Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 20 (1919)
- Issue
- 9/10 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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16 In der Organisation derartiger Veranstaltungen lässt sich vielleicht noch immer einiges verbessern. Es muss unbedingt erreicht werden, das private Konkurrenzen einzelner Unersättlicher unterbleiben und dass nur direkt Beteiligte sich auf der Bahn aufhalten. Es ist zweifelhaft, ob die Fechtübungen, über die ich mich im übrigen des Urteils enthalten will, auf einem leichtathletischen Meeting am rechten Platze sind und nicht vielmehr in die Turnhalle gehören. Bei Freiübungen liess sich bei genügendem Fleiss eine grössere Exaktheit erreichen. Endlich muss noch darauf hingewiesen werden, dass es angezeigt erscheint, beim Ansetzen sportlicher Wettbewerbe für Mädchen grössere Vorsicht walten zu lassen, damit so unsportliche und unerfreuliche Bilder sich nicht wiederholen, wie wir sie diesmal noch sehen mussten. Alles in allem aber können diese kleinen Fehler das günstige Gesamturteil nicht beeinflussen. Barren-Musterriege der Frauen . W'11.,"1*" eini&e Einzelleistungen hervorheben, so ist an fenn Simon II zu erwähnen, der seine Spezialstrecke (büü m) in ausgezeichnetem Stil weit überlegen gewann Weiter erfreuten die Hakoahner durch ausserordentliche Frische und bewahrten sich im Kurz-, Mittel- und Langstreckenlauf sowie besonders bei Wurf- und Sprungkonkurrenzen. Auffällig war die Ueberlegenheit der Wiener im Stabhochsprung, der offenbar in Berlin bisher arg vernachlässigt wurde. Ueber 100 m machte Brock vom V. J. M Bonn, der in der Zeit von 12,1 gewann, einen guten Eindruck Bei energischem Training dürften noch weit bessere Leistungen von ihm zu erwarten sein. Unter den Senioren erfreute Kiköle* durch die Eleganz seines Laufes, unter den Jugendlichen ist Isenburg hervorzuheben, der über gute aber nicht besonders ausgebildete