-
3S>* : schrankt mit ihrem Geld und Gut jugchörten' und daß er unzchindcrt über ihr Leben entscheiden könne. *)?— Mch-. rar Beispiele halte ich für übcrfiüßig; die hier augcfährtcn werden hinreichend scy», um das Recht der deutschen Kaiser» …
-
4S» - kheilt *). Sodann erhielten auch die übrigen Reichsstäude, Und unter diesen die unmittelbaren Edelleute, in der Reichs« Polizeivrdnung zn Augsburg vom Jahre 154z (urter dem Titel: Juden), dasselbe Recht.- Die kaiserlichen Worte lauten…
-
593 oder verpfändete» *). Eberhard, Abt von St-Emo» ran zu Regcnsburg, gestattete den Inden im I. isrv einen Kirchhof und eine Synagoge unter der Bedingung, daß sie alle Jahre ein Pfund Silbers dafür bezahlten*'). Ein Graf von -Mannsfeld, N…
-
494 Vorhandenen Urkunden ihre Kammerknechte *). Auch der Erzbischof von Mainz, Heinrich UL.. Graf zu Virneburg befahl 1343 den Mainzer Juden, ihm jährlich 20c* und seinem Kapitel 50 Pfund/Heller auf St. Martinstag zu bezahlen **> Eben so er…
-
…utel mit 400 Goldgulden befand ***). — Von einer außerordentlichm Schatzung haben wir im 1.1685 ein Beispiel, wo Kaiser Leopold I. von ^cn Frankfurter Juden rooooo Florm zum Türken» kriege begehrte. Aber der Frankfurter Magistrat unterhan« deke in i…
-
89§ Floren begnügte. Von allen vorigen kaiserlichen GerechtSfamcn über die Judm, war in den neueren Zeiten nichts weiter übrig geblieben, als die Kronmstcuer, welche die Frankfurter Judm zur Krönung des Kaisers zu geben pflegten. Diese Aron…
-
39? ■ Herr Regierungsrath Spieß hat über diesen EegcnstaiK das.meiste Licht verbreitet, ihn werde ich also vorzüglich zum Führer annehmm. Schon seit der Zeit» als Pompejus der Große die durch bürgerliche Kriege Unter sich entzweiten Jude«,'…
-
de, bezahlen *). Nach der Erlöschung des Römischen Kaiscrrhums wurden die Juden in den meisten Europäischen Reichen dem königlichen Fiskus unterworfen und als eine gute Finanzquelle betrachtet ’*). Schon unter Karl dem Großen kommen Jüdisch…
-
' . m nicht geringe Haufen.erhalten uub eher vermehrt als vermindert." *) f' Die am häufigsten vorkommeabe Abgabe der Juden - an den deutschen Kaiser ist der dritte Pfeun ig. Die« fcr ist keine bestimmte, sondern außerordentliche aber höchs…
-
Hv» - _ die Juden in ihren Ländern keinen nachtheiligen Einfluß haben solle *). Diese Abgabe kommt, auch bisweilen unter dem Namen der Schatzung vor. Dicß erhellet deutlich aus einer Urkunde desKaiscrs Alb recht, vom Jahre 1461, worin es. h…
-
Mehrere von den neueren Schriftstellern nevnm-dieft Abgabe die Crvnsicuer und einige verwechseln sie bis« weilen mit dem goldenen Opftrpfennig *). Seltener kommt eine zweite Abgabe, der zehr«re Pfennig, vor, der sehr alt seyn muß; baut er w…
-
40» anderen unbeweglichen Gätern gegeben werden mußte. Eie war höchstwahrscheinlich nicht stärker als die Steuer der Christen. Eigentlich erhoben die Reichsstande, in deren Landen die Juden ansaßig waren, diese Abgabe: da sich aber der Kais…
-
-- " - 4Q3 worin es ausdrücklich heißt: „daß ihr dieftn Errldm-Opstv- ' Pfennig, den ihr Uns des Reichs wegm zu geben verpflichtet siyd und den ihr auch in den nächst verflossenen Weihnachten abgeliefcrt habt, auf dem nächst folgenden Weihn…
-
versprach ihnen denselben; sie mußten ihm aber für dir dej sonderen Schutzbriefe, für das sichere Geleit und für die S Unterhaltung der Schutzwächter auf Lm Landstraßen eine - besondere Abgabe entrichten. Friedrich nahm sich auch! dieser ar…
-
-
426 «-«-v1»-—■ Heinrich von Waldrck, und gestattete ihm dafür den zehnten Lheil von allen Gefallen, welche der Kaiser von den Juden zu beziehen habe. Schon früherhin ernannte H einr ich IV. im Jahre 1290 den Bischof von Speier zum Jndenvoig…
-
-
4°*---• -- ' zu Frankfurt, im Jahre 164z, gestanden die Reichsstande dem Kaiser das Recht zu, die Cronsteucr und de» Opferpfenning von dcn-Judm einzufordern und nöthigen Falls auch mit Gewalt einzutreibc» *). Jndcß dcd Kaiscr machte keinen …
-
— 409 den *). Immer noch sind die Juden im deutschen Staate nur geduldet und es werden bei ihnen große Ausnahmen von der Gleichheit im Genüsse der Privatrechte gemacht. Jndcß ihre bürgerliche Lage ist jetzt unweit weniger drü» elend, als im…
-
410 : ' testanten «in Abschen: aber die Juden erftrhren mehr alS sie. Ucbcr zweihundertmal waren sie-Opfer eben so tragischer Ecenen, und wer waren-ihre Mörder? —ru Die Dahn ist jetzt gebrochen; das Licht der Aufklärung leuchtet immer Helle…