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  1. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 54 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    54 - Woher sind die Aeußerungcn der Menschen in ihrem. Neben und Schreiben selten so voll von gesundem Kern, .wie z. D- Kants (beste) Schriften, woher anders als wegen der so gemeinen, so mannigfaltigen Begünsiigrmg der Schale, Spreu und Hü…

  2. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 55 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    die Vermine von Falschheit» die da rmd da gewaltig überhand nimmt, und die .. wo nicht an der Entfichmrg, doch .. an der Fortbauer aller unnMhigen Noch Schuld ist; denn» manche Schale giebt siel) aus für Kern, manche Schale sicht auch so au…

  3. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 56 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    Ehrfurcht für die Idee von Rechtheit, von genauer 2vccf>tl>cit — von strenge - genauer Rechtheit — sowohl in jeder Anwendbarkeit des Wmkelmaaßes, als auch bei dem oft nothwendigen — durch die General- Unvollcnduug —oft nothwendigen Gebrauch…

  4. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 57 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    57 RlchtUNA — . (il tiom suffit de *ivoir que c’est di״i cette ViE, que nous prenons notre essor; que lamorE ne change pa» riolre 1'irecLiori prise): Wir bleiben ja in Gottes Welt! — Co lange wir Geschöpfe bleiben: so dauernd als die ganze …

  5. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 58 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    Bewilligung, und Bewerkstclligung dcS rechten Verhaltniffcs, kur;: über sein Leben in so fern cs abhangt von uns? Man ist sich ja dabei deutlich bewußt, daß man G c r e ch t i g k c i t will, also Thatcn will, die verübt sind ohne ungerecht…

  6. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 59 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    59 Dl« an Lebendigkeit Mer Triebkraft« in den Seelen - Vermögen so ausgezeichnete Nation der Juden, unter-denen vielleicht eben deswegen so viele Märtyrer der Elaubwilligkcit angctrossen werden, zeichnet sich in D c ß a u — unter einer so e…

  7. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 60 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    6ö ein Vorgefühl von erhöhetcm Leben im Gcisierreichr. Seine Augen strahlten und beleuchteten wie Blitze jede naive Freimüthigkeit in den -Antworten der Kleinen. Als waren stc Alle seine leiblichen Kinder: so angelegentlich nahm er Theil an…

  8. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 61 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    61 PrciS Denen die unter dem Druck ihrer Seiten ifjr öf* mülh erheben zu der Gcsiunung: ״Um der immer - gültigen i Ehre willen zu entsagen der nicht »immer-gültigen Ehre." , Diese wacker» Männer leben ganz wie in ihrem Ele- . mente in den g…

  9. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 62 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    Stunde ott zarte Kinder» Seelen? — Basedow sagt: ״Der Hebräer buchstabirt: Dalet, Chirek, Ne sch — Dir. Denn so heißen seine Buchstaben — (noch überall außer den glücklichen Kindern dieser Schule, Dan! sey's Hrn. Nenmann!). Der Grieche buch…

  10. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 63 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    6z!!!;.; > j |l!i Es würde md> Ihnen wie mir Wonne gewesen fhw, so viele aufgeweckte 5dinder vom 5tm Jahre an hier zu bevbachten und zu sehen in den Leben - sprühenden Augen der Kleinen: wie sie ihres Eclbstbewußtscyns so sicher und froh si…

  11. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 64 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    64 Crcbit des Willens und des Wollcns im Reiche des GcisteS und der Wahrheit, diese Freiheit des Gcmuths über den vollen Gebrauch der Achtsamkeit;um Denken und Arbeitcn — und dann .. schon in so frühen Zubereitungen zu den höheren Functione…

  12. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 65 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    . Es ist tlne gewiß nicht schwärmerische, aber freilich nur dm Tiefe>wachten Enisigcbictende Aufgabe: ״Jeden einzelnen Menschen der Vollkommenheit so nahe zu bringen, als cs seine Natur gestartet nnd die General-Vollendung, die uns alle nie…

  13. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 66 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    66 Hr. Wolf, drr in seinem Jünglingsalter mehrere Jahre Dclchrung und Beispiel von Moses Mendel. so h n genoß, der-tieferwachte Mann — muß sich innig freuen — —־ —; denn — — — — — Der — — — Hr. David Fräukrl, Dlrektor dieser Schule, benutzt…

  14. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 67 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    67 schule in DeßaUf bearbeitet von D. Frankel und W-Ll^i8o2.--Md_..i8v4.r_Nachricht von der jüdischeu Haupt - und Freischule in Deßau; mit dem Motte: — ״La raison, le jugcment vicniient len* lemenl: les pröjuges accourent ea foule , c’eat d…

  15. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 68 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    Die Bernu!rfr läßt sich eigentlich weder bilden, noäi verbilden — aber, ihr tieferes Erwachen, ihre S e l b si - E n t fa l t u n g kann begünstiget oder gehindert, beschleuniget oder gehemmt werden. v: . .. . DaS — die in Deßau vor 20 Iabr…

  16. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 69 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    Das Gute ist so gut, so begehrenswerth, so lie« benswürdig, so befriedigend! Kein Wunder, daß der größt« Haufe so wenig auf das Bessere bedacht ist. Doch; man fty, wie man ist׳: erst muß der Ernst für das Bessere bcmöglichet, erweckbar gema…

  17. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 70 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    wohl lhut, weun's auch nicht immer wohl bekommt. Denn, das paffer ja wohl in den uns denkbaren Thcil einc6 vernünftigen WcltplanS, daß das wunderbare, jnweilen wmrdcrliche Geschöpf: Men sch genannt, klug werde durch Erfahrung» und weise dur…

  18. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 71 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    ihr dm Weg j» bahnen. Nun, dazu ist doch wohl dlk Zeit sthon nahe genug, und dringend, treibend da, daß man fertig werde mit der Entscheidung der Frage: ״WaS denn eigentlich der ächte Pädagog im Sinne bade? — Das Ziel, was er erreichen will…

  19. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 72 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    7* t V. Dricfe an den Herausgeber der Sulamith. Visse, deS Redlichen Offnes, remeS Kcmütb kennt die Riegel nicht. Nicht die Mauern. Ein freier Markt, Stcht's dem Könige da, wie dem geringsten Mann, Auch in der Mitte der Laurendcn. Herder. E…

  20. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 73 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    Aber wic unangenehm fand man sich oft in seinen Er» . warknngen ßcimifcf)(! — Dem guten Geschmacke nmrde oft muthwiuig emgegengcarbeitet. Den Erzeugnissen eincö svkclicn falsclicn GefthmacleS suchte man durch gleißmdk» Fir, niß oder durch a…