Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Das Paradies
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 166 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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166 IV. Das P a r a d l e s. *) (Eine Skizze.) Von l)r. msä. H. Fränkel. §)ie Geschichte ist der Prozeß des sich selbst erken- «enden Geistes. Zn dieser Bestimmung liegt das doppelte Moment, daß wir unter Geschichte nicht bloß die Erzählung dessen verstehen, was geschah und wie sich die Menschheit entwickelte, sondern zugleich auch dieses Geschehen und Entwickeln selber, und die höhere Hand, die cs leitet. In der Art aber, wie «ine Feit sich und die frühere aüffaßt, begreift und darstellt, ist der Endpunkt bezeichnet, bis wie weit die Menschheit überhaupt vorgedrungen, bis wie weit der göttliche Geist auf Erden frei geworden ist und sich offenbaret hat. Zudem wir nun, ausgehend von obiger Definition , welche die neuere Philosophie aufgestellt hat, die Geschichte bis an ihren Ursprung verfolgen, so finden wir, daß der gewöhnliche Ausdruck: im Anfang der Geschichte stehe der Mensch, nur in bedingtem Sinne gelten könne. Wenn nämlich die Geschichte lediglich mit *) Man vergleiche das berühmte Weck : More Nebochim, von MaimonideS. D. H.