Mannheim
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  1. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 7 · Vorwort des Herausgebers

    7 II. Vorwort des Herausgebers. Es sind nun bereits zwei und siebenzig Hefte der Sulamith erschienen und noch immer wünscht.man von vielen Seiten die thätigste Fortsetzung dieses Werks. Diese schönen Beweise der Zufriedenheit und edlen Bhei…

  2. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 8 · Der letzte Wunsch

    III. Der letzte Wuw s ch. Eine Erzählung. blumenreichen Rande eines Hellen BacheS lag einsam ein Jüngling. Mit seinen braunen Locken spielte der tandelnde Zephyr, das blaffe Antlitz aber, auf welchem irgend rin Etwas den frischen Nosenschmu…

  3. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 9 · Der letzte Wunsch

    km Füßen für mW als ein wohlgelungenes Marmorbild halten oder leicht auch wähnen können, aus ihr sei längst das blühende Leben ,entflohen. Aber sieh! plötzlich erhebt sich der Leblose, sein grostes, von heißer Sehnsucht umwölktes Auge schwe…

  4. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 10 · Der letzte Wunsch

    10 scheinung. Aber diese ließ ihren Blick voll Himmelshuld und Gewährung auf dem vor ihr Knieenden ruhen, um den Mund schwebte das Lächeln der Güte und indem sie die zarte Hand wie zum Secgnen über des Junglings Haupt erhob, erklangen Köne,…

  5. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 11 · Der letzte Wunsch

    Ruheplätze zurück, wo er noch vor wenig Minuten verzweifeln zu müssen glaubte, und mit leichter Mühe waren bie, schlanken Gebüsche zu einer schönen Laube gewölbt und verbunden, und ein einfacher Altar von-Rasen erhob sich in ihrer Mitte, au…

  6. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 12 · Der letzte Wunsch

    12 Wohlthaterin, unfern letzten Wunsch gewahren! Nur seine Erfüllung fehlt noch unserm Glück." — ״Siehe, da erhellte derselbe himmlische Glanz wiederum die Gebüsche und die gütige Wohlthaterin trat vor den jetzt schon Seeligen und sprach: ״…

  7. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 13 · Der letzte Wunsch

    *3 achtet nicht auf das Flehen der Sterblichen, das nun vergebens verhallen muß. , Darum wird so manche Er- Wartung getauscht, oft wenn sie es, die Sterblichen, am wenigsten vermuthen mögen. ״DieWohlthäterin zürnt auf uns!" jammerteSelma, a…

  8. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 14 · Der letzte Wunsch

    י"*“-* 14 der Genuß, wie das Kind seines liebsten Spielwerks, wonach es so lange sich sehnte, oft am ersten überdrüssig wird." — Wie wahr hast du, meine Selma, gesprochen! erwiederte Selmar: darum wollen wir die allgütige Gottheit Litten, d…

  9. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 15 · Liebe

    1Z IV. i i e b e. Allüberall hör'ich sie tönen, Sie wirkt und leitet immer fort, Sie führt zum Guten und zum Schönen — Sie ist das ächte Gotteswort — Sie war, als einst erklang das Werde, Das göttlichste Geschenk der Erde. Sie lebt in Lüfte…

  10. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 16 · Liebe

    י 16 Za, Alles muß sich zu ihr neigen, Denn sie gewährt die höchste Lust — Da, wo die Zähren endlich fließen, Wird ihre Wunderblume sprießen. Den Kuß des Friedens dann zu geben, Bedarf es nur den kleinsten Schritt — Und so Dicht sie dann in…

  11. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 17 · Neuer Verein zur Beförderung von Handwerkern unter den Israeliten, in Minden

    den dadurch Nachahmungen zu erwecken. Gern crfül- -len wir demnach die Aufforderung der würdigen Herren Direktoren des oberwahnten neuen Vereins und theilen unfern Lesern hier sowohl das zu Minden erschienene Rundschreiben, als auch die des…

  12. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 18 · Neuer Verein zur Beförderung von Handwerkern unter den Israeliten, in Minden

    ״Seit vielen Jahren verfolgt uns der zum Theil gerechte Vorwurf: der Jude entziehe sich fortwährend der Ergreifung und Erlernung von Handwerken, trotz dem er die Wohlthat einer allgemeinen Gewerbefreiheit mit genieste. Und dieser Vorwurf sp…

  13. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 19 · Neuer Verein zur Beförderung von Handwerkern unter den Israeliten, in Minden

    '״־'״־־-״ ly keil, haben wir unter beifälliger Zustimmung der höher» Behörde, hier einen Verein gebildet, dessen Ziel möglichste Verbreitung von nützlichen Handwerken unter den Juden fein soll. Nach sorgfältiger Prüfung aller diesem unftrn …

  14. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 20 · Neuer Verein zur Beförderung von Handwerkern unter den Israeliten, in Minden

    Schlendrian, der das Gute und Bessere der Zeit theilnahmlos an sich vorübergehen laßt, auf! ergreift Mit Vertrauen die Hand, die mit Vertrauen und kräftigem Willen euch geboten wird! Laßt eure Söhne Handwerker werden , und vertrauet sie uns…

  15. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 21 · Neuer Verein zur Beförderung von Handwerkern unter den Israeliten, in Minden

    sich aus freiwilligen Beitragen unserer Mitglieder bilden soll. Zu diesem Zwecke nun haben wir Subscriptions- Listen beigefügt, in denen jeder seinen Beitrag, wenig oder mehr, nach seinen Kräften, aufzeichnen wolle. Ueber die Verwendung all…

  16. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 22 · Neuer Verein zur Beförderung von Handwerkern unter den Israeliten, in Minden

    22 2. die Hindernisse aus dem Wege räumen, die dieser Absicht sowohl von Innen, als von Außen her entgegenstehen. §, 3) Zu diesem Zwecke wird der Verein dringende Aufforderungen an die Glaubensgenossen ergehen lassen, durch Freiwillige Beit…

  17. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 23 · Neuer Verein zur Beförderung von Handwerkern unter den Israeliten, in Minden

    ־"־י"׳־ -Z trieben, sich ihm anschließen werden, oder ähnliche Vereine bilden. §.5) Haupt sitz des Vereins bleibt Minden. Zweiter Theil. Besondere Einrichtung desselben- Er st es K a p i t e l. - Sitzungen und Wahlen des Vereins. §. 1) Jähr…

  18. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 24 · Neuer Verein zur Beförderung von Handwerkern unter den Israeliten, in Minden

    24 von. Auswärtige Mitglieder schicken ihre Vortrage einem Direktor oder einem Mitglieds des engern Ausschusses zum Wortrage zu- - Z w.e i t es K a p i t e l. Von den Mitgliedern und ihren Beitragen. §.!) Mitglied des Vereins kann jeder wer…

  19. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 25 · Bemerkungen über Sprache und Sprachunterricht, als Beförderungsmittel der allgemeinen Bildung

    25 - VI. Bemerkungen über Sprache und Sprachunterricht, als Beförderungsmittel dev allgemeinen Bildung.*) Sprache- Lernen ist etwas Höheres, als Sprachen-Lernen; und alles Lob, das man de» alten Sprache» als Vildungsmittelir ertheilt, fällt…

  20. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 26 · Bemerkungen über Sprache und Sprachunterricht, als Beförderungsmittel der allgemeinen Bildung

    26 doch seine Thatigkeit auf den genannten allgemeinen Grundsatz stützen, wenn dieselbe nicht engherzig und einseitig sein soll. Die Bildung für den bestimmten Beruf und Wirkungskreis beginnt ja ohnedieß in der Regel erst recht, wenn die Sc…