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... 579 mit de» Sitten des Orients wenig oder gar nicht vertrauet; wenn euch nun zcither die Entfernung der Christen abhielt, mantt-e ihrer Sitten anzunchmen: so muß es doch gewiß. > 'wenigstens jetzt , wo sie uns als Bruder anerkennen» ode…
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zukünftige Leben gebeutet, oder als Nebensachen betrachtet werden. Der Nachtheil, welcher dadurch bewirkt wird, ist sehr einleuchtend. Kleine» unbedeutende Ceremonien haben sich auch dadurch ein größeres Ansehen zu verschaffen gesucht» wahr…
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^Synagogen zu; sie beten mit wahrer Andacht und Her« zcnserhcbung. Die Stimmen der Dctcndm sind taktmä« Lig; Niemand übcrschreiet den Andern; ihre' hebräische Sprache ist rein und wohlklingend, ihre Muttersprache ttiwcrmischt und ohne daß s…
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3J:tr durch gute Religionsschulen und Lehranstaltm würde» dse künftigen Eencrarioncn civilistrtcr, diejenigen, die weder ihre Religion noch die Welt kennen, unter uns weniger, und die leider bedeutende Zahlder Irreligiösen und Atheisten unr…
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383 -asHerz des Menschen. Jener rabbiuische Satz, ״daß Jude für den Andern bürgen und leidenMüsse" *j hat im Talmud eine ganz andere Beziehung, als man ihn gewöhnlich anwendcn hört. Besonders ist derselbe dahin zu deuten, daß ein jeder Jude…
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.יי-י׳יי—י— 384 Krankenanstalten j so wie die der milden Stiftungen, inwelchen alte" Leute dm Rest ihres Lebens ruhig zubringen konnten, und endlich die Errichtung guter Jndustrieschulen. ׳In Ansehung der ftühen Beerdigung müßt ihr euch nac…
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… dieses schöne Werk zu vollziehen. Derjenige Jude, welcher sich, wie §er große Rabbi Samuel Jarichinae und Rabbi- Moses Mäimonides') die verkündigte Erlösung Js» eaels, ohne alle Wunderzeichen; sondern bloß dergestaltdenkt, daß einst die Juden in den…
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386 Mögen nun meine wohlgemeinte« Erinnerungen bei meinen Elaubeusbrüdcrn den erwvnschten Eingang findm; mögen sie sich des bevorstehenden Enten,- welches sich von allen Seiten ihnen darbietet, durch größer« Liebe unter sich selbst sowohl a…
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387 ,n. Ueber dieVcrhältnissc, in welchen die Juden in Deutschland ehedem zum deutschm Kaiser standen. (Eine historisch - publicistische Untersuchung.) . . .. ' (Beschluß.) ,; V; Älle die Mittel, welche die Kaiser von Zeit zu Zeit versuch» …
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38$ , kamen sie nach und nach um dieses Schutz «und Steuerrecht der Juden und nach der neuem Verfassung haben alle Reichsstandc in ihren Landen den Juden Schutz zu erthcilm freie Macht. (Es scy denn, daß sie durch Vertrage mit den Landstand…
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I '-- SW t; „Jude und keine Jüdin kann von der Schatzung des drit- ]„tm Pfennigs, den mein gnädiger Herr für unfern aller-!'„gnädigsten Herrn, den Römischen Kaiser rinfordert» de-;„freit fei;«; denn ein jeder Römischer Kaiser i„oder König k…
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schöftn zu Bamberg und Würzburg und dem Herzog Ludwig in Baiern habenden Fchd und- Irrungen: „Kundig „aber sey es im Reiche, daß,wenn ein Römischer König „erwählt oder zur kaiserlichen Würde gelangt und gekrönt „wird, er alle Juden, einem a…
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3S>* : schrankt mit ihrem Geld und Gut jugchörten' und daß er unzchindcrt über ihr Leben entscheiden könne. *)?— Mch-. rar Beispiele halte ich für übcrfiüßig; die hier augcfährtcn werden hinreichend scy», um das Recht der deutschen Kaiser» …
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4S» - kheilt *). Sodann erhielten auch die übrigen Reichsstäude, Und unter diesen die unmittelbaren Edelleute, in der Reichs« Polizeivrdnung zn Augsburg vom Jahre 154z (urter dem Titel: Juden), dasselbe Recht.- Die kaiserlichen Worte lauten…
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593 oder verpfändete» *). Eberhard, Abt von St-Emo» ran zu Regcnsburg, gestattete den Inden im I. isrv einen Kirchhof und eine Synagoge unter der Bedingung, daß sie alle Jahre ein Pfund Silbers dafür bezahlten*'). Ein Graf von -Mannsfeld, N…
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494 Vorhandenen Urkunden ihre Kammerknechte *). Auch der Erzbischof von Mainz, Heinrich UL.. Graf zu Virneburg befahl 1343 den Mainzer Juden, ihm jährlich 20c* und seinem Kapitel 50 Pfund/Heller auf St. Martinstag zu bezahlen **> Eben so er…
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…utel mit 400 Goldgulden befand ***). — Von einer außerordentlichm Schatzung haben wir im 1.1685 ein Beispiel, wo Kaiser Leopold I. von ^cn Frankfurter Juden rooooo Florm zum Türken» kriege begehrte. Aber der Frankfurter Magistrat unterhan« deke in i…
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89§ Floren begnügte. Von allen vorigen kaiserlichen GerechtSfamcn über die Judm, war in den neueren Zeiten nichts weiter übrig geblieben, als die Kronmstcuer, welche die Frankfurter Judm zur Krönung des Kaisers zu geben pflegten. Diese Aron…
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39? ■ Herr Regierungsrath Spieß hat über diesen EegcnstaiK das.meiste Licht verbreitet, ihn werde ich also vorzüglich zum Führer annehmm. Schon seit der Zeit» als Pompejus der Große die durch bürgerliche Kriege Unter sich entzweiten Jude«,'…
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de, bezahlen *). Nach der Erlöschung des Römischen Kaiscrrhums wurden die Juden in den meisten Europäischen Reichen dem königlichen Fiskus unterworfen und als eine gute Finanzquelle betrachtet ’*). Schon unter Karl dem Großen kommen Jüdisch…