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Sulamith · 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 255

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
9 (1845-1848)
Issue
Heft 3
Date
1845-01-01
Page
Seite 255 (sequence 55)
Language
German
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Sonnabends Jude; denn dies sind, die verschiedene« Ruhetage der angeführte» Nationen. (Demnach müßten nun wohl die unter so verschiedenen Nationen und Religionsbekennrrn in allen Welttheilen lebenden Juden, »venu man überall, wie so oft in Deutschland» di« Verlegung >§ jüdischen Sabbachs auf einen andern Tag» als de» Sonnabend, verlangen sollte/ immer einen andern Sabbathstag feiern, — wenn sie nämlich darauf eingingen. D. H.) Frankfurt a. M. „Nach einem vortrefflichen Gemälde von dem hiesigen rühmlichst bekannten Profcffor Moritz Oppenheim (jüdischer Religion) ist in der lithographischen Anstalt von E. G. May dahier eine allegorische Darstellung der Parabel von den drei Ringe« voy Lessing in sehr gelungener Ausführung erschienen. Die drei Hauptfiguren — ein protestantischer, ein katholischer und rin jüdischer Geistlicher, pon dene« jeder den Ring in der Hand hält —' sind sehr ausdrucksvoll gegeben und man liest in ihren Mienen, daß Zeder glaubt» den ächten Ring zu besitzen. Das Blatt ist Decan Zittel, gewidmet, in Anerkennung seiner Motion für die Glaubensfreiheit." (Berl. Vossische Zeitung.) Stuttgart. Der katholische Kircheurath deS Königreichs Würtemberg hat auf die von ihm gestellte Preisfrage: „Worauf gründet sich die Anforderung, daß aller Unterricht in der Volksschule religiös sein soll, und in welcher Weise habe der Volksschullehrer dieser Forderung zu entsprechen?" unter, acht ringegangenen Abhandlungen der eines israelitische» Schullehrers den erste» Preis zuerkannt. „Die redlichen Finder, die man doch so selten findet, sind denn doch noch nicht ganz ausgestorben. Ein Juwelier aus Polen verlor kürzlich an einem Abende z» Pesth im Kaffeehause zur „Stadt Paris" seine Brieftasche, in welcher sich nebst kostbaren Edelsteinen eine Baarschast von 28O0 Fl. C.-M. befand, und da alle Nachforschungen fruchtlos blieben, war der in einem fremden Lande von allen Hülfsmitteln entblößte Kaufmann in einer verzweiflung-vollen

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