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— 19 — besteigung fiel dieser Betrag ans Keich zurück1). Noch im selben Jahr verlieh der neue König seinem Verwandten Gottfried von Eppstein „in Anerkennung seiner treuen Dienste" 25 Mark2), bald darauf dem Eitter Gottfried von Merenberg au…
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— 20 — Erst als nach. Albrechts Tode ein Teil der Frankfurter Judenreichssteuer ans Reich zurückfiel1), war wieder die Möglichkeit zu weiteren Verfügungen darüber geschaffen. In der Tat nützte sie auch Albrechts Nachfolger, Heinrich VII. au…
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(1241) betrug sie vielleicht 75Mark1), jetzt mehr als das Achtfache. Dabei war die jüdische Bevölkerung in Frankfurt im Jahre 1241, wie wir erfahren haben, an Zahl keineswegs unbedeutend. Die Höhe der Judensteuer springt erst recht ins Auge…
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— 22 — selbst einräumten. Ob die Frankfurter Juden gleich denen von Speier eine besondere Einschätzungskommission — 21 Gemeindemitglieder — gehabt haben, ist uns nicht überliefert, doch ist es anzunehmen. Zur Zeit Kudolfs von Habsburg und A…
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— 23 — nicht zugekommen sei1); Adolf von Nassau hatte ihn für sich verwandt. Sein Nachfolger Albrecht I. suchte sogar den Judenzehnten an sich zu ziehen, denn es lag ja überhaupt in seiner Politik, das von seinen Vorgängern verschleuderte E…
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— 25 — schloß sie sich im Oktober 1316, in der damals üblichen Form eines Rentenverkaufes gegen Versetzung von Gemeindehäusern und Liegenschaften ein großes Darlehn bei einem Frankfurter Bürger aufzunehmen. In sehr bewegten Worten, die von …
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— 26 — Nach Ablauf der 674 Jahre erhalten die Juden das Wiederkaufsrecht der Rente, doch nur zwischen dem St. Michels- und Unser-Frauen-Tage (also zwischen dem 29. September und 2. Februar) für die Dauer von 10 Jahren. Sie dürfen die Schuld…
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— 27 — Herrscher. Und doch kann dieses Urteil vor einer unbefangenen Prüfung nicht bestehen. Wie wäre es sonst zu erklären, daß man ihn beschuldigte, er erweise den Juden Gunstbezeugungen, und daß diese nach dem Berichte eines zeitgenössisc…
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— 28 — bereichern mußten, war dem Kaiser nur erwünscht, er ließ sozusagen den Schwamm sich erst vollsaugen, um ihn dann nach Bedürfnis auszupressen. Dazu hielt er sich kraft seiner kaiserlichen Machtvollkommenheit (von unsern gewalt) für du…
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— 29 — Würzburg1), Eotenburg2) und andere — der Name Frankfurt vergebens gesucht wird? Wiederholt hat er dem Eat der Stadt zur Pflicht gemacht, die Juden zu schirmen. „Wir haben ihnen verheißen," schreibt er ihm von Nürnberg aus im Juli 133…
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— 30 — Erwählung einzugreifen, abwehren sollte. Ist die Angabe eines Chronisten1) richtig, daß damals die Juden in Frankfurt viel zu leiden hatten2), so haben wir auch den Grund für die Verordnung, die der Kaiser am 20. September erließ3). …
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— 31 — mit der Gemeinde für einen Zeitraum von 10 Jahren1). Wie die Steuer nach Ablauf der 10 Jahre geregelt wurde, ist unbekannt. Wenige Jahre später muß der Kaiser Ludwig von den Juden wieder eine außergewöhnlich hohe Summe erhoben haben,…
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…lte auf Geheiß des Kaisers der Landvogt in der Wetterau die Steuer von den Judengemeinden daselbst, also von Frankfurt, Gelnhausen, Friedberg und Wetzlar einziehen, aber nicht etwa für den Kaiser, sondern für den Grafen Bernhard von Solms, dem er für…
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— 33 — unbehelligt bleiben1). Nach Ablauf dieser Zeit wollte er die Führung des Prozesses dem Frankfurter Schöffengericht überlassen und sich seinem Urteilsspruch fügen. Denjenigen entflohenen Juden aber, die schon vorher richterliche Entsc…
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gewalt, sondern seiner politischen Begabung. Er kannte und schätzte den Wert des Geldes weit besser als seine Vorgänger auf dem Thron, wußte es trefflich für seine Zwecke zu gebrauchen und war in der Wahl der Mittel, in dessen Besitz zu gel…
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— 35 — Er gab sie bereits für verloren und traf mit verschiedenen Keichsstädten Vereinbarungen, wie es zu halten sei, wenn ihre Juden getötet oder vertrieben würden. In all den darüber handelnden Urkunden geschieht mit keiner Silbe davon Er…
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…halb verpfändete er am 5. Juni dem Grafen Johann von Nassau den güldenen Pfennig der drei wetterauischen Judengemeinden Gelnhausen, Friedberg und Frankfurt5). Die so erhaltenen Beträge mögen den Bedarf des Königs noch immer nicht gedeckt haben. Desha…
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— 37 — Sowohl Ludwig der Bayer als auch. Karl IV. waren weit entfernt, dem Eate dabei Schwierigkeiten zu machen; um augenblicklicher Vorteile willen entäußerten sie sich ihrer Eechte. Bereits 1329 hatte jener dem Kate gestattet, die in der …
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— 38 — hat, solle sein Recht allein vom Frankfurter Schöffengericht nehmen. Urteile fremder Gerichte gegen die Frankfurter Juden erklärt er für ungültig. Auch hier beruhigt Karl IV. den Rat und die Bürger darüber, daß sie für das Schicksal …