Mannheim
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  1. 1858-01-01 · 1858 · p. Seite 53

    Thema's von den Schülerinnen geliefert und nach vorangegangener Korrektur einzeln in der Klasse besprochen. 2 Stunden. Dr. Stern. Themata dieses Jahres waren: Verwerflichkeit und Verderblichkeit der Lüge. — Ein Brief zur Versöhnung einer be…

  2. 1858-01-01 · 1858 · p. Seite 54

    Mathematische Geographie. Das Wissenswürdigste und Anregendste aus diesem Gebiet: die Erde als Weltkörper. Verschiedene Arten, Größen, Entfernungen und Bewegungen der Weltkörper. Das Sonnensystem und seine Gliederung. Die Erde und die Sonne…

  3. 1858-01-01 · 1858 · p. Seite 55

    55 3 untersten Klaffen erhielten Unterweisung im Stricken, Häkeln und Straminarbeiten (Fräulein Schuster). In der 4. Klaffe wird Nähen, Stramin- und Weißsticken und Perlenarbeit gelehrt (Fräulein Rupp). Die 3. Klaffe erhielt Unterricht im f…

  4. 1858-01-01 · 1858 · p. Seite 56

    haben wir leider wieder über ernstere Erkrankungen zweier Lehrer, der Herren Dr. Bier und Preßburge r zu berichten, die Beide auch gegenwärtig noch ihrer Wirksamkeit nicht wiedergegeben sind. Anstatt des Herrn P.reßburger hat Herr Weil den …

  5. 1858-01-01 · 1858 · p. Seite 57

    57 Zöglingen der Anstalt Enrico Rava, David Schloß, Ferdinand Eduard Schwarzschild und Susette Sinner unsern Dank aus. Ganz besonders aber fühlen wir uns den umstehend aufgeführten Geschenkgebern für die Creizenachstiftung zu Dank verpflich…

  6. 1858-01-01 · 1858 · p. [Seite]

    …r Emanuel Wilhelm Oppenheimer bei sei ner Wiedergenesung. „ A... O... am Todestage seiner Schwester H.... „ dem Schüler Max Oppenheimer bei seiner Genesung „ Herrn Martin Mayer bei der Genesung seines Sohnes ein Zehngulden-Vereinsloos. „ „ L. N. Löwenick …

  7. 1858-01-01 · 1858 · p. Seite 59

    59 B. Gottespfennige. Von Herrn Jakob A. Oppenheim und Frau Sichel . . fl. 1. — " H. B. Falk und Herrn Ferdinand Seligmann » 2. — 6. Gaben beim Eintritt von Kindern. Von Herrn A. Horwitz beim Eintritt eines Knaben . . fl. 3. — B. Bonn desgl…

  8. 1858-01-01 · 1858 · p. Seite 60

    60 Von Herrn P. B. Goldschmidt beim Austritt eines Mädchens fl. 5. — kr. desgleichen desgleichen desgleichen desgleichen „ Michael Schloß „ Jakob S. Oppenheim „ Weiller Frau Friederike Weinmann D. H. Goldschmidksche Stipendienstistung. Wir …

  9. 1858-01-01 · 1858 · p. [Seite]

    …n). 83/4. Eröffnungs-Choral. Lesen . . Denkübungen Rechnen . . 7. Klaffe, 10—11. 8. Klaffe, 9-10. . . Hr. Teblöe. . . - Tendlau. . . - Schönhof. Denku. Sprachübungen - Tebloe. 6. Klasse, Knabenklassen. I Biblische Geschichte. . Hr. Teblee. 11—12l/…

  10. 1858-01-01 · 1858 · p. Seite 62

    Dienstags 23. März, Vormittags. 3. Klaffe. l Formenlehre. . . . Hr. Tendlau. Untere Abtheilung. < Deutsche Sprache . . < Di-. Zirndorfer. 9—1072. ( Geschichte . . . . -- Beer. 3. Klaffe. ( Rechne…

  11. 1858-01-01 · 1858 · p. Seite 63

    …. . . Deutsche Sprache Französisch . . Naturgeschichte . . Hr. Trefousse. . - Schönhof. . -- Hecht. . Hr. Schönhof. . - Tendlau. . - Schönhof. . - Hecht. . - Teblee. . - Trsfousse. . - Blumenthal. Donnerstags den 25. Marz, Vormittags. 1 Physik 2. …

  12. 1858-01-01 · 1858 · p. Seite 64

    64 Die Proben der deutschen und englischen Kalligraphie, unter Leitung der Schreiblehrer Herren Müller, Allenberg und Junker angefertigt, sind während der Prüfung zur Ansicht ausgelegt. Die Handarbeiten werden Donnerstags Vormittags und am …

  13. 1859-01-01 · 1859 · p. [Seite]

    Einla-ungsschrift zu der am 28., 29., 30. und 31. März stattfindenden öffentlichen Prüfung der Bürger- und Realschule der israelitischen Gemeinde - von dem Oberlehrer der Anstalt vr. S. Stern Inhalt: Der weibliche Beruf uub die Erziehung fü…

  14. 1859-01-01 · 1859 · p. [Seite]

    Der weibliche Berus und die Erziehung für denselben. 1. Ter weibliche Beruf. Aiel und Aufgabe der weiblichen Erziehung ist ohne Zweifel faßlicher, bestimmter und einfacher, als der männlichen. Denn während diese, neben den Zwecken der allge…

  15. 1859-01-01 · 1859 · p. Seite 4

    - 4 —, , Empfindens und Denkens in Herz und Geist des Mädchens zu streuen und für die Aneignung desjenigen Wissens Sorge zu tragen, vermöge dessen sie an den Vorgängen und an dem geistigen Leben der Zeit und ihres besonder» Lebenskreises ei…

  16. 1859-01-01 · 1859 · p. Seite 5

    5 liche Handhabe ist, unl ihn zur Unabhängigkeit und zum rechten Gebrauch der Freiheit zu erziehen, für die er bestimmt ist, so ist die Unterordnung unter einen höheren Willen für das Mädchen eine Uebung in derjenigen Tugend, die sie währen…

  17. 1859-01-01 · 1859 · p. Seite 6

    Habenste Gefühl, das wir empfinden und das wir einflößen können. Sie erhebt die kindliche Liebe zu den Eltern über die Sphäre des angeborenen Naturtriebs in die Region des sittlichen Empfindens, dessen nur der Mensch fähig ist; denn sie hei…

  18. 1859-01-01 · 1859 · p. Seite 7

    Welt leicht mit dem äußeren Schein begnüge, wo die innere Wahrheit fehlt. Das einzige Mittel, unfern Kindern Ehrfurcht gegen uns ein zuflößen besteht darin, daß wir bemüht sind, unser Leben zu einem Vorbilde für das ihrige zu machen, und da…

  19. 1859-01-01 · 1859 · p. Seite 8

    tääiiiiL — 8 — Reichthum weiblicher Tugenden seinen Ausdruck. Die liebreiche Schwester findet in den altern, und bietet den jüngern Geschwistern eine vermittelnde Zwischenstufe für ihr Verhältniß zur Mutter; und es wiederholt sich in diesen…