Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 20 (1919)
- Issue
- 9/10 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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18 Stabhochsprung zeigten die Wiener Hirschler und Friedmann ihre famose TechnflC versagten aber bei 2fi0 m Sprunghöhe. Eger und Pfeife! Hessen mangelndes Training erkennen. Eger wtar, gapz ausser Form und Pfeifer zeigte) nur unsichere Leistungen. Die Stafetten verliefen ohne (den erwarteten scharfen Kampf zwischen» Wien und Berlin, die 4xlOO-m-Stafette war eine leichte Beute der Wiener, während die Schwedenstafette ganz überlegen von uns geholt wurde. Der Vereinssechsfcampf hatte bei Wertung der ersten drei Sieger in jeder Konkurrenz folgendes Resultat: Hakoah, Wien Bar Kochba, Berlin 2+1 P. _ 1 „ 3 + 2 P. 4X100-m-Stafette..... 3 2+1 „ 2 + 1 „ 3 „ 3 „ 1 „ 2 „ 3 + 1 ., 15 Punkte 16 Punkte Der sehr knappe Sieg des Bar Kochba, der afs Ortsverein stark im' -Vorteil war, zeigt die gute Klasse der Hafaoahner. . Am Dienstag nachmittag wurden die Stafettenkämpfe zwischen Hafcoah und Bar Kochba un Stadion mit tobendem Ergebnis wiederholt" 4xl(KKm-Stafette: Sieger Bar Kochba. Zeit: 47,4 Sekunden. Sdrwedenstafette: Sieger Bar Kochba. Zeit: 2 Min. 12 Sek. fa) Das (Diincfiener Sportfest. Von Kreissportwart Fritz Engel, J. R. C. Ivria-Berlin. I. Ein Gesamturteil über das Fest abzugeben, ist sehr schwer. Man sah viel Outes aber leider auch genug Schlechtes. Die Organisation des Rahmens klappte tadellos, die des eigentlichen Festes dagegen nicht immer. Teilweise lag das an der Neuigkeit eiaer derartigen Veranstaltung für die Münchener, teilweise an der mangelnden Unterstützung des Vereins-Vorstandes seitens der Mitglieder, deren Hilfe sich mit wenigen Ausnahmen darauf beschränkte, die Gäste abzuholen und spazieren zu führen. Die Arbeitslast war für diese wenigen naturgemäss derart gross, dass einzelne Fehler unvermeidlich waren. Umso grösser ist ihr Verdienst um das Gelingen der Veranstaltung. II. Das Fest begann unter den günstigsten Auspizien. Abgesehen von dem geradezu programmässigen Wetter begann man mit noch nicht dagewesener Pünktlichkeit. Die Kämpfe wurden flott hintereinander ausgetragen, bis sich eben der erwähnte Mangel an Mitarbeitern geltend machte, der mehrere intensive, aber wenig eindrucksvolle Kunstpausen verursachte. Der gebotene Sport war recht gut, die Einzelleistungen teilweise besser als bei dem Berliner Sportfest.