Mannheim
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18981904
  1. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 164

    1Ö4 Die Räumlichkeiten der Synagoge, sowie die Rücksicht auf die Sicherheit und Bequemlichkeit der Betenden erforderten entschieden mehrere Aus־ und Eingänge von verschiedenen Seiten. Aus dem hier veranschaulichten Plane (Fig. 7.) ersehen w…

  2. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 165

    165 Dieser Bau von vornehmer Form ist ganz aus Eichenholz und hat mit den Treppen 5.m Länge und beinahe 23/4 m Breite. In der Mitte steht ein Tisch, auf welchem während der Toravorlesung die Torarolle liegt. Die im Laufe des vorigen Jahrhun…

  3. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 166

    166 an den romanischen Styl. Zwischen den pflanzenartigen Verzierungen hatte der Maler Räder angebracht, gestützt auf verschiedene phantastische Tiere, welche, obgleich ohne jeglichen Kunstwert, dennoch dem damaligen Geschmacke angepasst si…

  4. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 167

    י — 167 - mSSSS^m ***&***8**!~**+1 ' ••-*?yr >tntt ■19* *tamm %\ - r *mm/xmm rnrnmmm vi 1Httt-frrit’-f.'rpz ׳ft$,«׳, -11» '» •־4.;- mms■ Ei , 's TrV^.; •»ד ץי *•• •־ד־*:? v■ ״ v. 8י;< יסי־י;511: ';■«J4rfj!??» Ti {,. זי ז w' «־״ X •rf * iss#…

  5. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 168

    168 spendet wurde. Wenn man die Höhe und die inneren Formen einiger Teile des oben genannten Gebäudes beurteilt, müsste man dasselbe für sehr alt halten, aber die Zeit seines Entstehens kann nicht einmal wissenschaftlich bestimmt werden; de…

  6. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 169

    169 In solchem Style, wenn wir so sagen dürfen, existieren noch beutzutage in Schlesien mehr als 100 Holzkirchen (s. Geschichte der Holzbaukunst in Deutschland von Carl Lachner). Die schönsten und originellsten in dieser Art finden wir in L…

  7. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 170

    170 zur Errichtung der Synagogen und anderer Gebäude für die Juden in den ihnen gehörigen Städtchen Geldmittel spendeten. Durch einen solchen Akt der religiösen Toleranz zeichneten sich z. B. aus Radziwilt, Lubomirscy und andere. Es könnten…

  8. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 171

    171 Wie wir bereits oben sagten, ist der ganze äussere Teil, jedoch mit Beibehaltung des alten Innern, vor zwei Jahren umgebaut worden. Unsere Abbildung hat demgemäss einen noch grösseren instruktiven Wert, da dieselbe uns das Bild des Gebä…

  9. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 172

    172 Häuser Einfachheit und Anspruchslosigkeit, indem sie grösseren Wert auf die verhältnismässige Höhe des Bauwerks legten. Das ganze Gotteshaus ist aus Eichenholz gebaut, und wie die Überlieferung erzählt, wurde der grösste Teil des Baumat…

  10. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 173

    173 anderen Abteilungen des Gebäudes sind bestimmt zu Wartezimmern und Garderobe, und der Saal c rechts vom Eingang im Parterre, der 3,5 m breit und 5,6 m lang ist, dient gewöhnlich als Sitzungssaal für den Gemeinderat. Das Innere der Synag…

  11. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 174

    174 sind leicht und künstlerisch äusgefiihrt. Einzelne Spuren zeigen, dass die Schnitzerei ursprünglich viel breiter und grösser war, und dass dieselbe höchst wahrscheinlich die ganze Fläche der Wand an beiden Seiten der Lade eingenommen ha…

  12. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 175

    175 i‘ Sfcit« -■; *: r 5älT ■W: ■&■;■ : I Sb-־ . > •״׳> ,T.v 555^ Figur 15. Messing-Armleuchter in der Synagoge zu Pohrebyszcze

  13. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 176

    176 schilderte und überragt ihn in mancher Hinsicht durch Entwurf und Zeichnung. Bei beiden bediente sich der Künstler derselben Motive und Verzierungen, nur ist die Zusammenstellung des zweiten viel origineller. j •rJjO; A > ■־ ::»ייד ■> -…

  14. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 177

    177 welche auf dem Untersatze ruhen, sind ebenfalls gut und effektvoll modelliert, woraus man entnehmen kann, dass der Künstler gute Vorbilder gehabt hat. Der Untersatz schien unserm Künstler nicht reich genug an Ornamenten zu sein und nich…

  15. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 178

    178 V.y־<: \ V .. »V> r י ■ X^J ׳r״' 'ts&im i*a*^Js2^L\ Figur 17 Der Holzaltar in der Synagoge zu Pohrebyszcze. J

  16. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 179

    179 wurde. Die silberne Krone (Fig. 11) ist eine sehr geschmackvolle und eigenartige Arbeit; ihre Verzierungen und hauptsächlich die Löwen, Blumenkörbe, Vögel sowie die geringeren Arabesken sind kunstvoll gehämmert und stark vergoldet. Beso…

  17. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 180

    180 Gleich interessant, obschon älteren Datums ist die Holzsynagoge zu Lutomiersk, Gouvernement Petrikow, Bezirk Lask, deren Abbildung wir hier geben (Fig. 10). Der Baumeister hielt sich bei dem Bau dieser Synagoge an den neuen Styl, wenn w…

  18. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 181

    — 181 Fries an und einen gleichen Über den höher gelegenen, halbrunden Fensterchen, welche trotzdem, von unten aus betrachtet, sich nicht allzu schön ausnehmen, da die ganzen inneren Wände blassblau gemalt sind (Fig. 18). Malereien an den W…

  19. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 182

    Ausser diesem ziemlieh unbedeutenden Schmucke besitzt die Synagoge in Lutomiersk eine alte Sammelbüchse (Fig. 21 und 22)ז welche am Haupteingange angebracht und aus einem Stück Eichenholz geschnitzt ist. Dieselbe hat 1,4 m Höhe und 26 cm Br…

  20. 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 183

    183 וי־ erfreute sieh in seiner Heimat eines gewissen Rufes, so dass man ihm in Folge dessen den Beinamen ״Architekt“ beigelegt hatte. Es scheint, dass er in verschiedenen Orten verschiedene Bauten errichtet hatte. Nach der Vollendung der S…