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M. Y. Ben-Gavriel: Palästina 1936 Elegie auf den Tod der Bäume Denkt ihr daran, wie wir die Steine hoben Und Löcher gruben in den harten Karst Des kahlen Berges?
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Wir sind letzten Endes solidarisch mit j eder die Erdbewohner versittlichenden Kraft; wirkt sie ohne Nebenmotive rein, so muß sie mit uns parallel gehen. ARJEH TARTAKOWER / BODENFRAGE UND BODENPOLITIK IN PALÄSTINA Man kann ruhig behaupten, daß die Bodenfrage die zentrale Frage des palästinensischen Wirtschaftslebens der Gegenwart ist. Solange nicht diese Frage, die sich insbesondre im Lauf des letzten Jahrhunderts in unheilvollster Weise verwirrt hat, einer halbwegs befriedigenden Lösung entgegengeführt wird, kann von einer gesunden Entwicklung Palästinas keine Rede sein. Das' Land Palästina tritt in die neue Phase des wirtschaftlichen und politischen Lebens mit der Last einer Bodenfrage, wie sie an Schwere und Kompliziertheit wohl wenige Länder bisher zu tragen hatten.
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Geldsendungen für den zu bildenden Fonds: An die Redaktion der Zeitschrift: „Palästina'4 Berlin-Halensee. Ringbahnstr. 125. Berlin-Wien, 2. April 1902.
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127 128 DIE ENTDECKUNO VON JPALAESTINA. Von Martin Buber. Wie viele Juden haben Palästina in der Seele? Wohlgemerkt: nicht „die Heimstätte", sondern Palästina; und nicht im Geiste, sondern in der Seele. Oder noch deutlicher: wie viele Juden sehen Palästina? … Wir leben Man sollte hinfahren, nicht bloss „um Land und Leute kennen zu lernen", sondern um ein eigenes Palästina in die Seele zu bekommen. Das können freilich nur wenige. Jener Freund wollte daher nach Palästina gehen, um es in sich aufzunehmen?
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Dieser Weg ist das Bild im engeren Sinne: das Gemälde, die Zeichnuog, die Radierung. Die Maler haben bisher Palästina in der sogenannten orientalischen Manier gemalt, mit glühendem Farbenreichtum und unsäglicher Stimmungsarmut. Wir warten noch auf den Künstler, der uns ein jüdisch gesehenes Palästina geben wird. … Ich meine die Radierungen und Zeichnungen Hermann Strucks, die Adolf Friedemanns Buch „Reisebilder aus Palästina" (Verlag von 'Bruno Cassirer, Berlin 1904) begleiten. Ueber den Text zu sprechen, der instruktiv und gut geschrieben, von konkreter Sachlichkeit erfüllt und von einer starken'Gesinnung getragen ist, ist hier nicht der Ort.
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Neue Funde in Palästina zusammenhängenden Handwerksweisen herbeiführen werden: bei den Synagogen stieß man auf einzelne erhaltene Baureste; in der Katakombe aber, unter der Erde, vor dem natürlichen Verfall geschützt und, wenn auch von Kreuzfahrern durchstöbert und teilweise ausgeplündert., so doch vor der Zerstörung in Kriegen bewahrt, sind geschlossene Baustücke erhalten, an denen nun die Studien der Forscher besser ansetzen können. … Mit Spannung darf man dem Fortgang der Ausgrabungen sowie den weiteren Veröffentlichungen über die Resultate entgegensehen, zu denen ihre wissenschaftliche Verarbeitung führen wird. Das archäologische Material über Palästina, das vor wenigen Jahrzehnten noch ungemein dürftig war, wird immer reichhaltiger Es wird das Bild von den kulturellen Leistungen der Juden des Altertums vervollständigen und ihr Eigenes deutlicher erscheinen lassen.
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Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina I>er primitive Nationalismus. Und wird überhaupt die nationale Auffassung der jüdischen Einwanderer umzuformen sein? … Todestage", Berlin s. a. (1929) S. 25.— Ernste Beachtung verdienen die Bekenntoisse Moses Calvarys über das Verhältnis des Westjuden, insbesondere des deutschen Juden zum jüdischen Nationalismus, zum Volkstum, zu Palästina. (Jüdische Rundschau, Nr. 83, 22. Oktober 1929, S- 556.) Calvary schreibt unter dem Titel „D eutsche Juden in Palästina": „...
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M. Y. Ben-Gavriel: Engländer und Juden in Palästina Wiederholt wurde die Behauptung aufgestellt, eine Reihe von hohen englischen Beamten in Palästina seien antisemitisch eingestellt, dem jüdischen Element und seinen Forderungen durchaus abgeneigt und mit ihren Sympathien ungeteilt auf arabischer Seite.
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Aus dieser Grundstimmung ergibt sich eine von vornherein ablehnende Haltung gegen jedes Element, das nicht in das jahrhundertealte, von Beamtengeneration auf Beamtengeneration überlieferte Schema hineinpaßt. Palästina nun stellt eine in aller Kolonialgeschichte und Kolonialpraxis neuartige Konzeption eines Mandatsgebiets dar, also auch eine geschichtlich neuartige Aufgabe. … Der Beamte, der aus irgendeiner englischen Kolonie nach Palästina versetzt wird, ist gewohnt, mit Farbigen zu tun zu haben, die zu verstehen er sich nur soweit bemüht — wie jeder weiße Mann, der nicht gerade Forscher oder Detektiv ist —, als er es notwendig hat, um seinen Amtsbereich in Ordnung zu halten.
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So muß der englische Beamte also zu dem Schluß kommen, daß nur die Anwesenheit des jüdischen Elements im Land und die unglückselige Balfour-Deklaration das Regieren erschwere. Gäbe es nur Araber in Palästina, dann wäre der Dienst nicht anders als in irgendeiner Kolonie des Empire, es wäre eine reine unkomplizierte Frage der Macht und der Erhaltung der Macht. … Der Engländer in Palästina darf nicht über Juden und Arabern und auch nicht zwischen ihnen, sondern muß mit ihnen stehen. Das ist die einzige Möglichkeit für das Land und für das Empire. 420
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Nr. 84, 18.X. 1935 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seit« 15 Palästina in der jüdischen Schule Vorschläge für den Unterricht Es ist Idar, daß nicht die Einführung eines besonderen Fachs für ״Palästina-Kunde“ hier gewünscht wird, sondern daß der Palästina-Gedanke in allen Fächern seinen Platz be• kommen muß. … Das Interesse für die Dinge wird ein ganz anderes m dem Augenblick, wo jeder Einzelne Palästina als seine Schöpfung anzusehen beginnt. Aus diesem Gedanken heraus überträgt man einzelnen Klassen die Aufgabe, das Geld zusammen zu sparen, um einen Baum in Palästina zu pflanzen, wobei als Sammelstelle die Büchse in der Palästina-Ecke dient.
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Es ist der sehnlichste Wunsch des Hochschul-Komitees, dass es gelingen möge, das Institut in Palästina ins Leben zu rufen. „Vollkommen gelungen wird die Lösung des jüdischen Hochschulproblems sein, wenn es glücken wird, das Institut in Palästina selbst zu begründen. … Freilich — stehen und fallen kann die Hochschule mit der Möglichkeit der Errichtung in Palästina nicht. Aber wenn auch die Hochschule in einem anderen Lande — in England oder in der Schweiz — etabliert werden sollte, wird es immer in der Voraussetzung geschehen, dass es in früher oder später Zukunft beschieden sein wird, sie nach Palästina zu verlegen." * Eine Handelsgesellschaft in Palästina.
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M.) \ ....... 7/9 325 Das Arbeiter- und Bauernkollektiv in Palästina. Von Doktor Jehoschua Bierer (Dr. E. Ascher)....... 7/9 327 Die sozialökonomischen Strukturwandlungen in Palästina. … Von John Hayn es Holmes (f. m.).............. 7/9 331 Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins, Bd. 53, Heft 1 (r. d.) 7/9 332 Die Malaria in Palästina. Von J. Shapira und Z. S o 1 iternik (Ing. M. Hecker)........... 10/11 412 Zwischen Nil und Kaukasus.
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Mit einem Rückblick über die allgemeine Lage des Zionismus und des Palästina-Aufbaues schloß Herr Dr. Rosenblüth seine Darlegungen. Palästina als Absatzgebiet für deutsche Waren Berlin, 28. Januar. … Der neue Konsul erhält die Jurisdiktion für Palästina und Transjordanien. Das Honorarkonsulat ist dem in Palästina geborenen Schweizer Kaufmann Kuebler übertragen worden.
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370 Das Jüdische Echo Nr. 32 Für das Palästina-Hillswerk. Der Betrag, der in den letzten Wochen in München für Palästina gesammelt wurde, hat vorläufig die Höhe von 20 000 Mark erreicht. … An vielen ist dieses Erwachen vorübergegangen wie ein kurzes Auffahren aus dem Traume, und nach einem Augenblick des Lauschens sind sie in ihren Schlummer zurückgefallen, haben Juden — Juden und Palästina — Palästina sein lassen. In andren hat sich ein Stachel festgesetzt: Palästina? ein jüdisches Palästina? ist denn so etwas möglich?
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Es war stets ein Axiom der zionistischen Politik, daß wir das Nationalheim in Palästina nicht für das palästinensische Judentum verlangen, sondern für das gesamte jüdische Volk, dessen auf Palästina gerichtete Kräfte in der Zionistischen Organisation politisch zusammengefaßt sind. Die Zionistische Organisation ist befugt, im Namen des Volkes zu sprechen, soweit es sich um Palästina handelt. Sie vertritt die Forderungen aller Juden, die Palästina als Jüdisches Nationalheim wollen, auch wenn sie selbst nicht in Palästina sitzen, und die ihre Ansprüche herleiten aus der — übrigens aach Völkerrechtlieh anerkannten —‘ historischeh Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Erez-Israe] und aus dem Willen, das Nationalheim in Palästina aufzubauen.
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Aufruf Die jüdische Arbeiterschaft in Palästina arbeitet und kämpft für den Aufbau einer neuen Gesellschaft. Getrieben von dem Gefühl der Unerträglichkeit der bisherigen Lage ihres Volkes, ringt die jetzt auf 30000 Köpfe angewachsene jüdische Arbeiterschaft in Palästina um nationale und soziale Regeneration. … Zuschriften sind erbeten an das „Sekretariat für die Konferenz der Freunde des arbeitenden Palästina", Berlin-Charlottenburg, Joachlmsihaler Strafee 38
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Agnon, Der Verstossene (Aus dem Hebräischen von Max Strauß) 404, 500, 583, 658, 704 _ Die Geschichte von Rabbi Gadiel dem Kinde............. 31 Paul Amann, „Assimilation" in Frankreich . ............. 140 Arjeh ben Menachem, Einschaltung des W'adar............ 100 Elf ri de Berge 1 - Gro n em ann, Jüdische Wege............ 396 - Siegfried Bernfeld, Aus einem jüdischen Kinderheim......... 309 — Ein pädagogisches Forschungsinstitut in Palästina........... 465 Moritz Bileski, Das Kompromiss des deutschen Judentums . ....... 20 — Die Wirkung des Kompromisses.................. 85 Max Brod, Heidentum, Christentum, Judentum............. 16 Martin Buber, In später Stunde.................. 1 — Zwei Wundergeschichten.................... 156 — Lehrer und Schüler....................... 511 Helene Hanna Cohn, Die jüdische Frau in Palästina .......... 317 Albrecht Heitmann, Die Geschichte der österreichisch-jüdischen Kohgreßbewegung (Zur Frage der nationalen Minderheitsrechte der Juden) 204, 389, 634, 685 Theodor Herzls Verhandlungen mit dem türkischen Sultan........ 9 Theodor Herzl über Uganda ................... 448 S. … BEMERKUNGEN: Moses Beilinson, Von den rus- Oskar Epstein, Das Verhältnis sisch-jüdischen Beziehungen . . 722 zwischen jüdischer Palästina-und Max Brod, Jüdische Schule . . . 345 Landespolitik....... 230 J. H. C.astel, Die Araber in Palästina 414 N. M. Gelbe r, Ein Projekt einer Ju~ Helene Hanna Cohn, Arthur denkolonisation in Palästina aus Ruppin..........166 dem Jahre 1840;......■ 595,
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Darum rufen wir alle, die sich mit diesem 2iel solidarisch wissen auf, die diesjährige Aktion des Palästina- Arbeiter-Fonds mit allen Kräften zu unterstützen. Der Palästina-Arbeiter-Fonds ist seit dem dritten Kongreß der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation (Histadruth Haowdim Haklalith) von dieser übernommen und somit gemeinschaftliches AVerk aller jüdischen organisierten Arbeiter in Palästina ohne Unterschied der Partei geworden. … Aber sein Ziel ist groß. Der Palästina-Arbeiter-Fonds (baut nicht von heute auf morgen, obwohl er viel tägliche Not zu lindern hat. Der Palästina-Arbeiter- Fonds baut für die Zukunft einer starken palästinensischen Arbeiterschaft.
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Spiegel)........ 5/6 217 Propagandaschriften.............. , , . 5/6 218 Czyn Bilujski. Von Dr. S. St endig (F. Stern)..... 5/6 218 Palästina - Nummer der Orient Rundschau....... 5/6 219 Financial News (Palästina-Nummer).......... 5/6 219 Palestine and Near East (Touristen-Nummer)...... 5/6 219 Das Leben Jesu im Lande und Volke Israel. … Von Hch. Grafen Coudenhove-Kalergi (f. m.) ............ 5/6 220 Palästina, Land und Wirtschaft. Von Dr. Alfred Bonne (a. b.) 7/9 326 Palästina-Informationsbuch. Von A. H o 1 z e r und R. Seiden (a. b.) .................... 7/9 326 A short dialogue on Palestine.