Mannheim
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19181921
  1. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    4 II. Von den Sportfesten kann im Rahmen dieses Aufsatzes nicht gesprochen, werden. An anderer Stelle des Blattes folgt ein Bericht über die Stimmungen und Leistungen des Berliner und Münchener Wettkampfes, so dass hier nur auf die S i t z …

  2. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    5 auf recht hohem Niveau und bewegte sich vor allem auf dem Gebiete der Erziehungsfrage. Der Niederschlag dieser Debatte war dann die einstimmige Annahme folgender Thesen: These I. Die jüdische Turnerschaft verlangt von ihren Mitgliedern ni…

  3. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    6 des jüdischen Landes" offiziell bekannt, dass auch die direkte und indirekte Palästinaarbeit mit zu unserem Pflichtenkreise gehört. Diesen Beschluss brauchten wir an und für sich nicht so besonders zu betonen, da ja infolge der politische…

  4. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    Sprache wieder schaffen, und müssen uns der Bruder in Erei Israel wert zeigen, denen es heute schon wieder gelungen ist, aus der Wüste des Bodens grüßende Oasen, und aus einem schon halb erstarrten Gelehrten- und Gebetsdialekt blühendes Spr…

  5. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    8- Mittelpunkt des gesamten Turnvereins werden wird, dass sie durch ihr Beispiel allmählich alle anderen in ihren Bannkreis ziehen kann, und dass von ihr aus auf die übrigen ejn ebenso wärmendes und beseelendes Licht ausstrahlt, wie etwa in…

  6. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    …nde Basis gestellt ist. Zuletzt mag noch erwähnt werden, dass auf einen Antrag der Turnvereine Frankfurt a. M., Berlin, Kattowitz und Stettin hin den Berliner Vorstand ein einstimmiges Vertrauensvotum und Dank für die vorzügliche geleistete Arbeit a…

  7. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    …hen und alle müssen wir uns fühlen als treue Soldaten im Befreiungskampf unseres Volkes. Der grosse norwegische Dichter Henrik Ibsen stellt i» seinem Weltanschauungsdrama „Peer Gyn t" zwei Lebensprinzipien scharf gegeneinander: Das eine wird vertreten …

  8. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    … Protokoll der Sitzung des erweiterten Kreisnorstandes in (Düncnen am 8.5eptember 1919. Iiiii,, i"wesend: R--A- Exiner, Ernst Simon I, Fritz Scherbel, Lev Hlr«ch (Vorstand), Rudolf Loewy (Bar Kochba-Berlin), Kupfer, /Fr.„i,In' Steinberg (München), Kau…

  9. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    …berichtet von steigender MitgKederzäMi und der gelungenen Einführung des hebräischen Kommandos durch Turnbruder Wiener. Kattowitz (Riesenfeld). Der Verein blüht und dehnt sich andauernd aus. Er ist der Sammelpunkt der ganzen nationaljüdischen Jugend…

  10. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    …erbandes sliW» rstent Hat Bedenken, den Duzfcoriwncnt auch für die inaktiven Mitglieder^einzuführen. und tritt'«s^in*e (Kattowitz) dankt dem Berliner Vorstand für seine Arbeit Fordern Annahme der Theslen, sowie für die Bewilligung der finanziellen d…

  11. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    …Levy (Frankfurt a. M.), Loewy (Berlin) stimm«» ihm bei. ' , Kaufmann (Köm) spricht noch im Anschluss an das Referat von Ernst Simon über die Schaffung eines aüweltlichen Verbandes. .. .rF,rit,? Scherbef (vom Vorstand) macht vertrauliche Mitteilungen ü…

  12. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    15 Sport- oder Turnfesten innerhalb des Verbandes demjenigen Verein zufällt, dessen Mitglieder bei einem gemeinsamen turnerischen und leichtathletischen Zwölfkampf die meisten Pualrte erlangen. Die näheren Bedingungen des Zwölfkampfes sind …

  13. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    16 In der Organisation derartiger Veranstaltungen lässt sich vielleicht noch immer einiges verbessern. Es muss unbedingt erreicht werden, das private Konkurrenzen einzelner Unersättlicher unterbleiben und dass nur direkt Beteiligte sich auf…

  14. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    …en anfangs unter dem starken Wind, späterhin war der Boden sehr durchweicht. Trotzdem kann man z. B. konstatieren, dass Ernst Simon seine 800 m, von Anfang an führend, in besserer Zeit liet (2 Min. 6,4 Sek.) als die, in der die deutsche Meisterschaft,…

  15. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    18 Stabhochsprung zeigten die Wiener Hirschler und Friedmann ihre famose TechnflC versagten aber bei 2fi0 m Sprunghöhe. Eger und Pfeife! Hessen mangelndes Training erkennen. Eger wtar, gapz ausser Form und Pfeifer zeigte) nur unsichere Leis…

  16. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    19 Die Wiener Mannschaften waren in grosser Form und holten sich den Löwenanteil der Preise. Hochspringen, Stabhochspringen, Weitspringen, 200-m- und 800-m-Laufen und die Stafetten wurden glänzend von ihnen gewonnen. Nicht nur die gute Tech…

  17. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    20 Die Frankfurter Hessen das Training gar zu sehr vermissen. Ueber das Stadium der Entwicklung, als man noch untrainiert bei uns etwas gewinnen konnte, ist die jüdische Leichtathletik schon eine ganze Weile hinaus. Die Breslauer hatten lei…

  18. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    …ünchen: 8 Sek. Frl. Landmann, München: 8,8 Sek. Frl. Katzenellenbogen, Berlin: 9 Sek. P a m*,e nkugelstoßen. Frl. Cohn, Breslau: 6,30 m. Frl. Bernstein, Breslau: 6,27 m. Frl. Freund, Breslau: 5,83 m. 80-m-Jugendlauf. Scheu, Wien: 10,2 Sek. Orünzeu…

  19. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    22 gelegentlich der Münchener Vorstandssitzung im September haben ja auch gezeigt, wie lebendig dieser Oedanke ist, und wie sehr sich ein erheblicher Teil unserer Mitglieder dessen bewusst ist, dass jeder, der am Aufbau der neuen jüdischen …

  20. 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

    23 wird erreicht, dass der Stoff wesentlich intensiver durchgearbeitet wird, dass der Linzeine durch die Anregung seiner Gruppengenosseu und durch deren Kontrolle in seiner eigenen Arbeit erheblich gefördert wird, ohne dass doch dadurch der…