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258 wann aber die Ansässigkeit auf 52,000 Angl. gerechnet wird, so fallen auf einen Angesessenen aus in Extraordinario .... 31 9 2 und in ordinario. 72 25 2 auf die Städte aber. 103 34 4 Es ist bekannt, daß im Königreich Böheimb noch niemah…
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259 Theil der alldortigen Burgerschafft die Einnehmung der Judenschafft sehr sehnliche und von darumben wünschen thue, weilen Sie wiederumb den weeg erreichen würden, sich einen Verdienst in ihrer Nahrung zu verschaffen, und den benörhigten…
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260 abscheuen, da es ihnen zn dem Surrogato der Christlichen Commercianten sehr fehlet. Wie beschwerlich es aber hergehen würde, dasern die Judenschafft nicht mehr zu Prag, sondern nur auf dem Lande in denen Städten geduldet werden wolle, e…
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261 litäten vorgeschlagen, oder aber einen theil derselben, und zwar ohngefähr 600. Deren vermöglicheren Familien, wiederumb in die Stadt Prag einnehmen, und mit einem gemessenem Contributions-Quanto, welches zunr Behufs des domistici, und …
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III. Aas KaManische Hememde-Statut. (n^pn) Zugleich ein Beitrag zu den Nechts-, NaMnals- und Gemeinde-Verhältnissen der Juden in Spanien. Von vr. M. Kayjerlmg.
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Inhalt. Seite Vorwort.265 I. Die Rechtspflege.267 II. Die Luxusgesetze .276 in. Das Castilianische Rabbinat Don Meir Alguades und Don Abraham Benveniste.280 IV. Das Statut . .. 290
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Uorrvorl. §ie folgenden Blätter beabsichtigen ein tieferes Erforschen des Rechts-, Rabbinats- und Gemeindewesens der Juden in Spanien anzubahnen, denn erst dann gelangen wir zu einem klaren Verständniß der Gesammtgeschichte, wenn diese ganz…
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266 So schließe ich mit dem innigen Wunsche, daß dieses Statut der Gemeinden Castilien's, welches nahezu 400 Jahre unter dem Staube der Bibliotheken verborgen lag und — sonderbares Zusammentreffen! mit dem Momente in die Oeffentlichkeit tri…
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I. Die Rechtspflege. Wie sehr auch die Juden in Spanien wahrend des Mittelalters der Willkür der Regenten und dem Uebermuthe des Adels unterworfen waren, die Regelung ihrer inneren Angelegenheiten war ihnen selbstständig überlassen; sie bli…
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268 wenig beachteten Gesetze bilden den Schlüssel zum Verständniß der Rechtsverhältnisse der Juden in Spanien, und das rechtfertigt uns, sie in wörtlicher Uebersetzung hier folgen zu lassen. „Wenn ein Jude gegen einen andern Juden einen Civ…
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269 „Weil die Juden Privilegien von den Königen haben, daß, wenn sie es verlangen, ihre Streitsachen von keinem königlichen Richter beurtheilt werden, so ist zu wissen, daß, wenn das Urtheil nicht von dem Alcalden gefällt, der betreffende R…
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270 dieses Privilegiums zu dringen. Die Cortes von Palencia (1286) trugen zuerst auf Abrogation der eigenen Gerichtsbarkeit der Juden an, woraus hin der König D. Sancho verfügte, daß die Juden nicht ferner eigene Richrer haben, daß vielmehr…
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271 Erst im Jahre 1380 wurde den Juden Castilien's die Handhabung der peinlichen Rechtspflege ernstlich entzogen und zwar in Folge eines übereilten rücksichtslosen Verfahrens, das die jüdischen Richter sich gegen den jüdischen Stenerpächter…
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272 geräumt werde, „die Dornen aus dem Weinberge", die Delatoren und Verräther aus ihrer Mitte entfernen, mit dem Tode bestrafen zu dürfen. *) Zwar bedurfte der jüdische Gerichtshof zur Hinrichtung eines zum Tode Verurtheilten einer besonde…
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273 die verlangte Bestätigung (albala), damit der Häscher (Alguacil) das Todesurtheil vollziehen könne. Mit diesem königlichen Schreiben und dem Urtheile des Rabbinats - Collegiums versehen, begaben sie sich zu Fernan Martin, dem Häscher; d…
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274 lanons- und Bestätigungsrecht dem Könige vorbehalten bleibt. 3) Im Jahre 1385 wurde dieses Gesetz durch die Cortes von Valladolid erneuert. 1 2) Juan II. entzog im ersten Jahre seiner Regierung (1406) und sechs Jahre später- (1412t durc…
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275 Alcalden in ihren Urtheilen sich nach dem bei den Juden in Ansehen stehenden mosaisch - talmudischen Rechte richten sollen." *) Diese königliche Verordnung blieb nicht lange in Kraft, wie sich weiterhin ergeben wird. 1) Das Gesetz bei L…
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II. Die Luxusgesetze. Eine nicht minder wichtige Stelle in der Entwicklungsgeschichte der Juden in Spanien bildet der Luxus und die durch ihn hervorgerufenen Gesetze. Aufwand und Luxus hielten mit der günstigen Stellung, welche die Juden, n…
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277 Tisch kommen durften, für jeden Bewohner bestimmte und dem Aufwand bei Gastmählern steuerte. Wie wenig aber diese Verordnungen gewirkt haben, beweisen die Beschlüsse der Cortes von Valladolid, welche eine Erweiterung der Luxusgesetze en…
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278 So verlangten die Cortes von Toro im Jahre 1371, daß die Juden nicht in reichen Gewändern öffentlich erscheinen, nicht auf Mauleseln reiten und keine christlichen Namen führen dürfen.l 2) Was war von königlichen Verordnungen zu erwarten…