen die Thränen der wehmüthigen Erinnerung nebst den Thränen …
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70 — Thränen des Schmerzes weinen am Grabhügel seiner Sprößlinge. Herr und Vater, wir sind schwache Sterbliche, unsere körperliche Hülle sinkt dereinst auch zusammen und wird zu Staub, wir kennen den ewigen, unabänderlichen Gang der Natur. …
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XI. Predigt gehakten am 89. Keburtstag des Kaisers Mkhetm, 2 2. März 187 7. Von Dr. S. Gronemann, Rabbiner in Strasburg W -Pr. Andächtige Versammlung! Wenn schon in jedem Jahre dieses Fest in uns eine feierliche und gehobene Stimmung erzeug…
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היום בן המש ושמונים שנה: עודני היום חזק כאשר ביום שלוה אותי משה ככחי אז וככחי עתה למלחמה ולצאת ולבוא ועתה תנה לי את ההר הזה אשר דבר ה' ביום ההוא כי ענקים שם וערים גדולות בצירות אולי ה' אותי והורשתים ״ כאשי ר דבר ד׳Und nun, ich bin heute 85 …
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73 heute" ״ לצאת ולבואein- und auszugehen" unter seinem Volke. Noch zieht er sich nicht ermattet und abgespannt in seine Gemächer zurück, mag es sich auch nur darum handeln, durch ein freundliches Wort, durch einen freundlichen Blick den ei…
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74 spruche gemacht das Wort des Kaleb: ״ עלה נעלהwir wollen aufwärts gehen, wir wollen vorwärts schreiten!" Er ist in der alten Zeit geboren, hat sich aber gleichwohl an die Spitze der n e u e n Zeitbewegungen gestellt. Er gehört jenen Männ…
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75 reste von den Riesen, die noch vor der Sündfluth aus der Erde gewandelt. Denn waren nicht riesenhafte Hindernisse zu überwinden in den alten verjährten Anschauungen und den aus v o r s ü n d f l u t h l i ch e n Zeiten stammenden Traditi…
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76 das heißt, ihm den Ruhm zuzuerkennen, daß er uns zu dieser nie geahnten Höhe emporgebracht! ״ ויברכהו יהושעEs ויתן את הברון לכלב בן יפונה לנחלה segnete ihn Josua und gab Hebron dem Kaleb Sohn Jefune's als Erbe," jenes Hebron, welches die…
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XII. Warte gesprochen Lei der Aufstellung eines Kraödenkmats. Von 1)1׳. S. Gro nemnn n, Rabbiner in Strasburg Theure Verwandle und Freunde! Ein Jahr ist verflossen, jeitbem die Theure, Unver-׳ geßliche ihre fromme uub reine Seele ausgehauch…
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78 —?enden Sturm, wie sollten geschützt sein wir, das schwache Dtohr, das unansehnliche Gewächs! Aber der Gatte der Verklärten hat nicht bloß gelitten wie der Erzvater, sondern auch gehandelt, wie er. ייצב יעקב מצבה על קבורתה Wie Jacob ein …
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— 79 — läge herbeigeeilt, an ihrem Grabe zu beten, gleich wie nach dem Berichte unserer Weisen das Grabmal ihrer Schicksalgeuossin Nahel in den späteren Tagen ein Versammlungsort ist gewesen, an dem die Trauernden und Bekümmerten ihrem schm…