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19291937
  1. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 494

    494 zj. Kongreßsitzung: Bericht der Alija-Kommission Hachschara. 1. Die Chaluzim werden in die Hachschara-Kibbuzim nur nach einer mindestens einjährigen Mitgliedschaft in einer Gruppe einer Chaluzorganisätion oder einer zionistischen Jugendorganisation aufgenommen, und zwar unter der Bedingung, daß die Chaluzim vor ihrem Eintritt in die Hachschara Mindestkenntnisse in der hebräischen Sprache erwerben und nach einer ärztlichen Untersuchung für körper- ' liehe Arbeit als geeignet erklärt werden. 2. … Die Palästina-Kommissionen haben Unterkommissionen einzusetzen, die sich mit Hachschara-Angelegenheiten befassen. Aufgabe dieser Unterkommissionen soll es sein, die Chaluz-Organisationen zu überwachen und die Hachschara in den Kibbuzim zu kontrollieren.

  2. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 492

    Man sandte Tausende von Menschen auf Hachschara (Zwischenruf von links: Ist das ein Unglück?) Wir geben zu, daß Hachschara notwendig ist und daß es ohne Hachschara für Chaluzim schwierig ist, sich in Erez Israel einzuordnen. … Eine solche Hachschara ist fast ohne jede Bedeutung. Wir wollen eine Hachschara für ihre eigenen Zwecke und nicht zwecks Erlangung von Zertifikaten.

  3. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 493

    ävissar, Stupp, Dobkin 493 gen, daß auf diesem Gebiet absolute Aenderungen zu erfolgen haben, damit wir nicht Tausende von jüdischen Jugendlichen aus ihren Elternhäusern wegnehmen und zur Hachschara schicken, nur damit später einige Dutzende von Zertifikaten verteilt werden. Wir dachten, anstatt Tausende zur Hachschara und Dutzende nach Erez Israel zu schicken und die Hachschara schlecht zu führen, wäre es besser, zur Hachschara Hunderte zu schicken und die Jiachschara gut zu fähren. … Wir wollen hoffen, daß in dieser Frage, die das Schicksal der chaluzischen Arbeit und der Hachschara betrifft, der Kongreß eine Möglichkeit finden wird, die von den Notwendigkeiten der chaluzischen Bewegung und nicht von parteiischen Motiven diktiert sein wird.

  4. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 548

    Die Palästinakommissionen haben Unterkommissionen für Hachschara-Angelegenheiten einzusetzen, deren Aufgabe es ist, die Chaluzorganisationen zu überwachen und die Hachschara in den Kibbuzim zu kontrollieren. Die Palästina-Ämter sollen die Überprüfung der Hachschara durch eigene Kontrollbeamte vollziehen, welche (wie die anderen Beamten der Palästina-Ämter) zu diesem Zwecke ernannt werden. 62.

  5. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 488

    Die Hachschara-Kibbuzim sollen von nun ab nur solche Chaluzim aufnehmen, die mindestens ein Jahr der Chaluz- oder Jugendorganisation angehören und sich ein minimales Wissen der hebräischen Sprache angeeignet haben. … Wir schlagen auch vor, die Hachschara-Kibbuzim der Aufsicht der Palästinaämter zu unterstellen. Der nächste Punkt befaßt sich mit der Touristik. Wir haben schon genug von dem Vorteil gesprochen, den die jüdische Touristik dem Lande bringt.

  6. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 247

    SORACH WAHRHAFTIG (Misr., Polen): Es bestand ein Vorschlag, daß für Alija und Hachschara eine besondere Kommission gewählt werde. ISRAEL MEREMINSKI: Wir sind damit einverstanden, daß eine besondere Kommission für Alija und Hachschara gewählt werde und daß die Palästina-Kommission sich mit den Fragen der landwirtschaftlichen und städtischen Kolonisation, des Erziehungswesens, der Gesundheitsangelegenheiten und der Arbeit befaßt. … Dort werden wir einen Vorschlag über die Zentralisierung aller Bodenkäufe in Erez Israel vorbringen. Die Anträge, eine besondere Kommission für Hachschara und Alija, eine verdoppelte Palästina-Kommission für landwirtschaftliche und

  7. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 487

    Die Anträge werden ohne Debatte angenommen. KOMMISSION FÜR ALI JA UND HACHSCHARA. BERICHTERSTATTER JIZCHAK GRÜNBAUM (Rad., A.C.): Die Probleme von Alija und Hachschara sind heute die wichtigsten, schwersten und verworrensten.

  8. 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 674

    Alle Einnahmen aus dem Posten „Alijah", die über den im Budget vorgesehenen Betrag hinausgehen, sollen für Hachschara und die Verbesserung der Wohnungsverhältnisse bei der Hachschara im Ausland sowie für soziale Fürsorge unter den Einwanderern in Erez Israel verwendet werden. 5.

  9. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 378

    Ich will die Exekutive in ihrem Verhältnis zu den Jemeniten nicht kritisieren, aber eine Tatsache will ich erwähnen: Vor vier Jahren hat der Zionistische Kongreß beschlossen, Hachschara-Farmen in Aden für Jeminiten zu gründen. Die Exekutive in Erez Israel hat diesen Beschluß zunichte gemacht, obwohl wir tagtäglich die Forderung erhoben haben. … Wir verlangen vom Kongreß erstens: Zertifikate in genügender Zahl für Jemeniten, zweitens: Hachschara-Farmen in Aden, drittens: ein Einwanderungsamt in Aden. Man soll uns offen sagen, ob es in Erez Israel Bürger verschiedenen Rechtes geben soll und geben darf.

  10. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 491

    Das Immigrationsdepartement der Jewish Agency wird die Verteilung der Einwanderungszertifikate nach folgenden Gruppen festsetzen: 1. Chaluzim, die Hachschara durchgemacht haben, 2. Fachleute (Arbeiter, Handwerker und Kleinindustrielle), die Aussichten haben, sich im Lande fortzubringen, 3. … Bei Anerkennung der Notwendigkeit für die Einwanderung aller Gruppen zu sorgen, betont der Kongreß die große Bedeutung der Chaluz-Alija und beschließt, den größten Teil der Zertifikate für Chaluzim zu bestimmen, die Hachschara durchgemacht haben. 3. Unter Berücksichtigung der traurigen Lage der Juden in Jemen und der Notwendigkeit ihrer Einwanderung nach Erez Israel wird die Exekutive aufgefordert, nach Möglichkeit die Zahl der Zertifikate für die jemenitischen Einwanderer zu

  11. 1929-01-01 · 16 (1929) · p. Seite 116

    Immigration Expenses: Maintenance of immigrants 2228.1.20 Medical assistance 232.9.18 2. Hachschara General "Hechaluz" Organisation 854.8.23 "Mizrachi" " " 40.0.00 3. Immigration Institutions : Immigration Centre of Labour Organisation 58.3.33 4.

  12. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 365

    Stricker (Ersatz: Dr. Bernhard Joz). KOMMISSION FÜR ALIJA UND HACHSCHARA. I. Arbeiter: Mitglieder: E. Dobkin, Ben-Dori, Gerson Ostrowski, Ada Fishman, Pinchas Lubjaniker, Peczeni, David Rosenbaum, Schlomo Tillemann, Dr.

  13. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 169

    SCHMÜEL JAWNEELI (Arb., Erez Israel) beantragt eine besondere Kommission für die Erziehungs- und Kulturfrage im Galuth, URI ZWI GRÜNBERG (Rev., Polen) eine Kommission für Alija und Hachschara; Rabbi SAMUEL BROD (Misr., Polen) eine besondere Kommission für die Erziehungsfrage Palästinas. Nach kurzer Geschäftsordnungsdebatte wird beschlossen, die -politische Kommission und die Finanzkommission einzusetzen; hinsichtlich der Organis ations- und der Palästina-Kommission sowie der von den Delegierten vorgeschlagenen Kommissionen wird kein Beschluß gefaßt.

  14. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 448

    In den Wirkungskreis des Territorialverbandes gehören folgende Arbeitsgebiete: Schekelwesen, Kongreßwahlen, Keren Hajessod, Keren Kayemeth, Alija, Hachschara, Informationsdienst über Palästina und Verbreitung der hebräischen Sprache. Mit Einverständnis sämtlicher Beteiligten kann der Territorialverband auch weitere Arbeitsgebiete in seinen Wirkungskreis einbeziehen.

  15. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 496

    Gleichzeitig beschließt der Kongreß, daß, da alle politischen Parteien und zionistischen Jugendbewegungen Hachschara-Arbeit leisten, die Vertretung der größten chaluzischen Organisation in jedem Lande aufgehoben wird. JIZCHAK GRÜNBAUM (Rad., A.C.): Ich beantrage, den ganzen Antrag an das A.C. zu überweisen.

  16. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 109

    Weiters gehören hierher die etwa 12.000 Köpfe starken landwirtschaftlichen Arbeiter, die sowohl nach ihrer Ideologie als auch praktisch von der Hachschara angefangen bis zur Beistellung von Hilfswirtschaften durchaus dem nationalen Sektor zuzurechnen sind. Bedenkt man weiter, was die philozionistischen Institute auch für die privaten Siedler durch Kreditgewährung getan haben, so ergibt sich die Tatsache, die selbst sehr viele Zionisten überraschen wird, daß das Vorhandensein des überwiegendsten Teils der Bevölkerung auf dem Lande der Tätigkeit nationalen, resp. gemeinnützigen oder philozionistischen Kapitals zu danken ist.

  17. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 300

    Ihr könnt sagen, daß diese zentausendköpfige Armee nicht genügend vorbereitet sei und daß man die Hachschara verbessern müsse. Zugegeben — aber man muß sich bei aller Kritik vor Augen halten, daß diese Scharen die Grundlage sind, auf der wir bauen müssen, wenn wir einen Judenstaat haben wollen.

  18. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 355

    Wir fordern aus diesem Grunde nachdrücklichst die Errichtung eines Immigrationsbüros und mehrerer Hachschara-Stationen in Aden. 4. Wir fordern die Zuteilung von Boden an die Jemeniten, und zwar neben den bereits existierenden Siedlungen. 5.

  19. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 360

    Der Kongreß hat die große Aufgabe, eine organisatorische Reform durchzuführen und die Grundlage für einen Territorialverband zu schaffen, in dem alle wichtigen Gebiete der zionistischen Arbeit, vom Keren Kayemeth und Keren Hajessod angefangen bis zur Hachschara, behandelt werden, jetzt sind sie von der Bewegung losgerissen und einem bürokratischen Apparat überlassen. Die ganze Bewegung muß reorganisiert und konsolidiert werden.

  20. 1934-01-01 · 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933 · p. Seite 370

    Man hat verschiedene Mittel gefutiden, uns zu unterdrücken. Man hindert uns an der Hachschara und bei der Alija ergreift man verschiedene Maßregeln, um Menschen von religiöser Überzeugung nicht ins Land zu lassen.