Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 3 (1877)
- Issue
- 4 (1877)
- Date
- 1877-01-01
- Page
- Seite 259 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/9616701-9617072-9616988--1025-9616995- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-־ 269 ר׳ יהודה הראשון" Mllg mit ist Adam, s Enosch, ith. Aus' inundher M Zog- >1 Wesen, ׳ und von » ichlechtig-׳ wo ihre י sie nn- ■ tr Nacht! Erziehung * Ben: das | >rist hier r : Wiederk rd Israel f!e - daß { das erste י üier Ge- | Mit an-? ent Luche f te, welche! erpflichtet | , Abscheu ־ :M und i 1er allge-! Befolgung s für des k jer haben auf M Gottes Strafe herab — deshalb wurden die 7 Völker Kanaans vor Israel vertrieben — daher dürfen unsere Weisen in der Einzelschilderung des, Schöpfungswerkes und der Menschenent- Wickelung die Begründung des Anrechtes Israels an Palästina sehen! Gott ist der Schöpfer der Welt — er wachet über Erhaltung von Tugend und Zucht — er lohnt und strafet! Gottesglauben und Sittlichkeit das sind die Pfeiler der Religion und nur unausgesetzte Sorgfalt in der Erziehung vermag, immer mehr und mehr zu lenken die Menschheit in ihre Bahnen, in die Wege des Guten! Das, m. A., kündet das erste Buch in der Erzählung der Schöpfung und der Ausbreitung der Menschen. ״Gottes ist die Erde und was sie Met, die Welt und all' ihre Bewohner! Amen! II. atibath Bereschith. Kurze Betrachtung. Von dem letzten Segen des größten aller Propheten, welcher den Inhalt der letzten Vorlesung bildet, versetzt uns heute der Anfang der Thora in die Urgeschichte der Menschheit, in der lewer! nicht Segen, sondern das Gegentheil vorwallet! Wir sehen das erste Menschenpaar straucheln, schwanken und fallen — wir sehen es durch seine eigene Schuld aus dem Paradiese vertrieben, in das Gott es hineingesetzt, das es durch Arbeit und Wachsamkeit sich hätte bewahren können. Wir sehen den ersten von Menschen Geborenen zum Mörder, zum Brudermörder werden; unstät und flüchtig, mit dem Brandmal auf der Stirn, die Welt durchschweifen. Wir erfahren, wie seine Nachkommen seinen milden Sinn geerbt — wie Lemech rühmt: כי איש הרגתי לפצעי וילד לחבורתי. Ja, wir sehen fortschreitend das Menschengeschlecht immer mehr entarten