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lUlHHiuiimmiiHiJUimiimimuMiminiimm " ' J >JEUE AN FAN G %eüfchi^^ 1. HEFT JAHRG. I 1. JANUAR 1919 INHALT: DIE GRÜNE FAHNE / ERKLÄRUNG VON DR. GUSTAV WYNEKEN/REVOLUTIONS¬ PREDIGT/WAS ICH MIR VOM SCHÜLER¬ RAT ERWARTE / DIE NEUE SCHUL¬ VERFASS…
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INHÄLT DES 1. HEFTES: Die grüne Fahne. — Erklärung. — Revolutionspredigt. — Was ich mir vom Schülerrat erwarte? — Die neue Schul Verfassung. — Ueber die Echtheit. — Jugendspiegel. — Zweierlei Jugend. Wichtige Bücher. — Umschau. BEZUGSBEDING…
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DER NEUE ANFANG ZEITSCHRIFT DER JUGEND München, den 1. Januar 1919 Heft 1 jhrg. I Die grüne Fahne. Kameraden! Aufs neue weht die grüne Fahne uns voran. Nicht als Panier einer Hohen Zeit ward sie entfaltet. In Tagen tiefsten Entsetzens ruft …
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Uns ist in rasender Zeit die Rettung des Gotteskindes anvertraut. Zu solchem Kampfe ruft uns die grüne Fahne Kameraden! Auf zum Klassenkampf der Jugend. Dem Geist eine Gasse. Kameraden! Schart euch um die grüne Fahne! O. H. Erklärung. Um al…
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Revolutionspredigt eines Zwanzigjährigen an seine jüngeren Kameraden in den Tagen der Regierungserlasse, die auch den Schülern weitgehendes Selbstbestimmungsrecht einräumen. Kameraden, Euere Bravheit ist zum Heulen! Jetzt wo die Tore zur Fr…
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Zug zu spüren war. Aber neben Lehrern, die ihr möglichstes taten,' die Jugend und ihr Leben in dem tötenden System nicht ganz zu verraten, gab es andere, die im Gefühl ihrer unbedingten Macht uns Junge wie Sklaven hielten, die uns quälten m…
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Ihr habt heute nur noch die halbe Arbeit: Die Fesseln fallen und ]das Recht der Jugend auf ein freies Menschentum' siegt. Nun muß die Zeit kommen, wo alle Schüler, alle Jugend Deutschlands so zusammensteht, daß niemand auch nur einen jungen…
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der erlogenen Autorität, die auf Macht und Unterdrückung begründet ist. An seine Stelle trete die freie offene Kameradschaft zwischen Lehrenden und Lernenden, die sich, so hoffen wir, recht oft zu einer tiefen Freundschaft steigern soll. Ge…
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um das genau prüfen zu können was man ihnen eigentlich mit diesen Schülerräten vorsetzt. Sie sind vielmehr entzückt von dem Wohlwollen der Lehrer. Denn die Lehrer, die doch im allgemeinen unsere natürlichen Feinde sind (im allgemeinen, es g…
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chen und dort die schrecklichen ßlüten der Bürokratie treiben. Dazu müssen die wenigen, die das Gespenst schon sehen, sich dagegen wehren. Denn was wir wollen, ist doch eine Schule, in der neue und freie Menschen erzogen werden und keine ge…
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direktoren ein Hintertürchen offen gelassen, durch das sie den neuen Geist bei einigem Geschick auch wieder hinausbugsieren können. In Preußen hat man es nämlich den Schulen überlassen, selbst — in einer Schulversammlung — über die Einführu…
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heit findet überhaupt keine Vertretung. Sind die Ausschußmitglieder bestimmt, so ist die Schülerschaft selbst für das ganze Jahr wieder ausgeschaltet. Denn der Schülerausschuß regiert autokratisch und kann für seine Beschlüsse von der Schül…
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Ein Mißbrauch verliehener Macht wäre damit ziemlich ausgeschlossen. Um die Schülerschaft aber vor Übergriffen jeder Art zu schützen, erscheint es notwendig, daß für jede Mittelschule ein außerhalb der Schule stehender Vertrauensmann des Min…
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verbürgerlichter Moral, die das Oute als objektiven Wert, als! Erlernbares außer euch setzt. Out sein heißt echt sein, Herz und Stimme eine Sprache reden lassen. Aber die Sprache des Herzens ist eine dreifache: eine begriffliche, eine selbs…
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Jugendspiegel Ein Beispiel. In meine Klasse kam eines Tages der Lateinlehrer und las nun der erstaunten Schülerschar 5 Bedingungen vor, die ihr und ihm „ein gedeihliches Zusammenarbeiten" ermöglichen sollten. Die Bedingungen lauteten: 1. Ic…
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Zettel ihm übergeben. Unter diesem Zettel standen folgende Bemerkungen die die Klasse dazugeschrieben hatte: „Wir haben keine Wünsche", „Das ist Blech", „Unsinn", „Es soll alles beim Alten bleiben", ,JEs ist doch jetzt sehr schön in der Sch…
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…Nietzsche Verlag Georg Bondi, Berlin. Rudolf Pannwitz, Die Krisis der europäischen Kultur. Verlag Hans Carl Nürnberg. , Franz Mehring, Karl Marx Verlag der Leipziger Buchdruckerei, Leipzig. Soeben erschienen: Gustav Wyneken, Der Kampf um die Jugend. (Ve…
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hereinfiel, der post festum durch einen Erlaß des bayer. Unterrichtsministers sanktioniert und obligatorisch gemacht wurde. — Gleichzeitig bildete sich ein „Sprechsaal Münchner Mittelschüler" der sofort regste Beteiligung fand, und zunächst…
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Von April 1913 bis Juli 1914 erschien der von G. Barbizon und S. Bernfeld begründete „Anfang". Sein Programm war folgendes: Der „Anfang" ist die einzige Zeitschrift, in der die Jugend völlig unbevormundet zu Wort kommt. Der „Anfang" gehört …
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jyiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiN Kameraden werbt eifrig für den Neuen Anfang" m MM Vorjdiläge und Anregungen für die Propaganda nimmt dankbar die Ge[diäfts[teüe München, Adalbertftrafje 15, entgegen Die dem heutigen Heft beigele…