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Sulamith · 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 15

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
7 (1825-1833)
Issue
Heft 1
Article
Liebe
Date
1825-01-01
Page
Seite 15 (sequence 1)
Language
German
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1Z IV. i i e b e. Allüberall hör'ich sie tönen, Sie wirkt und leitet immer fort, Sie führt zum Guten und zum Schönen — Sie ist das ächte Gotteswort — Sie war, als einst erklang das Werde, Das göttlichste Geschenk der Erde. Sie lebt in Lüften wie in Gründen, Die Pflanze hebt der hehre Trieb — Sie ist bei Mensch und Thier zu finden, Wo auch der frechste Stumpfsinn blieb — Mag Rohheit auch ihr Wesen treiben, , Nie wird sie ganz verborgen bleiben! Sie pflanzte Gott mit Baterhanden Zn alle Wesen mächtig ein, Und wo sich auch Werlaugner fanden, Da war der Impuls nur zu klein — Momente hoben ihren Schleier, Und sie ward groß, denn sie ist freier. Wenn sie erscheint — ein sanftes Schweigen Erfüllt die bang beengte Brust —

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