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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1868-01-01 · 1868 · page 20

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1868
Date
1868-01-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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12 Kind und erzieht es gut, denn durch dasselbe wird etwas Neues auf die Welt kommeü"1). Die Eltern scheinen diese Ermahnung nicht beachtet zu haben, oder ihre Erziehung schlug nicht an. Sein Vater, der als Rabbiner oder Lehrer von Galizien nach Czernowicz (Bukowina, damals zur Walachei gehörig) verzog, sah sich in seiner Hoffnung getäuscht, ihn zum Talmudjünger zu erziehen (das Ideal jüdischer Väter in damaliger Zeit). Der junge Jakob Lebowicz hatte keine Anlage zum Verständniss des Talmud, er blieb ein Idiote, wie er selbst eingestand2). War er wenigstens moralisch gut erzogen? Frank selbst beantwortet diese Frage auffallend freimüthig. Er rühmte sich später vor seinen Anhängern, denen er eine neue Lehre bringen wollte, dass er seinen Vater belogen und betrogen habe, um neue Kleider zu bekommen3). Lügen und Betrügen, um schöne, blendende Hüllen zu haben, das war so ziemlich seine Lebens in axime bis an sein Ende. In seinem dreizehnten Lebensjahre kam Lebowicz nach Bucharest und zwar als Diener eines Juden aus Polen, der ihn auch weiter nach der Türkei führte4). Selbstständig geworden, verlegte er sich auf den Handel in der Türkei und soll es, nach seiner Aussage, zu bedeutenden Reichthümern gebracht, haben. Er will Geschäftsniederlagen in Giurgiewo, in NikopoHs und Smyrna mit Edelsteinen, Erzen, Pelzwaaren und Seidenwaaren gehabt haben. Auch Weinberge und bedeutende ') Nauka Franha, bei Skimb. das. p. 48 No. X. 2) Das. p. 49 No. XIV: „Denn ich bin ein ungelehrter Mensch und Ammuryc, d. h. ^"iNH Oy, Idiote.'' Das. p. 45 No. VI: „Als mir befohlen wurde, nach Polen zu gehen, sprach ich: Möge Rebe Isacher oder Rebe Mordke gehen, denn sie sind gelehrt, ich aber bin ein grosser Prostak", d. h. sehr unwissend in der talmudischen und rabbinischen Literatur. Damit stimmt die Schilderung, die Emden nach Aussage eines Augenzeugen von ihm entwirft (I. p. 82b): -noj pxn uv 2h ~)Dn ir6nn mw * tpod nrw )m din -iddv. pijns ))Wh) 1)21 b])2 i6) 1W "ODD TOD pl DIN IT.Dl )h "pN TlND "I^DDl hüö ümy 1)2 02 M )2)Ü rf?2 4 *?|1SD32 CÜDJiD 3) Nauka Franka, bei Skimb. p. 53 No. XVII. 4) Bei Skimb. p. 4; bei Emden das. p. 83 a: -,hN ülüh mtPD (jMJT©) HTil iy& npb) iWJDtyipD vma 1^2 m<n no rrkno "otid idüs>i yh\Dü '■Di py&ob iD^ni idj;.

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