Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 6 H. (1807)
- Article
- Die Lage der Juden alter und neuerer Zeiten
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 381 (sequence 29)
- Language
- German
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^Synagogen zu; sie beten mit wahrer Andacht und Her« zcnserhcbung. Die Stimmen der Dctcndm sind taktmä« Lig; Niemand übcrschreiet den Andern; ihre' hebräische Sprache ist rein und wohlklingend, ihre Muttersprache ttiwcrmischt und ohne daß sie, wie bei vielen deutschen Im», den, ein elender Jargon ist; ihre Moralprediger sind m«. ^stcrhaft und in ihrem Ccremonialgrsctzbuche sicht nichts, oder wird.wenigstens nichts beachtet, was der übrigens würdige, in diesem Fache aber schwärmende Rabbi Moses Jserks oft darum beobachtet wissen will, weil es ■ «» feinem Wohnorte Krakau in Polen, welches Land sich in jedem Bewachte von andern Landern unterscheidet (vor 250 Jahre»!!) so und nicht anders gebräuchlich zwar. — Weise Männer, wie ein Jakobsvhn u. d. m. (werden übrigens gewiß ihr Augenmerk darauf richten, wie die Eottcsverchrung, die durch den erlittene« immcrwäh« (renden Druck vernachlaßigt wurde, verbessert und der Re» (ligion gemäß, die Andacht in dm Synagogen mehr beför- Kdcrt und erhöht werde.- f Das Etablissement zweckmäßiger Religio»ssch«, (len wäre im Allgemeinen sehr nöthig. Die so pvecklosm ' Mlausen oder sogenannten Gymnasien müßten eint (andere Gestalt aimchmen und manche Müßiggänger, welsche Finstcrniß verbreiten, weil sie wähnen, daß es ihr De« Ms erfordere, müßten'durch brauchbare Dolkslehrer^ bpi Ebenen sich gescheute Rabbmen bilden sollten, ersetzt und die (großen Fonds dieser Klausen auf höchsten BefehlLtz ^bcflem Entziveckm verwendet werden. Das Volk würde ffeabei doppelt gewinnen: Großer Ansina würde vntn nhm weniger und das Licht desto Mehr verbreitet werden. - 1 ■ ■■ - R«r