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Die großen Hilfsfonds sind aufgebraucht, und es ist leider noch nicht abzusehen, in welchem Ausmaß in Zukunft Gelder für die Hachschara zur Verfügung stehen werden. Seit Ende August konnten keine neuen Zuschüsse bewilligt werden. Wir können uns aber keinesfalls mit einer Verkleinerung unserer Hachschara abfinden. … Als erstes ist es wichtig festzustellen, daß unsere heutige Hachschara nicht schlechter als die sog. „gute alte" Hachschara vor zwei Jahren ist. Mit dem resignierten Hinweis auf diese kann man die Mängel der jetzigen Hachschara nicht entschuldigen.
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Eine der größten Gefahren besteht wohl in der Schematisierung der Hachschara. Wir haben manchmal das Gefühl,, als ob einige Chawerim die Hachschara als etwas ansehen, das man für 40 Mark monatlich möglichst kurze Zeit mitmachen muß, um nach „Erez" zu kommen. … Aber auch die Bundesleitungen sind besonders in diesem Punkte von Schuld nicht ganz freizusprechen. Durch die enorme Vergrößerung der Hachschara sind viele erzieherische Werte verloren gegangen. Der persönliche Konnex der für die Hachschara verantr wortlichen Chawerim mit den in der Hachschara stehenden ist verloren gegangen.
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Wir haben über diese Veranstaltungen seinerzeit in unseren Informationsblättern berichtet. 3. Hachschara ruchanit. Schon immer haben wir die Hachschara ruchanit als einen wesentlichen Faktor in der gesamten Hachschara betrachtet. … Statistische Uebersicht: Um eine deutliche Vorstellung von all diesen Problemen zu geben, soll an dieser Stelle ein -kurzer statistischer Ueberblick über die Arbeit des Bundes folgen: 1. Hachschara : Von den 1500Chawerim des Bachad befinden sich etwa 600 in Hachschara, etwa die Hälfte in Hachschara Kibbuzit, der Rest auf Einzelstellen.
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Nr. 4*6 ZI ON Seite 35 Aus der Arbeit des Bachad. Wenn sich auch der Andrang zur Hachschara bei uns im Frühjahr wesentlich verstärkt hat, so haben wir dennoch keine neuen Hachschara- Zentren geschaffen, sondern die bestehenden im In- und Ausland vergrößert und dadurch versucht, dem großen Führermangel, der bei uns wie in anderen Jugendbünden herrscht, Abhilfe zu schaffen. … M. untergebracht, wo sie ihr jüdisches Wissen erweitern sollen, bevor sie zur Hachschara kommen. Auch eine Anzahl Chawerim, die bereits Hachschara hinter sich hat, besuchte die Jeschiwa. Ebenso wurde in Mannheim ein Lernzentrum für Chawerim mit fortgeschrittenen Kenntnissen gegründet.
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In den Kibbuze-Hachschara wurden vor .allem kibbuzische Probleme behandelt. Die Intensiv-Wochen wurden eingeleitet oder fanden ihren Abschluß in öffentlichen Kundgebungen, wo der - jüdischen Bevölkerung des betreffenden Kreises Gelegenheit gegeben wurde, die Ziele und Aufgaben unseres Bundes kennen zu lernen. Für Süddeutschland, wo sich die Arbeit, des Bachad seit dem letzten Winter im Aufschwung befindet und wo viele neue Snifim gegründet worden sind, fand im April eine Pegischa statt. Auch die Auslands-Hachschara wurde besucht und vor allem gelang es, mit der Hchschara in Holland den Konnex wieder herzustellen. Da z. Z. in Holland neben Chawerim aus Deutschland auch viele holländische junge Misrachisten zur Hachschara kommen, wurde dort ein Landesverband des Bachad gegründet, der im Konnexmit der Hanhala in Deutschland steht.
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Am Chol Hamoed Sukkoth fand in Leipzig eine Moazah der T'nuath Thora wa Awoda (Bachad, Zeire-Misrachi, Brit Hanoar) statt, an der über 50 Madrichim aus den Snifim und den Kibbuzim der Älteren-HachschaTa und der Mittleren-Hachschara teilnahmen. Seew Berlinger, Börnsdorf, gab in seinem Referat über Erziehungsfragen der Mittleren-Hachschara eine Art Typenlehre der Chawerim der Mittleren-Hachschara und besprach die Erziehungsmittel der Mittleren-Hachschara. … Arjeh Händler sprach über Weg und Ziel der T'nuath Thora wa Awoda und hob die Vorzüge der kibbuzischen Hachschara gegenüber der Einzelhachschara hervor und wies auf die Schwierigkeiten der Tarbutarbeit hin. Jakob Szobel berichtete über die Alija in der letzten Zeit.
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Das konnte natürlich im Wesentlichen nur in den Hachscharakibbuzim geschehen, d. h. der Hachschara ist ein neues Aufgabengebiet erwachsen: Menschen ohne bündische Erziehung zu erfassen. Wenn wir bedenken, daß die Chawerim im Kibbuz Hachschara gewöhnlich nur % Jahr zusammen sind, erkennen wir die Schwierigkeiten dieser Aufgabe. … Im vergangenen Jahre haben wir sie systematisch ausgebaut und dafür Sorge getragen, daß alle Chawerim, die in Hachschara zu gehen beabsichtigen, mindestens ein halbes Jahr vor Antritt der Hachschara in den Snifim zusammengefaßt und mit den Fragen der Bewegung bekannt gemacht werden. 2.
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Wir versprechen uns von ihm einen fruchtbaren Abschluß unserer Erziehung in der Hachschara. Die zukünftige Arbeit. Die starke Vergrößerung des Bundes und der ständige Wechsel der Menschen, durch die Alija und Neueintritte in die Hachschara haben es mit sich gebracht, daß der persönliche Kontakt zwischen der Hanhala und den einzelnen Chawerim, der bis dahin bestand, heute leider vielerorts verloren gegangen ist. … Auf ihre Zuverlässigkeit müssen wir unsere Arbeit stützen. Ihre Aufgabe ist es, die Chawerim zur Hachschara vorzuschlagen, und ihr alle wißt, wie entscheidend oft die Zusammensetzung eines Hachscharazentrums für die sich bildende Gemeinschaft ist.
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Er fördert die Berufsf | Umschichtung der orthodoxen Jugend, unterstützt und f | finanziert die Alija und die Kibbuzim der religiösen I j Arbeiterschaft in Erez Jisrael. f j Aus diesem Programm ergeben sich große Forderungen f 1 an den Keren Tora wa'Awoda, die ständig wachsen. f I Zu einem erheblichen Teil finanziert der KTwA die Arbeit I I des BR1T CHALUZIM DATUM (Bachad). Dieser Bund | | umfasst heute über 1000 Mitglieder in Hachschara. Die f | Anzahl derer, die sich beim Bachad um Hachschara be- I 1 werben, wächst täglich und zwingt den Bachad, immer f j wieder neue Hachschara-Stellen zu schaffen, immer wieder f 1 neue. Mittel aufzubringen, es diesen jungen Chaluzim j j auch finanziell zu ermöglichen, eine Hachschara durchzu- 1 | machen. ~- So konnten durch die Untersiülzung seitens f j des Keren Tora wa'Awoda viele Bäte Chaluz, Mittlerenf | Hachscharastellen u. s. w. geschaffen werden.
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Während die Aufgabe des Bachad früher im allgemeinen nur die Vermittlung des Hachschara war, sind wir durch die Zeitverhältnisse jetzt gezwungen, auch gleichzeitig Erziehungsarbeit zu leisten. Hierin besteht eine wichtige Aufgabe der Snifim. Sie sollen die Vorstufe zur Hachschara sein. Man muß die Chawerim in einer bestimmten Zeit soweit fördern, daß sie in jeder Hinsicht reif sind, in einen Hachschara-Kibbuz einzutreten.
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im wesentlichen der Ausbildung der Chaluzim und ihrer Ansiedlung in den Kibbuzim und Moschwe Owdim des Hapoel Hamisrachi. >;e Besonderheit der Hachschara ides Brit Chaluzim Datiim liegt n'cht darin, daß Schabbat und Kaschrut beobachtet werden, dies sollte für alle Hachscharaorganisationen eine Selbstverständlichkeit sein, sondern daß er neben der Hachschara gufanit eine Hachschara ruchanit kennt, daß er von seinen Chawerim verlangt, daß sie ein Jahr dem intensiven Thorastudium auf der Jewischa von Dr.
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Ilse Herz In der Diskussion über Leos Referat ging man zum Teil grundsätzlich auf das Problem der Chewra ein, zum andern Teil wurden die technischen und organisatorischen Schwierigkeiten in der Stellenbesetzung und im Nebeneinander von Bund und Hachschara gestreift. Es wurde hervorgehoben, daß den Chawerim in den Bäte Chaluz dadurch Ueberlastungen entstehen, daß sie die Arbeit im Bünde machen und so ihre fachliche Umstellung nicht richtig auswerten können. … In seiner Antwort wies Leo darauf hin, daß es sehr schwer ist, die Stellen zu kontrollieren und eine genügende Anzahl guter Stellen zu finden. Zur Lösung des Problems Bund-Hachschara wurde vorgeschlagen, in die Städte nur solche Chawerim zu schicken, die ihre Ausbildung bereit beendet hätten. Diese müßten während dieser Zeit richtig erfaßt werden, um dann die Erziehungsarbeit im Bund leiten zu können.
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Nach diesen Berichten entspinnt sich eine Diskussion über verschiedene prinzipielle Fragen. Es wird u. a. erörtert, ob Chawerim, die nicht in Hachschara sind bzw. nicht, die Absicht haben, auf Hachschara zu gehen, im Snif sein können. Es ergibt sich, daß sich die bisherige Einteilung, auch solche Menschen im erweiterten Kreise des Bachad zusammenzufassen, bewährt hat. … Wir wissen, daß im Laufe der Jahre, seitdem eine große Alija aus der Hachschara des Brit Chaluzim Datiim ins Land gekommen ist, auch eine große Anzahl Chawerot sich einordnete. Ein Teil von ihnen ging von vornherein in die Stadt.
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Die stürmische Entwicklung der letzten Jahre brachte eine gewisse Verwirrung in manche Begriffe, und jetzt, wo wir notgedrungen in ein langsameres Tempo einlenken müssen, ist es an der Zeit, wieder einmal klar und deutlich auszusprechen, was wir von unseren Menschen, die sich für Erez Israel vorbereiten, verlangen müssen. Niemals haben wir eine so kurze Hachschara, wie sie in den letzten Jahren üblich war, gutgeheißen. Auf Grund aller Erfahrung im Lande hat sich gezeigt, daß nur die Menschen imstande sind, dem Lande etwas zu geben, die eine gründliche berufliche Schulung besitzen und die jüdisch-kulturelle Voraussetzungen mitbringen, um sich schnell in das Leben des Landes und der Siedlungen hineinzufinden. … Wir müssen aus jeder Situation das Bestmögliche für den Aufbau Erez Israels herausholen. Hachschara ist kein zeitlicher Begriff, ist kein Dienst jähr, dessen Absolvierung eine Berechtigung auf ein Zertifikat gibt. Hachschara ist eine Zeit der ernsten Arbeit an sich selbst, eine Zeit der körperlichen und geistigen Umstellung, des beruflichen und geistigen Lernens.
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Nach und nach finden sich diese Einzelnen, empfinden immer mehr das Unmögliche dieser Isoliertheit. Man strebt nach gemeinschaftlicher Hachschara. Die Gemeischaft erleichtert die Schwierigkeiten des Ueberganges vom freien zum manuellen Beruf, von der bürgerlichen Umgebung zum Arbeiterleben. Nur die Gemeinschaft kann all die auftauchenden Fragen der neuen Lebensgestaltung herausarbeiten und womöglich lösen. Sie schaffen sich einige kleine Hachschara-Zentren, die aber meist mit der Alija der Chawerim ein Ende finden. Die Nachfolgenden müssen wieder von vorne beginnen.
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Nr. 9/12 Z I 0 N Seite 99 same Aufgabe Tora Waawoda immer mehr zu erfassen und sich dazu der intensiven Durchführung der Tarbutarbeit ebenso wie der gewissenhaftesten Erledigung der täglichen körperlichen Hachschara zu bedienen. Aber ein wesentlicher Faktor im Leben einer Chewra wurde bisher nicht erwähnt, obwohl er von großer Bedeutung ist. … Ich will versuchen, in verschiedenen Punkten dies nachzuweisen. Die Hachschara hier ist ganz wesentlich von dem Leben des Poei drüben verschieden. Das Leben auf dem Lande ist sehr schwer, auch für die Menschen, die eine gute Hachschara durchgemacht haben.
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Die Verhältnisse der Gola haben es aber dazu gebracht, daß in den Kreisen des toratreuen Judentums viel weniger Menschen nach ihrer Übersiedlung nach Erez Israel den Weg auf das Land gefunden haben, als das bei den nicht religiös eingestellten Menschen der Fall ist. Die Hachschara auf dem Lande war für diejenigen, die Schabbath, Kaschruth und andere Mizwoth halten wollten, in der Gola so sehr erschwert, daß nur ein sehr kleiner Teil unserer Jugend sich draußen für die Landwirtschaft vorbilden konnte, und dadurch kam es, daß Hachschara der religiösen Jugend meistens Ausbildung in einer Stadt im Handwerk bedeutete, und naturgemäß gingen die Menschen dann nach ihrer Übersiedlung nach Erez Israel in die großen Städte, denn sie hatten hier mehr Gelegenheit zur Ausübung ihres gelernten Berufes als auf dem Lande.
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Bombach Die Situation des Bachad .... Schmuel Pressler Fragen unserer Hachschara .... Leo Zitronenbaum Arbeitsgemeinschaften: Snifarbeit Mädchenarbeit VI. Jahrgang Oktober-Dezember 1934 ' Tischri-Tewet 5694 Nr. 912
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Oskar Wolfsberg Erziehungswege des Misrachi in Erez Israel . ....... Raw Jakob Beermann Erziehungsfragen der Mittleren Hachschara ... Betti Cahn Aus der Arbeit der Misrachi-Frauen in Erez Israel ...... Ella Blau Aus der Bewegung . . . . Buchbesprechungen . . . . . 9.
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Früher kam man erst zum Jugendbund und über den Jugendbund zur Hachschara. Heute kommen die Menschen erst zur Hachschara und wollen sich in der Ha.chschara