Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 69 (sequence 18)
- Language
- German
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Das Gute ist so gut, so begehrenswerth, so lie« benswürdig, so befriedigend! Kein Wunder, daß der größt« Haufe so wenig auf das Bessere bedacht ist. Doch; man fty, wie man ist׳: erst muß der Ernst für das Bessere bcmöglichet, erweckbar gemacht, mobil gemacht werden, bevor der Ernst für das Beste d. h. der Ernst für Das, was durchaus unwan» dclbar recht, ist auf immer — zum Vorschein kommen, sich frei genug anßcrir, d. h. so wirksam seyn kann, als es recht ist.' Das Bessere muß aber, nicht etwa nur für weit« sichtige und scharfsehende und feinfühlende Seelen besser, sondern cs muß sehr stark, und in der Nahe auffallend, frappant, auf eine entscheidende, unwiderstehliche Weise als das Bessere erscheinen: sonst nehmen die Leute keine Noti; davon, und begnügen und behelfen sich lieber mit dem Guten. Daher kenne ich keine Gegner des Guten, sondcrn nur Gegner des Besseren aus Liebe zum Guten. Es streitet gar;».grell gegen den Volksverstand, wenn man nur das . . sfehr unvollkommen so genannte) .. Sittlich - Gute will für gut gclren lassen, und nicht Alles, was passet in den uns denkbaren Theil eines »er« vünfriqrn Welwlans, und ' was als darein passend - --:r ׳' ■ ׳ ־ ־' ׳. ■ wohl so kompetenten Richters erschien in einem der Novemberstückc des Freimürhigen vom vorigen Jahre- Mai, freut sich innigst zu denken, wie wohl Das - ti>u» muß dem humanenGemüthe unser» Ebel« Für» st e n, solche Früchte seiner liheralen Srstnnung j« sehe«.