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  1. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 36

    …rem einen Spezialbericht über die Lage der Juden in jedem Lande. Den Generalbericht erstattet auf Grund dieser dann Dr. Max Nordau. Ich fasse jetzt die vorläufige Anzeige des Kongresses ab, die gedruckt verschickt wird. Es ist eine schwierige Sache, …

  2. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 37

    Warum schreiben Sie mir nicht öfter? Gelegentliche Stimmungsbilder sind mir sehr erwünscht. Ich erbitte mir auch Ihre Anregungen für den Kongreß. Die vorläufige Anzeige erhalten Sie ehestens. Mit herzlichem Zionsgruß Ihr Th. Herzl. 5. IV. 9…

  3. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 38

    …findet Anhänger nicht nur unter den Armen des Ghetto, unter den russischen Chassidim, sondern auch ein Pariser Jude wie Max Nordau, ein englischer Christ wie Holman Hunt, und manche, die sich noch vor zehn Jahren hätten taufen lassen, um so jeden Zus…

  4. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 39

    wollen Euch kennen lernen und gemeinsam mit Euch ein Programm feststellen. Vom fernen Osten her rufe ich Euch an und bitte Euch herzlich um werktätige Mithilfe. Brüder in England! Ihr wäret die Ersten, die durch imposante Massenkundgebungen…

  5. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 40

    4. V. 97. Mein Heber Stand, beiliegend die Ausschnitte aus den englischen Blättern. Ihre Briefe beantworte ich (hoffentlich bald) eingehend, so wie ich Zeit finde. Meine Korrespondenz wächst enorm — leider für mich, Gott sei Dank für die Sa…

  6. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 41

    — äußere Genugtuungen gibt es also für mich nicht. Man muß weitergehen, mein lieber Stand, wenn man angefangen hat und wenn man daran glaubt. Ich sehe Sie in Basel. Mit herzlichem Zionsgruß Ihr Th. Herzl. Wien, den 18. Juli 1897. Sehr vereh…

  7. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 42

    Max Fleischer. Der Erbe. eit vielen tausend Jahren rollen wir auf der Erde wie ein Ring. Mein Schritt ist zages Weiterwollen in Spuren, die der Ahne ging. Er hieb sich Steine zu und fällte sich zähe Stämme für ein Haus. Dann kam ein jäher B…

  8. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 43

    Großväter und Enkel. Aphorismen von LEON KELLNER. I. „Wir" und „Ich". Der Großvater fühlte sich als Teilchen eines Volks. Sein Wünschen und Hoffen, wie es im Gebete zum…

  9. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 44

    V. Kunst» Der gotttrunkene Großvater hatte kein Auge für die Werke der Menschenhand. Der Enkel betet zu jedem Nachschöpfer in Leinwand und Ton wie zu einem Gott. VI. Weltschmerz. Der Großvater sagte, wenn er seine Familie leidlich ernährte:…

  10. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 45

    Jerusalem Von DAVIS TRIETSCH. \m t ij Wa j|ie Araber haben eine Überlieferung", nach der Jerusalem, „Die Heilige Stadt" (El-Kuds), von Engeln erbaut…

  11. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 46

    …icher Seite überliefert wurde, und die wir in diesem Falle nicht zu bezweifeln brauchen. — Eutychius, der Patriarch von Alexandria, berichtet: „Omar saß mit Sophronius im Innersten der Grabeskirche, da kam die Zeit des Gebets, und Omar wünschte zu be…

  12. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 47

    Omar gab damals dem Patriarchen ein Dokument, das den Christen den Besitz der Kirche sicherte, und nach dem die Moslems nur einzeln an der Treppe beten, auch sich dort nicht versammeln sollten. — In Bethlehem zeigte Omar den Christen ähnlic…

  13. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 48

    Otto Abeles. Glück. /^"""^ oldigrot im letzten Abendglanz ^-^^ Leuchtet der Mückentanz Und die kühlen Abendschatten schleichen. Heu…

  14. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 49

    Nun bin ich ein Königssohn Und das Weltall ist mein Thron. Unser stilles Königsleid Ist mein stolzes Purpurkleid, Pelzverbrämt und goldgestickt, Mit Kleinodien geschmückt. Jetzt will ich mit vollen Händen Königlichen Segen spenden: Aus den …

  15. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 50

    Die Judenassimilation seit Mendelssohn. Ein geschichtlicher Überblick. Von Dr. D. PASMANIK. er redet heute nicht von Assimilation der Juden? Und wer schimpft nicht über die Assimilation? Und wer hat dadurch irgendwie diese traurige Erschein…

  16. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. [Seite]

    A. Neumann Kalter Wintertag.

  17. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. [Seite]

    t

  18. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 51

    …f im Zustande der völligen Stagnation. Alle1" Quellen des nationaljudischen Schaffens waren versiegt. Nicht bloß keinen Jehuda Halevi, Gabirol, Maimonides, Ibn-Esra, sondern nicht einmal Kommentatoren der Kommentatoren Hatte dieses Judentum. Keine Dicht…

  19. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 52

    …sehr spät — erst in den Siebzigerjahren des XIX. Jahrhunderts — und zwar unter dem Drucke fremder Mächte, hauptsächlich Napoleon III. Ganz anders war es in Westeuropa in der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts. Da herrschte der gleichmachende Ration…

  20. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 53

    …Mendelssohn," (schreibt Kayserling**) „war, weil kein Staatsbürger, * Aus einem Briefe an von Hennings in Kays erlin g: Moses Mendelssohn, Seite 522. Leipzig 1862. ** Ibidem, Seite 270. wie Lessing und Kant, Schiller und Winkelmann, mit vollem Bewußtsein W_…