Mannheim
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180618721939
  1. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 61 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    61 PrciS Denen die unter dem Druck ihrer Seiten ifjr öf* mülh erheben zu der Gcsiunung: ״Um der immer - gültigen i Ehre willen zu entsagen der nicht »immer-gültigen Ehre." , Diese wacker» Männer leben ganz wie in ihrem Ele- . mente in den g…

  2. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 62 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    Stunde ott zarte Kinder» Seelen? — Basedow sagt: ״Der Hebräer buchstabirt: Dalet, Chirek, Ne sch — Dir. Denn so heißen seine Buchstaben — (noch überall außer den glücklichen Kindern dieser Schule, Dan! sey's Hrn. Nenmann!). Der Grieche buch…

  3. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 63 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    6z!!!;.; > j |l!i Es würde md> Ihnen wie mir Wonne gewesen fhw, so viele aufgeweckte 5dinder vom 5tm Jahre an hier zu bevbachten und zu sehen in den Leben - sprühenden Augen der Kleinen: wie sie ihres Eclbstbewußtscyns so sicher und froh si…

  4. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 64 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    64 Crcbit des Willens und des Wollcns im Reiche des GcisteS und der Wahrheit, diese Freiheit des Gcmuths über den vollen Gebrauch der Achtsamkeit;um Denken und Arbeitcn — und dann .. schon in so frühen Zubereitungen zu den höheren Functione…

  5. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 65 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    . Es ist tlne gewiß nicht schwärmerische, aber freilich nur dm Tiefe>wachten Enisigcbictende Aufgabe: ״Jeden einzelnen Menschen der Vollkommenheit so nahe zu bringen, als cs seine Natur gestartet nnd die General-Vollendung, die uns alle nie…

  6. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 66 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    66 Hr. Wolf, drr in seinem Jünglingsalter mehrere Jahre Dclchrung und Beispiel von Moses Mendel. so h n genoß, der-tieferwachte Mann — muß sich innig freuen — —־ —; denn — — — — — Der — — — Hr. David Fräukrl, Dlrektor dieser Schule, benutzt…

  7. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 67 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    67 schule in DeßaUf bearbeitet von D. Frankel und W-Ll^i8o2.--Md_..i8v4.r_Nachricht von der jüdischeu Haupt - und Freischule in Deßau; mit dem Motte: — ״La raison, le jugcment vicniient len* lemenl: les pröjuges accourent ea foule , c’eat d…

  8. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 68 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    Die Bernu!rfr läßt sich eigentlich weder bilden, noäi verbilden — aber, ihr tieferes Erwachen, ihre S e l b si - E n t fa l t u n g kann begünstiget oder gehindert, beschleuniget oder gehemmt werden. v: . .. . DaS — die in Deßau vor 20 Iabr…

  9. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 69 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    Das Gute ist so gut, so begehrenswerth, so lie« benswürdig, so befriedigend! Kein Wunder, daß der größt« Haufe so wenig auf das Bessere bedacht ist. Doch; man fty, wie man ist׳: erst muß der Ernst für das Bessere bcmöglichet, erweckbar gema…

  10. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 70 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    wohl lhut, weun's auch nicht immer wohl bekommt. Denn, das paffer ja wohl in den uns denkbaren Thcil einc6 vernünftigen WcltplanS, daß das wunderbare, jnweilen wmrdcrliche Geschöpf: Men sch genannt, klug werde durch Erfahrung» und weise dur…

  11. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 71 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    ihr dm Weg j» bahnen. Nun, dazu ist doch wohl dlk Zeit sthon nahe genug, und dringend, treibend da, daß man fertig werde mit der Entscheidung der Frage: ״WaS denn eigentlich der ächte Pädagog im Sinne bade? — Das Ziel, was er erreichen will…

  12. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 72 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    7* t V. Dricfe an den Herausgeber der Sulamith. Visse, deS Redlichen Offnes, remeS Kcmütb kennt die Riegel nicht. Nicht die Mauern. Ein freier Markt, Stcht's dem Könige da, wie dem geringsten Mann, Auch in der Mitte der Laurendcn. Herder. E…

  13. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 73 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    Aber wic unangenehm fand man sich oft in seinen Er» . warknngen ßcimifcf)(! — Dem guten Geschmacke nmrde oft muthwiuig emgegengcarbeitet. Den Erzeugnissen eincö svkclicn falsclicn GefthmacleS suchte man durch gleißmdk» Fir, niß oder durch a…

  14. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 74 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    Geschöpft heute gerufen aus dem Nichts, Morgen wieder hingeschleudert in daS todtc Nichts. Ich gestehe cs mit großem Vergnügen, daß diesem Urthcil das Prädikat der allgemeinen Wahrheit fehlt. Denn viele Zeitschriften haben einen inner« kcrn…

  15. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 75 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    75 l ■ Das Journal Deutschland fällt zwar .nur Einen i; Jahrgang ans; — aber so ruußte cs siyn, damit rs auch in dieser Rücksicht einzig sty. " - - Schiller's Horen verdienen daS grosie Aufsrhn ganz» was sie gleich bei ihrer Erscheinung mac…

  16. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 76 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    76 -- Horen und in der Thalia niedcrgelegt. O daß sic nickt todt lind unverstandcn dort begraben liegen mögen! — Ganz natürlich stellt sich hier die edle und hehre Adrastea vor den Angen meines Geistes Lar, und schaut mir chranendem Bücke i…

  17. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 77 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    71 r| H - ן ' 5.? Ich kann Ihilrn aufrichtig versichern, daß ich an diesem Institute den lebhaftesten Anchcil nehme, und ihm von gan» zem Herzen beim Piiblikunr eine freundliche Aufnahme wünschc, damit cs dm Zweck seiner Dcstmimnng ganz erf…

  18. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 78 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    7S Ich kenne Ihre aufgeklärte und׳ einsichtsvolle Denkungsart zu sehr, weiß es, daß Sie nichts mehr lieben als hervor. Weniger den Regeln der hühern Vernunft etxu sprechend wurde dadurch ihr Cultus, alles gewann bei ebnen ein anderes für si…

  19. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 79 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    79 alS Offenheit und Frei Herzigkeit, daß Ihnen nichts mehr am Herzen liegt als Wahrheit, — reine, laut« Wahrheit, wenn sie <md) beim ersten Anblick unsere Augen auf eine schmerzhafte Art blenden sollte. Eie wünschen auch, Haß Zrcimürhigkci…

  20. 1806-01-01 · 1. Bd 1 H. (7.1806) · p. Seite 80 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    daß jeder Mensch die Cache so ansehen und finden soll, wie sic ihm erscheint. Lassen Eie mich also in einer Reihe von Triefen nach meinem besten Wissen und Gewissen die Frage zu bcantworte» suchen: Wie ist jetzt der moralische, intellrktuel…