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  1. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 147 · Merkwürdige Schicksale des berühmten Rabbinen R. Lippmann Heller, in den Jahren 1629-1644 von ihm selbst beschrieben

    147 inelech gegen die christliche Religion geschrieben zu haben. Rabbi Lipmann erwiederte, es sei Hm so etwas nicht in den Sinn gekommen; der ganze Inhalt betreffe nur talmudische Lehren, und wenn von fremden Religionen gesprochen werde, se…

  2. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 148 · Merkwürdige Schicksale des berühmten Rabbinen R. Lippmann Heller, in den Jahren 1629-1644 von ihm selbst beschrieben

    148 Am Donnerstage ward er vor die Kommission geladen, und ihre erste Frage war: Warum er in der Vorrede den Talmud gelobt habe, der doch auf Befehl des Pabstes verbrannt worden sei? Er m wiederte: er habe den Talmud den Juden cmpfohs len, …

  3. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 149 · Merkwürdige Schicksale des berühmten Rabbinen R. Lippmann Heller, in den Jahren 1629-1644 von ihm selbst beschrieben

    Mal so viel ln Vermögen habe, Häher sei die Nichts zahlung nur böser Wille. Doch versprach er, sich für denselben zu verwenden, zumal da die Fürsprecher betheuerten, daß es sich nicht also verhielte. Nach wenigen Tagen erklärte er ihnen, er…

  4. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 150 · Merkwürdige Schicksale des berühmten Rabbinen R. Lippmann Heller, in den Jahren 1629-1644 von ihm selbst beschrieben

    150 Betreff seiner Schriften ward ihm nur aufgegeben, die anstößigen einzelnen Wörter, die zur Anklage Grund enthielten, zu tilgen oder zu ändern, so daß die Werke nicht confiscirt wurden. - Nunmehr erst brachte Rabbi Lipmann in Erfahrung, …

  5. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 151 · Merkwürdige Schicksale des berühmten Rabbinen R. Lippmann Heller, in den Jahren 1629-1644 von ihm selbst beschrieben

    151 armen, verlassenen und beschimpften Mattn keine kleine Aufgabe fei. Der Hofmann vertröstete ihn auf eine bessere Zukunft. , ׳■;'־•. So war Rabbi Lipmann das Opfer der Zwietracht und der Eitelkeit geworden. Beschämt, verarmt und tief bek…

  6. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 152 · Merkwürdige Schicksale des berühmten Rabbinen R. Lippmann Heller, in den Jahren 1629-1644 von ihm selbst beschrieben

    Lublin,*) Ehe sie zurückkehrten, war Prag eingenommen worden. Er ließ daher seine Frau in Wien bei einer dort wohnhaften Tochter, und ging nach Brisk zu seinem daselbst wohnhaften Sohne Lewe. Hier erhielt er einen Ruf nach Stamirew in Litau…

  7. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 153 · Merkwürdige Schicksale des berühmten Rabbinen R. Lippmann Heller, in den Jahren 1629-1644 von ihm selbst beschrieben

    153 alten Feiten verhaßte, oft mit Bannfluch belegte, aber dennoch stets als Mißbrauch wiederkehrende Käuflichkeit der Rabbinate abzuschaffen. Nachdem die Obe« Häupter seiner Gemeinden darüber Gesetz-Beschlüsse gefaßt hatten, ward die Sache…

  8. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 154 · Merkwürdige Schicksale des berühmten Rabbinen R. Lippmann Heller, in den Jahren 1629-1644 von ihm selbst beschrieben

    ׳15.4 Stufe des Rabbinats erstiegen,^ die es damals gab. Krakau war die angesehenste Gemeinde zu jener Zeit, und ist noch jetzt sehr bedeutend. , Hiermit schließt der Verfasser seinen Bericht, der zu mancherlei Betrachtungen Anlaß giebt.. D…

  9. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 155 · Merkwürdige Schicksale des berühmten Rabbinen R. Lippmann Heller, in den Jahren 1629-1644 von ihm selbst beschrieben

    155 können , und lieber alles ertragen, um sie nicht auft zuopfern, ja gemeinschaftlich zu deren Verteidigung wie Brüder kämpfen; dann aber doch unter einander Herrschsucht üben, und im Wetteifer um eine'Rangvrdnung, die nirgend, außer von …

  10. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 156 · Schreiben aus Hamburg, den Chacham, das Gesangbuch für den neuen Israelitischen Tempel, und Israelitische Gelehrte in de

    II־ Schreiben aus Hamburg, den CH ach am, das Gesangbuch für den neuen Israelitischen Tempel, und Israelitische Gelehrte in der Versammlung der deutscheu Naturforscher und Arzte betreffend. Ä^ie gering mir auch dev Stoff für eine, über den …

  11. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 157 · Schreiben aus Hamburg, den Chacham, das Gesangbuch für den neuen Israelitischen Tempel, und Israelitische Gelehrte in de

    157 wenn sie Aber einen Rabbiner oder Chacham laut sprechen. Glauben diese aber gar/ ein solcher junger deutscher Rabbiner/ dessen ungewöhnlich talmudistische rabbinistifche Gelehrsamkeit, ausgcbreitete Kenntniß vieler lobten und lebenden S…

  12. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 158 · Schreiben aus Hamburg, den Chacham, das Gesangbuch für den neuen Israelitischen Tempel, und Israelitische Gelehrte in de

    158 Andere darzustellen sich bemüht; vielleicht entschließt sich derselbe auf Ihre geehrte Anforderung selbst dazu, wenn gleich seine Zeit auch durch Vorstand einer! Armen - Schule und nochstdem durch seine Stellung zum Senate mannigfach in…

  13. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 159 · Schreiben aus Hamburg, den Chacham, das Gesangbuch für den neuen Israelitischen Tempel, und Israelitische Gelehrte in de

    Das beim hiesigen israelitischen Tempel einges führte Geber- und Gesangbuch vom Herrn vr. Kley, welches auch in ganz Deutschland einer solchen guten Aufnahme sich zu erfreuen hat, daß bereits die dritte Auflage desselben vergriffen ist/ sol…

  14. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 160 · Schreiben aus Hamburg, den Chacham, das Gesangbuch für den neuen Israelitischen Tempel, und Israelitische Gelehrte in de

    ‘־’-'׳"-'"י'-־ 100 Friedland gebürtig) zwei Prodromi zu größeren, ehestens erscheinenden scienüfischen Darstellungen übet das menschliche Haar in allen seinen Richtungen und über eine neue Physionomik nach physiologischen Gefetzen mit. Auf …

  15. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 161 · Schreiben aus Hamburg, den Chacham, das Gesangbuch für den neuen Israelitischen Tempel, und Israelitische Gelehrte in de

    161 Water, leite mich! Manche Tage sind verschwunden, Deren Werth ich nicht erkannt; Viele meiner Lebensstunden Wurden zwecklos angewandt׳. Reu'voll bitt' ich dich, Vater, leite mich! Vater, schütze mich! Wenn zum Herzen bang' und leise Sic…

  16. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 162 · Über die Israelitischen Bewohner Berlins

    162 III. über die Israelitischen Bewohner Berlins« (gingt fu n d t.) d!us einer so eben erschienenen und noch nicht in den Buchhandel gekommenen Schrift: ״Berlin, wie es ist." (Berlin 1831, bei Ratorff) entlehnen wir folgende, der Wahrheit …

  17. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 163 · Über die Israelitischen Bewohner Berlins

    163 , angehender Handwerker zu stiften. Das Gedeihen dieses Beginnens zeigt sich in überraschenden Resultaten, und schon jetzt arbeiten gegen 50 jüdische Meister als Schuhmacher, Schneider, Hutmacher, Färber, Tischler, Glaser, Schmiede, Kle…

  18. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 164 · Über die Israelitischen Bewohner Berlins

    164 fteiheit des höchsten Schutzes erfreuen darf, so ist es in Preußen und in dessen großer Residenzstadt. Selbst direkten Widersinnigkeiten wird von Seiten der Regierung nicht gewaltsam entgegengcwirkt, son- Sern man überläßt das Urtheil d…

  19. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 165 · Über die Israelitischen Bewohner Berlins

    oben Erwähnung thatcn. Dagegen mangelt es auch nicht an solchen, deren Handlungen ihre einzige Triebfedern im Geldstolze haben, und gerade diesen ist es vorzugsweise zuzuschreiben, daß die Berliner Juden noch nicht der allgemeinen Achtung d…

  20. 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 166 · Das Paradies

    166 IV. Das P a r a d l e s. *) (Eine Skizze.) Von l)r. msä. H. Fränkel. §)ie Geschichte ist der Prozeß des sich selbst erken- «enden Geistes. Zn dieser Bestimmung liegt das doppelte Moment, daß wir unter Geschichte nicht bloß die Erzählung…