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Sulamith · 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 247

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
9 (1845-1848)
Issue
Heft 3
Date
1845-01-01
Page
Seite 247 (sequence 47)
Language
German
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. »4? L sraelktischrn Gemeinden, die ^zum allergrößten Theil alle i n für die weit größere Unterstützung ihrer Ortsglaubensgenoffen sorgen mußten und musterhaft durch Unterstützungen an Geld, Brod, KartoffelriHolz u. s. w. wirklich sorgten, so wie -von einzelnen Juden viele^ oft bedeutende - Beiträge für die christlichen Armen geleistet. So hat denn vorzügliche um nur einige Beispiele davon auzuführen, das Haus von Rothschild, insbesondere der ehrwürdige Herr Baron Amsel Meyer von Rothschild in Frankfurt M., sehr^ große Summen (die wir nicht gang genau ängebeN können) für die christlichen Armen der Stadt dazu verwendet, weshalb ihm auch der öffentliche Dank dafür dort abgestattet wurde; und der Königl. Kommisfionsrath Herr 'Rentier David! Michael. Frankel in Berlin sandte dem Herrn Stadtpräsidenttu alldort 1000 Thaler, größtenteils zur Lertheilung au arme ch r i stl i che Einwohner bestimmt, u. A. m. Ueber hie übrigen einzelnen Wohlthaten dieser Art um jene Seit theileu wir noch etwas hier mit, in so weit solches zur öffentlichen und zu unserer Kenntniß gekommen ist, und welche auch vorzüglich hier in diesen Blättern einen Platz verdieueu. Berlin. Se.Maj. der König von Preußen hat im Februar 1847 von dem Gnadengeschenk, welches er für die: Berliner Armen bestimmte^ der Zudenschaft zu Berlin für ihre Armen 500 Thaler senden lassen. * Diese. besondere Berücksichtigung ist um so erfreulicher, als sie einen neuen Beweis liefert, daß dieser erhabene Monarch hierin keinen Unterschied unter seinen Unterthanen verschiedener Konfessionen macht, und dieses Ln solchen Fällen seit dem Bestehen der preußischen Monarchie n e u und unserer Seit angemessen ist. Als während der erwähnten LheuerungSnoth Se. Hoheit der ältest - regierende Herzog von Anhalt - D e ß a u, außer vielen andern Wohlthaten, für die Armen der Residenzstadt Deßau ein Gnadengeschenk von vielen.hundert Thaleru den betreffenden Stadtbehörden überweisen ließ, hatte dieser wohlthätige und menschenfreundliche Landesvater zugleich zu bestimmen geruht, daß auch den Armen unter

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