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Jahresbericht des jüdisch-theologischen Seminars „Fraenckel'sclier Stiftung". Breslau, am Gedächtnisstage des Stifters, den 27. Januar 1868. "Voran geht: Eine Abhandlung von Dr. H. Graetz: Frank und die Fr…
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Das Seminar begeht die vierzehnte, an das Andenken seines Stifters, des sei. Königl. Commerzienrathes Jonas Fraenckel, anknüpfende Stiftungsfeier. Auch dieses Jahr kamen dem Seminar Zeichen des ehrenden Vertrauens der Gemeinden in Berufung …
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II KabMnerseiniiiar. Dieses zerfällt in zwei Abtheilungen. In der oberen Abtheilung las: Der Unterzeichnete: Pentateuchexegese (bisEnde des Sommersemesters): Leviticus 12 — Ende des Buches mit den älteren Versionen und Commentatoren. — Talm…
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…inleitung in die exegetische Literatur. — Homiletische Uebungen. — Griechisch: SophoklesAntigone von v. 451 bis Ende. — Homer, Ilias Buch IV—IX. — Latein: Cicero, De oratore I. von cap, 21 an. — Tacitus, Agricola. — Quintilian, Institut, orat. l…
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…s auf Otto II. von Deutschland. Repetition der römischen Geschichte. — Geographie: Vgl. oben. Dr. D. Rosin: Griechisch: Homer, Odyssee 1. IX. beendigt, 1. X. bis XIV. — Latein: Lateinische Grammatik, verbunden mit Exercitien und Extemporalien. L…
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V Die Anstalt spricht ihren Dank für manche ihr gewordene Beweise des Wohlwollens und der ehrenden Theilnahme aus. Der zu Danzig voriges Jahr verstorbene Privatlehrer Herr Selig Salomon vermachte in seinem Testament dem Seminar ein Legat vo…
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…zu Preussiseh- Stargardt ertheilen einem von daselbst das Seminar Besuchenden ein jährliches Stipendium von 50 Thalern. Breslau, im December 1867. Dr. Z. Frankel, Director.
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Es ist kein angenehmes Geschäft, Leichen auszugraben, sie ihres Todtenkranzes zu berauben und sie noch dazu der Schändung preisszugeben. Aber die Geschichtsforschung darf sich zuweilen dieser Tmpietät nicht entziehen, will sie nicht allzu o…
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2 Schwindeleien aktenmässig verzeichnet sind, wurde nämlich in der so sehr verbreiteten „Gartenlaube" im Jahre 1865 (No. 33, 34) unter dem Namen „Der heilige Herr" förmlich glorificirt. „Des Rabbi Vermächtniss", ein originell angelegter Rom…
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3 ist es daher, ihn im Folgenden seines romantischen Schmuckes zu entkleiden und ihn in seiner wahren und, wie sich zeigen wird, gewiss nicht anziehenden Gestalt zu zeigen. Frank gleicht nicht den Mystikern und Schwärmern, deren es in jeder…
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…Manches über Frank's Antecendentien. II) Gesuch der Frankisten an den König August III. von Polen und an den Primas von Gnesen in französischer Sprache. Auch dieses verräth ihre Gemeinheit und Heuchelei. HI) Glaubensbekenntniss der Frankisten und…
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…. F. Hippolyt Skimb orowicz, deren Titel lautet: Zyicotj skon i nauka Jaköba Josefa Franko, (Leben, Ende und Lehren des Jakob Joseph Frank, aus zeitgenössischen und älteren Quellen, zugleich mit Auszügen aus zwei Handschriften, Warschau 1S66). Skiraborowicz …
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6 IV) Gaudentius Pikulski: Zi'osc kydowsha (Bosheit der Juden gegen Gott und den Nächsten, gegen Wahrheit und Gewissen, Lemberg 1760). Soll auch unter einem anderen Titel: cyli loyciad Talmudu (Darlegung des Talmuds und der jüdischen Sekten…
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7 graphie machte ihn ein Freund auf zwei Bände polnischer Manuscripte aufmerksam, welche seit fast einem halben Jahrhundert bei den Nachkommen eines Frankisten bestäubt als „langweilige Bibel" lagen. Diese zwei Manuscripte bilden jedoch nur…
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8 ausserordentlich wichtigen Quelle nicht würdigen können. Er hat seine Quellen sehr gewissenhaft benutzt und eine ziemlich erkennbare Silhouette von Frank geliefert, wofür er den vollen Dank der Forscher verdient. Aber da ihm das innere Tr…
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9 I. 1) BrieflicheNach richten über das anfängliche Treiben der Frankisten und den üjber sie von den polnischen Rabbinen verhängten Bann (No. 1—8). 2) Zeugenverhör und Geständnisse der reuigen Frankisten (No. 9). 3) C o r r e s p o n d e n …
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10 und andern Gemeinden adressirte Brief mit rother Dinte (a. a. 0. S. 329 fg.). Er war in hebräischer oder gemischter Sprache gehalten: Peter Beer hat ihn in deutscher Uebersetzung wiedergegeben. Dieses Sendschreiben besteht aus drei Theil…
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11 Auch das, was Herr Schenck-Rinck über Frank's letzte Lebensjahre in Offenbach thatsäehlich berichtet, hat historischen Werth. Sein Grossvater K . . . stand mit Frank in finanzieller Verbindung und hatte einen Blick in das Innere von Fran…
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12 Kind und erzieht es gut, denn durch dasselbe wird etwas Neues auf die Welt kommeü"1). Die Eltern scheinen diese Ermahnung nicht beachtet zu haben, oder ihre Erziehung schlug nicht an. Sein Vater, der als Rabbiner oder Lehrer von Galizien…
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13 Schäfereien will er besessen haben1). In Nikopolis heirathete er (1752) ein schönes Kind, ein Mädchen von vierzehn Jahren, Chaiia (Anna), Tochter eines gewissen Tobias2). Sie gebar ihm nach einander zwei Söhne, Joseph (um 1753) und Jakob…