Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 56 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2304627-2304646-2304647-10856473-2314060--00076-2314266- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Ehrfurcht für die Idee von Rechtheit, von genauer 2vccf>tl>cit — von strenge - genauer Rechtheit — sowohl in jeder Anwendbarkeit des Wmkelmaaßes, als auch bei dem oft nothwendigen — durch die General- Unvollcnduug —oft nothwendigen Gebrauch der Schmiege — (Rcsppcta l’Idoe d'Exactitudc!): — Diese bewundernswürdige, dem denkenden und sinnenden Gemüthc Erstauncngcbictcnde innigste geheime Lehrerin, woher sie uns immer kommen mag: das Leben, das Maaß, Las Palladium der Ehre unserer Personal - Dernunft, als unseres Amhcils an der Totalvernunft/ an der Univ ers alvernunft, welche ihr Licht vcrbreitet über Alles, was Achtung oder Verachtung verdient; ein Licht, das immer Heller wird, je länger cs leuchtet: die Charakter - Probe der achten Pädagogik: — Das ist die Normalgesinnung für Uns Alle überall! Geleitet, gesichert und gestärkt durch diese Gesinnnng ist cs uns genug, daß wir mit reiner Aufrichtigkeit vordem innern Gerichtshöfe unftrs Gewissens die Idee auf uns anwenden, die Idee in unser Dcwußrseyn aufnehmcn dürfen: — Wir erkennen den rechten Weg, wir lieben Len rechten Weg, wir gehen den rechten Weg; der. heiligen Schöpfung Gottes gemäß — nehmen wir den rechten Schwung schon von dieser Lebcnsxeriode ans, durchgängig in unserm Denken, Wellen, Reden, kn unserm Lhnn und Lasten, in unserm Handel und Wandel ohne Lug und Trug; wir führen ein immer-erfreuliches, immerforrsttzbares, immer-gültiges Leben schon in der ersten uns bewußten Region des Universums. Nichts ändert also, auch der Tod vermag nicht zu ändern unsere genommene Rich-