Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 16)
- Language
- German
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67 schule in DeßaUf bearbeitet von D. Frankel und W-Ll^i8o2.--Md_..i8v4.r_Nachricht von der jüdischeu Haupt - und Freischule in Deßau; mit dem Motte: — ״La raison, le jugcment vicniient len* lemenl: les pröjuges accourent ea foule , c’eat d’evct i$u’il faut preacrrtr l’enfant“ Die *) Itzt eben, Liese Ostern, hat er auch seinen schon lange gehegten ״und geäußerten Herzenswunsch realrstrt: Eine Schule für die weiblichen Kinder der hiesigenJudengemeine zu Stande Zu bringen. " ׳ ״ —Wenn (so spricht ein Kenner der StaatSver- Hättniflc, Leisen Wort einst wohlverstanden gelten wird) wenn der fünfte Theil Mer Staatseinkünfte sollte «mgcwendet werden auf Erziehung guter Bürger für den Staat: so gebühren £ oder wenigstens | von diesem f denErziehungsansiattenfür das weibliche Geschlecht. — Von Weibern empfangen alle Menschen die ersten Impulse und Direktionen ihrer Lebensäußerungen. ' Die ersten so viel entscheidenden 5 — 6 Lebensjahre fast aller Menschen werden bestimmt von weiblichen Gemüthern. Der Charakter der Individualität beginnt mit dem Leben , und die Mutter trägt noch mehr als die Natur dazu bei, ihn zu bilden. Und zu dem, wie bedeutend ist nickt die Menschdert der Weiber, ihre Gemürhsart, ihre Laune, als Lebensgefährtinnen der Männer! In wie vielen. Ehen wird der gemeiniglich so ausnehmend fröhliche Hochzeitstag Zeitlebens alljährlich wieder gefeiert? Vater! erziehe deine Tochter so, wie du wünschest, daß man deine Frau möchte erzogen haben." . Hier ist also .. vermrtthkiWnErrropa > und michis auch wahrscheinlich auf unserm ganzen subsolarischen Planekcn, die Erste durch bürgerlichen Verein Leistete öffentliche Bildungsanstatr für das weibliche Geschlecke unter den Juden , so wie—(nach der Töchterschule, die in Zürick der Prof. Uske ri stiftete )