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Sulamith · 1845-01-01 · Heft 3 · p. Seite 253

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
9 (1845-1848)
Issue
Heft 3
Date
1845-01-01
Page
Seite 253 (sequence 53)
Language
German
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253 pendien für ausgezeichnete Bürgerssöhne und Zögliuge, de» polytechnische« Instituts^ V so wie hiernach auch als Keife» beitrüge tu fremde -Länder zur weitem Vervovkomuuruug ihrer Kenntnisse und Erfahrungen bestimmt worden." (Berl. Seit.) Der kürzlich verstorbene Bänquier Herr He im an« Löwe Bamberg in Glogau hat bei seinen vielen Stiftungen der Wohlthätigkeit dem ^Heiligen Stifte" daselbst ein Kapital von KOOO Thalern vermacht, dessen Zinsen den Zwecken des ^heiligen Stifts" (Krankenpflege) bestimmt sind. Außerdem hat der genannte Erblasser dem heilige« Stift em Kapital von 10,908 Thaleru legirt, dessen Zinse« jährlich an acht verschämte Arme (fünf je 50 — drei je 28 Thlr. 5 Sgr.), unter Aufsicht von bereits ernannte«' Kuratoren, vertheilt werden sollen. -Mn« pädagogische Bemerkung Napoleo«-. Man that den Vorschlag, Kinder aus den öffentliche« Schulen fortzuschicken, wenn sie von ihren Fähigkeiten keine genügende Beweise gegeben hätten. Allein : das ist ein schlechter Gedanke l bemerkte Napoleon hierbei. Niemand hat das Recht, der Ehre des Kindes ans solche Art einen Makes aufzudrücken, den» dieser würde ihm zeitlebens bleiben. Sehr viele Kinder scheinen im Alter von zwölf, ja vierzehn Jahren, dumm und talentlos» während sich andere schon im zehnten auszeichnen. Man muß nie an einem Kind« verzweifeln , bevor es nicht das Älter der Pubertät erreicht hat. Dann erst entwickeln sich alle seine Fähigkeiten und man kann ei« richtiges Urtheil darüber fällen. Bis dahin aber soll mau es an keiner Ermunterung fehlen lassen. Diese Bemerkung würde jedem Pädagoge« Ehre machen, und wie durchdacht erscheint sie daher in seinem (Napoleons) diesem Zweige des Wissens ganz entfremdeten Verhältnisse. (Wiener Theaterzeitung.) In einer Korrespondenz in Betreff des Spiels der Schauspielen« Mademoiselle Rachel in Paris als Johanna in dem Trauerspiel Johanna von Are, von Souart, in welcher Rolle sie allgemeine» Enthusiasmus erregte, wird noch u. A. Folgen-

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