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18541855
Most mentioned on these pages: Abraham Moses Tendlau 5
  1. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 22

    — 22 — bizarr verbundenen Worte haben, welche von Kindheit auf wiederholt und in Gewohnheiten des mechanischen Gedächtnisses verwandelt, der Gegenstand eines bloßen W)rtglaubens wurden, für welchen Menschen sich allen Ausschweifungen überli…

  2. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 23

    23 stärker, und durch die Leichtigkeit und die Bequemlichkeit der Uebung endlich unüberwindlich. Wenn aber der Anwendung des abstracten Ausdrucks die bewußte Reflexion vorausgegangen ist, wodurch dessen Werth bestimmt würde, dann tönen die …

  3. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 24

    24 täglichen Gegenstände, bei denen das Auge nicht mehr verweilt. Sodann wird das Vertrauen, das wir dem schenken, was wir oft wiederholt haben, uns eine neue Prüfung als unnütz erscheinen lassen. Allein in manchen Fällen verlangen die viel…

  4. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 25

    25 schenstufen unwillkührlkch weglassen, Prämissen und Folgerungen werden in einander verschmelzen. Aber sollten diese, durch die Gewohnheit erlaubten Auslassungen nicht Mißbräuche in den logischen Grundlagen, Dunkelheiten und Vergessen der…

  5. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 26

    26 wir für zuverlässige und vollkommne erkannt hatten, weil sie oft wiedeiholt worden sind. Es ist beklagenswert!), daß dasjenige, was durch Gewohnheit an Schnelligkeit und Oberfläche gewonnen wird, an Kraft und Tiefe wieder verloren geht. …

  6. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 27

    — 27 — Schulnachrichten. Im Betreff der inner» Einrichtung der Schule haben wir mitzutheilen, daß bereits mit dem Anfänge dieses Semesters, wegen der eingetretenen starken Frequenz der zweiten Knabenklasse, es für zweckmäßig erachtet wurde,…

  7. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 28

    — 28 und Schrift von Dr. I. M. Jost. Wir wiederholen unsere Bitte an Freunde und an frühere Schüler der Schule, unsere Sammlungen mit Naturalien, physikalischen Instrumenten und mit guten Abbildungen versehenen Werken gütigst zu bedenken. S…

  8. 1854-01-01 · 1854 · p. [Seite]

    …Sprache. Derselbe Realschule» Knaben und Mädchen. q i 10 —10'l2 Lesen.Hr. Tebtee * '' j io1 /i—ll Denkübungen . . . . - Tendlau 11 —ll'i2 Rechnen.« Vr. Lehmann i. Klafte 11-/2—12 Sprachübungen . . . - Tendlau Knaben. l 2'[4—23f4 Deutsche Sprache .…

  9. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 30

    …e 2. Klaffe 1? Klaffe 2. Klasse 1. Klasse 3’/i—4 Naturgesch. (Pflanzen). Hr. Blumenthal 4 —4'|-2 Deutsche Sprache . . » Tendlau 4’/2—5 Französische Sprache . -> Trofousse Gesang.» Hecht 5*/4—53/4 Deutsche Sprache . . » Dr. Zirndorfer 53/4—6’/4 Geo…

  10. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 31

    …\ 5 — 51 /a Französische Sprache. V 5'/2— 6 Geschichte . . . . Frau Schönhof Dieselbe Hr. Hecht » Deblsie * Trvfousse » Tendlau » Hecht » Blumentha! Dr. Jost » Neoille » Dr. Bier Donnerstag, 30. iBärj. 2. Klasse 8 — 8’li Naturgeschichte (Pflanzen)…

  11. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 32

    Die Proben der deutschen und englischen Kalligraphie — welchen Unterricht die Herren Allenberg, Müller und Junker ertheilen — sind während der Prüfung zur Ansicht aufgelegt. Die Probezeichnungen werden Donnerstag und am Schluffe der Prüfung…

  12. 1854-01-01 · 1854 · p. [Seite]

    Verzeichnis der bei der Creizenach-Stiftung vom 5. März 1853 bis 5. März 1854 eingegangenen Gaben. A. Geschenke. fi. kr. Legat der sel. Frau Rebecca Haas.. 150 — Von Herrn Consul B. H. Goldschmidt bei der Verehelichung seiner Tochter.100 — …

  13. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 34

    «te 34 C. Gaben beim Eintritt von Kindern fl. kr. Don Herrn Hesselein, beim Eintritt eines Knaben .... 2 42 „ „ Bernhard Herrmann, beim Eintritt eines Knaben 2 — „ „ Heinrich Nathan, desgl. 2 — „ „ vr. Levysohn, desgl.10 — „ Adolph Flershei…

  14. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 35

    35 fi. kr. Von Herrn Jsaac Friedberg, beim Austritt eines Mädchens . 3 — „ „ M. D. Schloß, desgl. 3 - „ „ Kann, desgl. 2 42 „ „ Jacob Oppenheim, desgl. 2 42 „ „ M. L. Cahn, desgl. 2 42 „ „ Anton Fulda, desgl. 3 30 „ Frau Bonn, desgl. 2 — „ …

  15. 1855-01-01 · 1855 · p. [Seite]

    Ginige Betrachtungen über die weibliche Erziehung. Einladungsschrift zu der aus den 26., 27., 28. und 29. März festgesetzten öffentlichen Prüfung der Bürger- und Realschule der israelitischen Gemeinde von Dr. M. HkH, Oberlehrer. Local: Anda…

  16. 1855-01-01 · 1855 · p. [Seite]

    Eiele Schulmänner haben die Erfahrung gemacht, daß die gediegene intellektuelle und noch mehr die sittliche Bildung der Mädchen mit grvßern Schwierigkeiten, als bei den Knaben zu kämpfen habe, daß namentlich der Hang zur Frivolität, der Man…

  17. 1855-01-01 · 1855 · p. Seite 4

    prägen; oft sind dieselben in der Vernunft begründet, oft deuten sie auf Gefahren bin, welche die Unschuld nickck bemerken oder denen sie vielleicht trotzen würde. Die Furcht, strenge Blicke zu verletzen, selbst in dem, was an sich nicht ta…

  18. 1855-01-01 · 1855 · p. Seite 5

    So bleibt der große Zweck der intellectuellen Erziehung, die harmonische Entwickelung der Fähigkeiten, den Müttern fremd. Der Geist der Forschung, das Bedürfniß der richtigen Beuctheilung, ja selbst das gebildete Schvnheitsgefühl machen Anf…

  19. 1855-01-01 · 1855 · p. Seite 6

    6 Geschlechter empfinden werden. Sind nach Allem diesem die engen Begriffe des Weibes nicht eine natürliche Folge? Aber auch die Moralität muH durch dieses System sich verschlimmern. Es scheint saft, als ob man auf diesem Gebiete wo das Wei…

  20. 1855-01-01 · 1855 · p. Seite 7

    7 nur augenblicklich beantragen, die Verhältnisse ihrer Tochter zu der -Gesellschaft leicht und angenehm finden, und ihr deren Zuneigung sichern; fie würde die ihrem Geschlechte natürliche Bescheidenheit und Würde zu Hülfe nehmen, um ihr se…