Mannheim
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187419241975
  1. 1877-01-01 · 3 (1877) · p. Seite 249

    249 traurige Veranlassung gehabt. Denkt Ihr noch an jene nnheilschwangeren Tage, an jene langen, bangen thränenreichen Nächte, in denen wir das theure Leben unserer inniggeliebten frommen, biederen Mntter gefährdet sahen, in denen wir rath-…

  2. 1877-01-01 · 3 (1877) · p. Seite 250

    1 — 250 — unseres leidgeprüften Stammvaters: ״Dieser Stein, den mir aufrichten zur Standsäule, soll sein ein Gotteshaus." Welche Bedeutung hatte wohl dieses Wort für Jakob, als er es sich in einer der uuserigen vergleichbaren Lage zur Nicht…

  3. 1877-01-01 · 3 (1877) · p. Seite 251

    bischen Geistes soll uns dienen zum Gotteshause, soll uns sein ein göttliches, unverlierbares, uns immerdar geleitendes Besitzthum, soll uns sein ein heiliges und köstliches Eigenthum, soll sein unser Reichthum, unsere Zierde, unser Schmuck…

  4. 1877-01-01 · 3 (1877) · p. Seite 252

    252 unbemerkt diesem Steine zu nahen. Er küsste ihn unablässig, indem er ausrief: Dieser Stein gleicht fürwahr dem flammenden Sinai und Derjenige, welcher von da aus seine belehrende Simme ertönen läßt, der heiligen Bundeslade." Rufen wir e…

  5. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. [Seite]

    …it gerichtet werden. Weshalb beginnt es nun doch mit der Schöpfung der Welt? M. A.! R. Salomo Jizchaki, unter dem Namen Raschi bekannt, beginnt seine Erklärungen zur heil. Schrift, welche zum Gemeingute jedes Bibellesers geworden sind, mit dieser…

  6. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 254

    254 erreget wurden, daß diese Frage eine Wahrheit geworden wäre, daß die heilige Schrift nichts mehr u. nichts weniger geblieden wäre, als תרמה die Lehre und Aufzählung der religiösen Meinungen und Pflichten, daß alles Erzählende und Geschi…

  7. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 255

    255 — 0. V., Gottes ist das All, denn er hat über Meeren es gegründet und über Strömen sie befestigt! Gott ist der Schöpfer der Welt — Gott der Herr und Eigner alles Geschaffenen — das ist die Grundlage alles religiösen Denkens, alles Glaub…

  8. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 256

    256 fruchtbaren Gedanken allein, — etwa mit denselben Worten des ersten Verses nur — an die Spitze stellen sollen, anstatt durch längere Umschreibungen und bilderreiche Ausführung ihn selbst abzuschwächen — ihn wohl gar für Viele unsindbar …

  9. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 257

    — 257 — schmähen fremden meinbar merseits;eschaffen r Wohlms der ״Erde" hum des Nicht eben - fortgenng der nzelne Pf und uge nach mg dir schweiße לא ::: :ראה ne Welt Dichter Himmel, ” Las gewirkt für alle Zeit, sondern ein jedes Einzelwesen…

  10. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 258

    258 vor uns sehen. ר׳ יהודה פתר: והארץ היתד. תוהו לה אדם הראשון׳ ובנוהו זה קיץ ׳וחושך זה דורו של אנוש׳ על פני תהום זה דור המבול, R. Jehuda erklärt des Chaos Schilderung mit den ersten Geschlechtern der Menschheit: ״Wüst" das ist Adam, ״leer…

  11. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 259

    -־ 269 ר׳ יהודה הראשון" Mllg mit ist Adam, s Enosch, ith. Aus' inundher M Zog- >1 Wesen, ׳ und von » ichlechtig-׳ wo ihre י sie nn- ■ tr Nacht! Erziehung * Ben: das | >rist hier r : Wiederk rd Israel f!e - daß { das erste י üier Ge- | Mit a…

  12. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 260

    260 — von der Urstiinme, die Gott ihm zugerufen, sich abwenden und schon zu Enosch's Zeit 'אז הוחל לקרא בשם ה Fremdes mit Gottes Namen benennen; bis die Verworfenheit so zunimmt, daß wir aus dem Munde des Herrn es vernehmen müssen רבה רעת ה…

  13. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 261

    vom Tode zum Leben — das ist der Weg, der vom Beginn der Thora zu ihrem Ende führt; der Weg, den auch wir mit Beharrlichkeit und Treue, mit Aufmerksamkeit uub Verständniß einschlagen wollen und sollen, damit er uns zum Heil und Segen gereic…

  14. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 262

    262 entrollen, sondern auch Bilder der Gegenwart, in denen unsere Zeit zur Darstellung kommt; es wird uns hier nicht blos Etwas berichtet, was in altersgrauer Vorzeit sich zugetragen, sondern auch Etwas, was wir noch in unseren Tagen sehen …

  15. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 263

    einmal Aehnliches zugetragen; am wenigsten würde man es für möglich halten, daß sich in unseren Tagen Derartiges wiederholen könnte. Und doch ist es gerade das gegenwärtige Zeitalter, welches in der 'Hauptsache dem vergangenen gleicht, in i…

  16. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 264

    264 des Annen und von niedrigen Eltern Entsprossenen fällt in den allgemeinen Angelegenheiten ebenso schwer in's Gewicht, wie die Stimme des Reichen und des auf eine hohe Ahnenreihe stolz Zurückblickenden. שפה אחת ודברים אחדים ״Gleiche Stim…

  17. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 265

    265 reich und befruchtend, und völlig umgestaltend auf die gesell׳ schaftlichen Zustände eingewirkt, und in t er großen Werkstatt der Menschheit als Bausteine und Mörtel überall ihre Verwerthung und Verwendung gefunden. ויאמרו הבו לנו עיר ו…

  18. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 266

    266 ״über die ganze Erde geht der Faden und bis ans Ende der Welt bringt er die Worte." — Ja, m. Fr., das ist der Charakter und das Gepräge unserer Zeit. Wie öde und dürr erscheinen uns die früheren Zustände im Vergleich zu den jetzigen, wi…

  19. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 267

    f stellte Frage zu beantworten. Wenn jene Menschen Riesenbauten aufführen wollten, dazu angethan, ihre Namen unsterblich zu machen, so hätte sie denn doch wohl auch der Gedanke überkommen müssen, ob denn ihnen auch Gott das Leben und ' die …

  20. 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 268

    268 Jahrhunderts haben viele bethört, und zu Ueberhebung und Selbstvergötterung geführt. Wir belächeln die thörichte Selbst« Überschätzung des alten Geschlechts, das, weil es in der Kunst der Bauwerke vorgeschritten war, nun auch glaubte di…