Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Liebe
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 15 (sequence 1)
- Language
- German
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1Z IV. i i e b e. Allüberall hör'ich sie tönen, Sie wirkt und leitet immer fort, Sie führt zum Guten und zum Schönen — Sie ist das ächte Gotteswort — Sie war, als einst erklang das Werde, Das göttlichste Geschenk der Erde. Sie lebt in Lüften wie in Gründen, Die Pflanze hebt der hehre Trieb — Sie ist bei Mensch und Thier zu finden, Wo auch der frechste Stumpfsinn blieb — Mag Rohheit auch ihr Wesen treiben, , Nie wird sie ganz verborgen bleiben! Sie pflanzte Gott mit Baterhanden Zn alle Wesen mächtig ein, Und wo sich auch Werlaugner fanden, Da war der Impuls nur zu klein — Momente hoben ihren Schleier, Und sie ward groß, denn sie ist freier. Wenn sie erscheint — ein sanftes Schweigen Erfüllt die bang beengte Brust —