Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 247 (sequence 247)
- Language
- German, English, Hebrew
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Gottlieb, Landau u. a. 247 sation und Propaganda, einschließlich Organisationsbudget, Verhältnis zur Jewish Agency und kulturelle Arbeit im Galuth. Das A.C. ist dafür, eine spezielle Subkommission für die Frage der Jewish Agency zu wählen, ebenso für die kulturelle Arbeit im Galuth. Es liegt außerdem ein Vorschlag vor, eine eigene Kommission für kulturelle Arbeit im Galuth zu wählen. Ich frage den Kongreß, ob er diesem Vorschlag zustimmen will. ISRAEL MEREMINSKI beantragt, auch die Entscheidung über diese Frage dem Präsidium zu überlassen. VORS. PRÄS. MOTZKIN: Ich bin damit einverstanden, mache Ihnen aber den Vorschlag, die Kommission für Organisation und Propaganda mit der Subkommission für die Jewish Agency schon jetzt zu bestimmen. Ueber die Frage einer besonderen Kommission für kulturelle Arbeit im Galuth werden wir gesondert beraten. Da kein Widerspruch gegen diesen Vorschlag erhoben wird, ist die Kommission eingesetzt. Nun ist Kommission II (Palästinaarbeit, u. z. landwirtschaftliche und städtische Kolonisation, Immigration, Erziehung und Gesundheitswesen) einzusetzen. J. MEREMINSKI: Es ist unmöglich, daß alle diese Fragen in einer Kommission behandelt werden. Wir schlagen daher vor, die Zahl der Mitglieder dieser Kommission zu verdoppeln und dem Kongreßpräsidium die Entscheidung darüber zu überlassen, ob sie sich in zwei oder mehr Sektionen teilen soll. SORACH WAHRHAFTIG (Misr., Polen): Es bestand ein Vorschlag, daß für Alija und Hachschara eine besondere Kommission gewählt werde. ISRAEL MEREMINSKI: Wir sind damit einverstanden, daß eine besondere Kommission für Alija und Hachschara gewählt werde und daß die Palästina-Kommission sich mit den Fragen der landwirtschaftlichen und städtischen Kolonisation, des Erziehungswesens, der Gesundheitsangelegenheiten und der Arbeit befaßt. SCHMUEL ZUCHOWIECKI (Rad., Erez Israel): Ich schlage vor, daß eine besondere Kommission für Bodenkauf gewählt werde. Wir sind jetzt in Erez Israel dahin gekommen, daß es kaum noch möglich ist, Boden zu kaufen. Juden haben es durch gewissenlose Spekulationen dahin gebracht, daß landwirtschaftlicher Boden schon 40 Pfund pro Dunam kostet. Dieser Spekulation muß ein Ende gesetzt werden. Wir schlagen vor, daß für die Probleme des Bodenkaufs eine besondere Kommission oder eine Subkommission der Landwirtschaftlichen Kommission eingesetzt werde. Dort werden wir einen Vorschlag über die Zentralisierung aller Bodenkäufe in Erez Israel vorbringen. Die Anträge, eine besondere Kommission für Hachschara und Alija, eine verdoppelte Palästina-Kommission für landwirtschaftliche und