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Neue Funde in Palästina zusammenhängenden Handwerksweisen herbeiführen werden: bei den Synagogen stieß man auf einzelne erhaltene Baureste; in der Katakombe aber, unter der Erde, vor dem natürlichen Verfall geschützt und, wenn auch von Kreuzfahrern durchstöbert und teilweise ausgeplündert., so doch vor der Zerstörung in Kriegen bewahrt, sind geschlossene Baustücke erhalten, an denen nun die Studien der Forscher besser ansetzen können. … Mit Spannung darf man dem Fortgang der Ausgrabungen sowie den weiteren Veröffentlichungen über die Resultate entgegensehen, zu denen ihre wissenschaftliche Verarbeitung führen wird. Das archäologische Material über Palästina, das vor wenigen Jahrzehnten noch ungemein dürftig war, wird immer reichhaltiger Es wird das Bild von den kulturellen Leistungen der Juden des Altertums vervollständigen und ihr Eigenes deutlicher erscheinen lassen.
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Nr. 84, 18.X. 1935 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seit« 15 Palästina in der jüdischen Schule Vorschläge für den Unterricht Es ist Idar, daß nicht die Einführung eines besonderen Fachs für ״Palästina-Kunde“ hier gewünscht wird, sondern daß der Palästina-Gedanke in allen Fächern seinen Platz be• kommen muß. … Das Interesse für die Dinge wird ein ganz anderes m dem Augenblick, wo jeder Einzelne Palästina als seine Schöpfung anzusehen beginnt. Aus diesem Gedanken heraus überträgt man einzelnen Klassen die Aufgabe, das Geld zusammen zu sparen, um einen Baum in Palästina zu pflanzen, wobei als Sammelstelle die Büchse in der Palästina-Ecke dient.
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Es war stets ein Axiom der zionistischen Politik, daß wir das Nationalheim in Palästina nicht für das palästinensische Judentum verlangen, sondern für das gesamte jüdische Volk, dessen auf Palästina gerichtete Kräfte in der Zionistischen Organisation politisch zusammengefaßt sind. Die Zionistische Organisation ist befugt, im Namen des Volkes zu sprechen, soweit es sich um Palästina handelt. Sie vertritt die Forderungen aller Juden, die Palästina als Jüdisches Nationalheim wollen, auch wenn sie selbst nicht in Palästina sitzen, und die ihre Ansprüche herleiten aus der — übrigens aach Völkerrechtlieh anerkannten —‘ historischeh Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Erez-Israe] und aus dem Willen, das Nationalheim in Palästina aufzubauen.
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Aufruf Die jüdische Arbeiterschaft in Palästina arbeitet und kämpft für den Aufbau einer neuen Gesellschaft. Getrieben von dem Gefühl der Unerträglichkeit der bisherigen Lage ihres Volkes, ringt die jetzt auf 30000 Köpfe angewachsene jüdische Arbeiterschaft in Palästina um nationale und soziale Regeneration. … Zuschriften sind erbeten an das „Sekretariat für die Konferenz der Freunde des arbeitenden Palästina", Berlin-Charlottenburg, Joachlmsihaler Strafee 38
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Agnon, Der Verstossene (Aus dem Hebräischen von Max Strauß) 404, 500, 583, 658, 704 _ Die Geschichte von Rabbi Gadiel dem Kinde............. 31 Paul Amann, „Assimilation" in Frankreich . ............. 140 Arjeh ben Menachem, Einschaltung des W'adar............ 100 Elf ri de Berge 1 - Gro n em ann, Jüdische Wege............ 396 - Siegfried Bernfeld, Aus einem jüdischen Kinderheim......... 309 — Ein pädagogisches Forschungsinstitut in Palästina........... 465 Moritz Bileski, Das Kompromiss des deutschen Judentums . ....... 20 — Die Wirkung des Kompromisses.................. 85 Max Brod, Heidentum, Christentum, Judentum............. 16 Martin Buber, In später Stunde.................. 1 — Zwei Wundergeschichten.................... 156 — Lehrer und Schüler....................... 511 Helene Hanna Cohn, Die jüdische Frau in Palästina .......... 317 Albrecht Heitmann, Die Geschichte der österreichisch-jüdischen Kohgreßbewegung (Zur Frage der nationalen Minderheitsrechte der Juden) 204, 389, 634, 685 Theodor Herzls Verhandlungen mit dem türkischen Sultan........ 9 Theodor Herzl über Uganda ................... 448 S. … BEMERKUNGEN: Moses Beilinson, Von den rus- Oskar Epstein, Das Verhältnis sisch-jüdischen Beziehungen . . 722 zwischen jüdischer Palästina-und Max Brod, Jüdische Schule . . . 345 Landespolitik....... 230 J. H. C.astel, Die Araber in Palästina 414 N. M. Gelbe r, Ein Projekt einer Ju~ Helene Hanna Cohn, Arthur denkolonisation in Palästina aus Ruppin..........166 dem Jahre 1840;......■ 595,
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Darum rufen wir alle, die sich mit diesem 2iel solidarisch wissen auf, die diesjährige Aktion des Palästina- Arbeiter-Fonds mit allen Kräften zu unterstützen. Der Palästina-Arbeiter-Fonds ist seit dem dritten Kongreß der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation (Histadruth Haowdim Haklalith) von dieser übernommen und somit gemeinschaftliches AVerk aller jüdischen organisierten Arbeiter in Palästina ohne Unterschied der Partei geworden. … Aber sein Ziel ist groß. Der Palästina-Arbeiter-Fonds (baut nicht von heute auf morgen, obwohl er viel tägliche Not zu lindern hat. Der Palästina-Arbeiter- Fonds baut für die Zukunft einer starken palästinensischen Arbeiterschaft.
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Amiel, Weltwahlliste Misrachi Dr. Ghaim Arlosoroff, Mitglied des A. C. (Palästina, Hitachduth) Abraham Arnon, Palästina (Achduth Haawodah) S. Arzt, Westgalizien (Allgemeine Zionisten) Chaim Badichi, Palästina (Jemenitische Arbeiter) Lazarus Barth, Deutschland (Misrachi) *Dr. … C. (Palästina, Misrachi) Adolf Bernhardt, Mitglied des A. C. (Rumänien, Allgemeine Zionisten) '*Leonce Bernheim, Frankreich (Hitachduth) Dr.
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Der Ruf nach der Mehrheit bringt nicht einen luden nach Palästina hinein, nicht einen Araber aus Palästina heraus. Die Mehrheit ist etwas, was wir erreichen können, vielleicht erreichen müssen: sie zu fordern hat etwa soviel Sinn, wie zu fordern, daß Palästina nicht drei, sondern sechs oder acht Millionen Einwohner fassen kann. … Selbst wenn wir in einigen Jahrzehnten die Majorität in Palästina erreichen, werden die Araber, mindestens für viele Jahrzehnte und vielleicht für immer, eine starke nationale Minderheit in Palästina sein.
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Palästina bietet heute die Garantie für jüdische Zukunft, die schöpferischen Zukunftsmöglichkeiten des Judeseins. Das ist der Lohn, der Sie erwartet, wenn Sie die Arbeit des Keren Hajessod fördern. … Diese Botschaft ist nicht nur eine Botschaft der Pflicht, sondern auch eine Botschaft großer Freude. Dr. Nahum Goldmann sagte, Palästina ist die große schicksalhafte Aufgabe des Judentums von heute. Palästina ist das einzige Land in der Welt, wo eine jüdische Wirklichkeit geschaffen werden kann.
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Einige kleine Meldungen der letzten Tage deuten auf gewisse politische Veränderungen in der arabischen Halbinsel hin, die in ihren Auswirkungen von Einfluß auf Palästina, besonders aber auf die Gestaltung der englischen Politik der nächsten Zeit sein können, Wie es im allgemeinen Pflicht des jüdischen Jisehuw in Palästina sein müßte, alle Bewegungen im arabischen Lager mit großer Auf merksamkeit zu betrachten, sind gerade diese kleinen Meldungen, über die hier gesprochen werden soll, von Interesse für Palästina, wenn schon aus keinem andern Grund, so doch deswegen, weil sie irgendwie auf die innerpalästinenslech-arabißche Politik Einfluß nehmen werden. … Aber — es besteht die Möglichkeit, daß dieser Punkt, um die neue saudischtransjordanische Freundschaft nicht zu gefährden, Transjordan ien abgenommen und zur britischen Kolonie erklärt wird, so daß Palästina in allernächster Nähe eine englische Kolonie haben kann, die von gewisser industrieller und verkehrstechnischer Wichtigkeit für Palästina ist.
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Nur darin liegt das Alter des Volkes und der Wert dieses Alters, und diese Verbundenheit mit unserer Vergangenheit führt uns immer wieder nach Palästina zurück. Gewiß, wir wollen nicht alle nach Palästina einvvandern, wir können es vielfach nicht, teils aus materiellen Gründen, teils aus Gründen, die in unserer Er- Ziehung, unseren Lebensgewohnheiten, Kultur und Zivilisation liegen. … Die englische Regierung ihrerseits hat eine Kommission nach Palästina geschickt, die einen Bericht gegeben hat, der Unwillen bei den Juden erregen mußte, wen er über das, was festgcstellt werden sollte, weit hinausging.
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Der Palüstinakundige weiß, welches Interesse ebenso die deutsche Negierung stets dem großartigen Schul- und Erziehungswerk des „H ilfsvereins der deutschen Juden" in Palästina, das Dr. Paul Nathan und Dr. Jarnos S i m o n ins Leben gerufen haben, entgegengebracht hat. Der Verlust des großen Krieges hat leider die wichtige Arbeit des Hilfsvereins der deutschen Juden in Palästina beendigt. … Daß es leider' nach außen den Anschein hat, als ob die Unterstützung des Komitees nur der nationaljüdischen Palästina-Arbeit dient, lag keineswegs in der Absicht der Männer und Frauen, die in das Komitee eingetreteu sind. Daß keiner der nichtjüdischen Unterzeichner mit diesem Eintreten für jüdische Siedlungsarbeit in Palästina damit irgendwie eine Stellungnahme zugunsten des Natioualsudentums als solchen bekundet, ist selbstverständlich.
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llilWIIIIIIIII1yiMIIIWUllllllllillli(iillllllillllliill Der Palisfln* Arbeiter-Foods De diesjährige Aktion für den Palästina-Arbeiter-Fonds fällt in eine Zelt schwerer Wirtschaftskrise in Palästina. Seit Monaten ist das Land in wirtschaftlicher Depression. … Wir wenden uns an alle, welche die Arbeit unserer Pioniere in Palästina zu schätzen wissen, daß sie unsere Aktion mit aller Kraft fördern und den Palästina-Arbeiter- Fonds instand setzen, seine Aufgaben in dieser schweren Zeit zu erfüllen.
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„ntar. muß mich noch überzeugen, ob' es politisch praktisch ist, einen jüdischen Staat in' Palästina zu schaffen. Ich kann aber nicht einsehen, warum man den Juden nicht völlige Freiheit in .der Verwaltung ihrer lokalen Angelegenheiten und den Schutz ihrer Arbeit und Entwicklung in Palästina garantieren soll. … Ob die Zionisten damit zufrieden sein werden, ist eine andere Frage.“ Gesinnungsgenouenl Höret auf den Notschrei aus Palästina!
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Obwohl im Verlauf der Unterredung alle Anstrengungen gemacht wurden, eine Verständigung zu erzielen, blieb die Entscheidüng der Palästina-Regierung vorläufig aufrecht. Die Entscheidung der Palästina-Regierung über die Zahl der neu auszugebenden Palästina-Zertifikate erscheint in einem besonderen Licht, wenn man die Propaganda berücksichtigt, die die arabische Presse auch noch nach der mißlungenen Kundgebung am 13. … Dieses Land ׳er jüdischen Zuflucht kann aus Gründen, die oft aus- :«führt worden sind, nur Palästina sein. Das Jüdische Nationalheim in Palästina soll unter foller Berücksichtigung der arabischen osition im Lande gebaut werden.
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Sie sind nach den Ereignissen der letzten Jahre in besonders engem Maße mit Palästina verknüpft. Sie haben das in vieler Hinsicht bewiesen, nicht nur durch die Uebersiedlung von Zehntausenden aus ihren Reihen nach Palästina, sondern auch durch ihre ideelle und materielle Beteiligung an allen Fragen der zionistischen Bewegung. … Von den beiden hier genannten Personen ist „Nebi" (Edwin Samuel) heute stellvertretender Direktor des Einwanderungs-Departments der Palästina-Regierung, während Archer Cust, nachdem er noch unter verschiedenen High Commissioners gedient hat, 1930 aus dem Palästinadienst ausschied, aber noch lebhaftes Interesse an allen Palästina- Fragen nimmt.
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Neuer Zustrom aus dem Hauran nach Palästina Jerusalem, 14. Juli (JTA.). Wie „Haboker“ meldet, ist in der letzten Zeit ein neuer Zuzug von Hauraniern nach Palästina festzustellen. … A 46-4-39 | Das wirtschaftliche Informations* bttro für Palästina Im Juni 1936 konnte das Zentrale Informationsbüro des American Economic Committee for Palestine auf seine vierjährige Tätigkeit in Palästina zurückblicken.
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Hertz, die Gattin des Reichsrabbiners, führte während der Aussprache über Palästina den Vorsitz. Frau Eder skizzierte die Ergebnisse des jüdischen Aufbauwerks und die Rolle der Frau in der jüdischen Arbeit in Palästina. … Jeden Donnerstag abends 9 Uhr Zusammenkunft der Charlottenburger Zionisten im Cafö Kersten, Kurfüretendamm 90. Baompflanzangen in Palästina In Nummer 30 der ״Jüdischen Rundschau" gibt Herr Dr. Brünn eine Analyse aer Aussichten für Orangenpflanzungen in Palästina "(Mittelstandskolonisation in Palästina).
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Im Laufe der Jahre hatte ich erfahren können, dafi die litauischen Jfaden in Wirklichkeit nach dem Westen vor und nehmen wichtige Positionen im Handel und in der Industrie der amerikanischen Union ein. Amerika und Palästina. Es besteht kein Zweifel daran, daß die amerikanischen Juden es in der Macht hätten, Palästina au fzubauen, wenn ihr Interesse am Jüdischen Nationalhcira wachgerüttelt wäre und wenn man sie darauf Hinweisen könnte, daß sich die Lage in Palästina ständig bessert, leider sind die Nachrichten, die aus Palästina nach Amerika gelangen, nicht sehr ermunternd, Palästina, sagte Lipsky weiter, wird jetzt Amerika nicht allein durch die Presse, sondern auch durch die Tausende amerikanischer Juden, die Palästina besuchen, nähergebracht Alle aus Palästina Kommenden sprechen in hohen Tönen der Begeisterung über das Land und über die jüdische Arbeit darin. Es ist aber die allgemeine Ansicht — und dies ist auch die Ansicht der amerikanischen zionistischen Führer —, daß die Lage in Palästina wirtschaftlich wie politisch weit davon entfernt ist, zufriedenstellend zu sein. Es ist für jeden Besucher klar, daß die Palästina- Regierung nicht alles tut, was sie vermag, um den Palästina-Aufbau zu fördern.
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Herausgegeben von Chajim Brody 1 56 Bordmerkblatt für die Ankunft in Palästina 1 56 Mifraz Haifa. Von Zwi F r i e d 1 än d er 1 56 Judenhaß von heute. Von R. N. Coudenhove-Kalergi und Wesen des Antisemitismus. … Von Rupert Donk an (1. r. m.) 3 166 Museum Tel Aviv 3 166 Rechtshinweise für die Erwerbstätigkeit in Palästina. Von Walter Klein 3 166 Chaim Arlosoroff, Leben und Werk. Ausgewählte Schriften (a. b) 4 216