Mannheim
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19151921
  1. 1917-06-01 · 5 (6.1917) · p. Seite 16

    400.-, 3 Spenden zu je 100.— , 5 Spenden von 75 bis 50.—, g Spenden von 50 bis 25.—, 9 Spenden von 26 bis 10.—, 21 Spenden unter 10 —, Musketier Walter Neuberger 8.—. Zusammen Mk. 4885,05.—. Thora-Fonds. Veterinär Brasch, Stendal dankt für …

  2. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 1

    6. Blatt Frankfurt a. M. 3. Jahrgang. Juli 1917. ^Blätter herausgegeben von dem Stuppenverband der Slgudas Jisroel und der Slgudas Jisroel Jügend-Örganisation. JBund gesetzestreuer jüdischer Jugendvereine. Zweck der Agudas Jisroel ist die L…

  3. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 2

    2 Wunder Seele, schreien es oft, wenn der Schmerz uns übermannt: ״Gefallen ist die Krone unseres Hauptes. Wehe uns! Denn wir haben gesündigt, darob ist unser Herz krank, darum sind unsere Augen verdunkelt." Die Geschichte der Gegenwart hat …

  4. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 3

    3 - Judenfrage erhitzt die Köpfe, und so viele Köpfe, so viele Meinungen. Die Judenfrage beschäftigt vor Allem uns Juden selber, und ist der Fragesteller orthodox, so wird sie ihm zur Judentumsfrage, ist er ausschließlich Nationaljude, so w…

  5. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 4

    A _ die du gesprochen zu tun. Und ich nahm Häupter eurer Stämme, weise, euch Wohl bekannte Männer und setzte sie zu Häuptern über euch, Obere über Tausende und Obere über Hunderte und Obere über fünfzig und Obere über zehn und Beamte für eu…

  6. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 5

    5 die, welche an ihrer Spitze stehen, wissen, daß nicht wenige Einzelne ein Volk, so gewürfelt und so verschiedenartig wie unseres, lenken können, sondern daß die Führerschaft organisiert sein muß. Vor dem Kriege war eine ״große Versammlung…

  7. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 6

    6 Monaten in den Erdgelasscn der Festungen und in den sibirischen Gefängnissen für dieses Wort geblutet! Für die Juden sollte die erhoffte Umwälzung den Abschluß eines Systems bedeuten, das mit Tscherta, Ausschluß, drakonischen Gesetzen und…

  8. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 7

    7 Rußland mit dem Emporkommen eines russischen Mittelstandes auf Gruud der neuen Entwicklungsmöglichkeiten und des allgemeinen Schulzwanges nicht erspart bleiben. Nicht unbeachtet darf aber bleiben, daß mit der jüdischen Rechtsfrage in Rußl…

  9. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 8

    8 die jüdische Gemeinschaft um die Erfahrung eines vollen Jahrhunderts reicher und tanzt, durch Schaden klug geworden, im Osten heute nicht mehr kopflos in den Hellen Lichtkreis hinein. Dann aber liegen die Dinge heute grundverschieden von …

  10. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 9

    9 Jugendfürsorge im weiteren Osten, nicht im Sinne einer Bevormundung und einer Aufzwingung fremder Wesensart, sondern lediglich musterbildend und beispielgebend. Vor einem halben Jahrhrmdert schielte man in Rußland neidvoll zu der reich ge…

  11. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 10

    10 niert zu werden. Sehr viele von ihnen wurden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen mit Versprechungen aller Art durch gewissenlose Agenten nach Deutschland gelockt. Man hatte ihnen zuhause eingeredet, daß sie in eine Tätigkeit kommen, f…

  12. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 11

    ••־־*V. — 11 - Wenn unsere Ortsgruppen den Agudoh-Gedanken recht »erstehen und sich nicht mit Beiträgen allein ihrer Pflicht gegen die Agudo entledigen wollen, so m ü s s e n sie sich dieser Brüder und Schwestern ans Polen annehmen: Wo einz…

  13. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 12

    12 Man wird manchmal Enttäuschuna erleiden — das sei zur Vorbeugung im voraus gesagt. Man wird viele Schwierigkeiten und oft auch Unannehmlichkeiten in seinen Bemühungen finden, aber alles das darf uns nicht abhalten, unsere Pflicht gegen u…

  14. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 13

    13 dem Blick, die in die Bresche treten für diejenigen, welche uns durch den Weltkrieg entrissen wurden. Wir bedürfen ihrer mehr wie je. Hier bietet sich uns ein großes Arbeitsfeld; die vierzehnjährigen Knaben schon müssen zu unserer Organi…

  15. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 14

    ״Tauroh im Derech Erez" sei die Devise dieses Arbeitsprogramms. Der Lange'sche Lehrplan von 1013 — den ich in meinem ersten Artikel brachte — sei unser Toraprogramm; das Derech Erez- Programm -- das politische Bildungsprogramm ׳ mutz erst i…

  16. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 15

    15 ärztliche Behandlung 2.—, Leo Plaut im Felde 5.-, G. Flin Frankfort a. M. 5.—, Durch B Fulder in Treuchtlingen von Frau 2B• Bürger Namen ihrer Mutter 3.—, Miriam Baßfreund-Halberstadt gratuliert Familie Jakob Schnerb zur Geburt der klein…

  17. 1917-07-01 · 6 (7.1917) · p. Seite 16

    …t a. M. 25.—, Frau 2- Grünebauni, Wiirzburg 3.—, Max Wolff, Olga Butschowitz, Bella Gans, S. Rosenberg und I. Schiller (Eschwege) gratulieren Abr. Soschitzky zum Geburtstag 4.—, Walter Wohlfahrt (Ffm.) anläßlich des Geburtstags seiner gel. Mutter 2…

  18. 1917-08-01 · 7 (8.1917) · p. Seite 1

    7. Blatt ”4-4ir 3‘ dahrBani- Frankfurt a. M. August 1917. herausgegeben von dem Sruppenverband der JÄgudas Jisroel und der Jlgudas Jisroel Jugend-Organisation. dB und gesetzestreuer jüdischer Jugendvereine. Zweck der Agudas Jisroel ist die …

  19. 1917-08-01 · 7 (8.1917) · p. Seite 2

    die materielle Wiederaufrichtung und Förderung der Jeschiwos und Talmud'Thoraschulen in Polen nnd Litauen; die Rettung des dem Untergange bereits preisgegebenen Cheüers in PoleiG die vielseitige religiöse, politische, kulturelle und organis…

  20. 1917-08-01 · 7 (8.1917) · p. Seite 3

    ־V״T׳ - s - Iüdischkeit in der Außenwelt. Von G. Schmidt. Seit etwa drei Jahrzehnten gibt es in Deutschland einen Verein zur Abwehr des Antisemitismus. Der Zcntralverein deutscher Staatsbürgcr jüdischen Glaubens tritt gleichfalls für die po…