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Israelitisches Predigt-Magazin · 1877-01-01 · 4 (1877) · p. Seite 257

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
3 (1877)
Issue
4 (1877)
Date
1877-01-01
Page
Seite 257 (sequence 5)
Language
German
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— 257 — schmähen fremden meinbar merseits;eschaffen r Wohlms der ״Erde" hum des Nicht eben - fortgenng der nzelne Pf und uge nach mg dir schweiße לא ::: :ראה ne Welt Dichter Himmel, ” Las gewirkt für alle Zeit, sondern ein jedes Einzelwesen ward im Anbeginne und wird durch aller Zeiten Lauf in's Leben gerufen durch Gottes Befehl. Jede Aenderung im Einzel- und im Völkerschicksal — jede Wirkung der Kräfte der Natur vollziehet sich nach dem Worte des Ewigen. Nicht nur der erste Urgrund׳ aller Dinge ist der Ewige — sondern er ist der Geist, der vom Anfang bis zum Ende Alles belebt und Alles erhält — er hat nicht allein geschaffen, sondern er wacht auch und waltet über seiner Schöpfung für und für! II. ״Gottes ist die Erde und was sie füllet — die Welt und ihre Bewohner!" Ja. a. V.! Wenn auch die Erzählung, daß Gottes Wort dem All das Dasein verliehen hat, und eine weitere Ausführung dieses Gedankens in allen Einzelheiten sonach an den Anfang des Gottesbuches gehören, um als Grundlage der Lehre den Glauben an Gott, den Schöpfer, Erhalter, den Meister und Leiter der Welten zu künden, — wozu dienen aber all' die Berichte, wie sich nach der Ansicht einer längstvergangenen Zeit die Menschheit vermehrt, verbreitet, entwickelt und ausgebildet hat? Das ist doch nur Beiwerk und vielleicht schädigende Ueberladung! Kann ja die etwaige Unzuverlässigkeit, das Einseitige und Falsche dieser Berichte der Glaubwürdigkeit des ganzen Buches Eintrag thun? Meine Th.! תבל ויושבי בה ״Die Welt und ihre Bewohner" hat Gott geschaffen, sie lenket und regieret Gott! Gottes Finger zeiget auch hierin sich! Nicht in Befehlen und Gesetzen nur — nicht blos in kurzgefaßten und scharfabgegrenzten Paragraphen kann die Gotteslehre lebendiges Eigenthum der Menschen werden. Den Menschen in Naturzustände, den Menschen in fortschreitender Entwickelung, den alleinstehenden Menschen und sein Familienleben — das alles führet deshalb in den mannigfachen, verschiedenartigsten Wendungen und Bildern die Schrift uns vor, daß wir Lehre und Beispiel, Ermahnung und Abmahnung daraus schöpfen, — daß wir Vorbilder und Schreckbilder auf allen unfern Wegen m

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