Mannheim
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  1. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 236

    …lesen, wird, als ei« seltsames Zeichen unserer Zeit, m der sogar die Poesie deni Handelsgeiste dienstbar wurde," —• Daß Ludwig Börne sich mit literarischen Arbeite beschäftigte^ erregte den Zorn seines Düters, Ja ko b Barwch, welcher in Frankfurt am Ma…

  2. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 237

    sm auS mündlichen Ueberlieftrungenberichtet, wie man endlich wieder den Stern anffand - i unter demudte Asche des großen Welsen ruht^ Gegen Ende Des varigeu Jahrhunderts faßten nämlich WeiMannersm Hannover Den patriotischen Entschluß, . All…

  3. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 238

    238 die jene vermeintliche Sage zur Thatsache stempelt. Man erbaute damals den Marstall in Hannover. Raphael Levy (damals noch kaum ein Jüngling) sah den Arbeitern zu und bemerkte, daß sie eben in Gefahr standen , bei der Grundlegung einen …

  4. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 239

    239 Recht belobt, aber auch manche Ansichten dieser Schrift vom Recensente« nicht gethrilt werden. Da nun dies vorzüglich gewissermaßen j« Betreff einiger seiner Aeußrrungen über die Juden geschieht, so wollen wir solche, mit Beziehung auf …

  5. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 240

    240 einer gleichen Anzahl Juden. Bei den Christen wurde schon unter 25, bei den Juden erst unter 28 gleichzeitig Lebenden jährlich ein Kind geboren. Aber die Zahl der Todesfälle war unter den Juden orrhaltnißmäßig viel kleiner, als unter de…

  6. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 241

    241 Zn einemvielgelesenen deutschen Journale wird hie Zahl der Juden in Pesth auf 13,000 angegeben (unter 1V0,V0V Einwohnern), so wie auch, daß in Ungarn überhaupt 300,000 Juden sich befinden. „In einem Lande, welches keine Straßen und sons…

  7. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 242

    …en, welches Teller freilich nicht bewilligte. Als. nun Friedländer einst den gelehrte» und witzigen Professor Ilr. med. Marcus Herz fragte, was er über das Sendschreiben urtheile, antwortete ihm Herz: „Nun, Sie haben eine trockene Taufe vorgeschlagen.…

  8. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 243

    215 fesseln. Keine Knechtschaft ist entwürdigender, als die moralische; keine Gewalt ist so zwingherrlich, als die tm* gebändigter Leidenschaften; keine Herrschaft so tyrannisch, als die unserer eigenen Dorurtheile und Frömmelei." Dieser^ V…

  9. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 244

    M a j o r und Transportkommandanten in Brno n a avaneirt worden, da er dreißig Dienstjahre, von denen rwanria alS Officier, zahlte. - Ke nedlg. „Während a«f die Anfrage ekneS Depfitirten in der zweiten Kurie des Preußischen Landtages , ob e…

  10. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 245

    rheinischen EisenbahNgesellschaft in Köln, alS «inen Be» weis seines Wohlwollens," da» Ritterkreuz deS belgischen LöwenordenS verliehen. Der Herr Großhändler- Max Lodesko, in Wien, ist von Sr. König!. Hoheit dem Großherzog« von Mecklenburg …

  11. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 246

    24.« Halt-Deßa«ischen gebürtig, jüdischer Religion) auS Berlin. „Der erste Direktor der Bahn," heißt es in der Berliner Leitung» „dem das Verdienst -angehört, diese Bahn in's Lebengerufen und durch einen höchst geistreichen Finanz» plan die…

  12. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 247

    . »4? L sraelktischrn Gemeinden, die ^zum allergrößten Theil alle i n für die weit größere Unterstützung ihrer Ortsglaubensgenoffen sorgen mußten und musterhaft durch Unterstützungen an Geld, Brod, KartoffelriHolz u. s. w. wirklich sorgten,…

  13. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 248

    den israelitischen Bewohnern, im Verhältniß der Anzahl der letzter« zu den christlichen Einwohnern, ein Theil dieser Snmme als Unterstützung znfließen soll, welcher dann den betreffenden israelitischen Gemeindebehörden z« die« sem wohlthäti…

  14. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 249

    249 gernper. gespeist werden. Segen und Heil dieser Httberge der Wohlthätigkeit» die an jenen Kalifen erinnert, der, wie eine orientalische Sage erzählt, aus offener Heerstraße ein offenes Hospitium für Alle, die des Weges kamen, errichtet …

  15. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 250

    28» rade nicht erwähnt, indeß solche auch keineswegs , selbst nicht durch bezeichnende Prädikate, als: christliche Einwoh- »er u. s. w., ausgeschlossen , worden und sie doch jedenfalls Deßauer „Einwohner" sind, so hat der gedachte Herr Audi…

  16. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 251

    281 Hannover. Das Königliche Ministerium des Zn« nern hat zur Errichtung des israelitischen Seminars in Hannover 800 Thlr. beigetragen. Die Rassauische Abgeordneten-Kammer von 1847 hat zur Bildung jüdischer Lehrer 888 Gulden ( jährlich? ) b…

  17. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 252

    religiösen Frieden fördernden F-o-r t schr i tt ttm so freudiger begrüßt werden, je schmählicher Finsterlinge sich fortwährend abwehrend abmühen, zu den unheilvollen Scenen des Mittelalters zurückzuzwängen. (Berl. Voss.»Zeit.) Derlin. Der V…

  18. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 253

    253 pendien für ausgezeichnete Bürgerssöhne und Zögliuge, de» polytechnische« Instituts^ V so wie hiernach auch als Keife» beitrüge tu fremde -Länder zur weitem Vervovkomuuruug ihrer Kenntnisse und Erfahrungen bestimmt worden." (Berl. Seit.…

  19. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 254

    drS erzählt: „Als sie kürzlich bei Madame R^eamier ein kleines Deklamatorium gegeben, trat, eben als fie anfing, der Erzbischof von Bordeaux zum Besuche in den Saal: Man wägte nun nicht mehr» die 'gewählten dramatischen Bruchstücke vor dem …

  20. 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 255

    …uf eingingen. D. H.) Frankfurt a. M. „Nach einem vortrefflichen Gemälde von dem hiesigen rühmlichst bekannten Profcffor Moritz Oppenheim (jüdischer Religion) ist in der lithographischen Anstalt von E. G. May dahier eine allegorische Darstellung der Parabel…