Mannheim
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  1. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 17

    KMles, das Gefühl des (kbö^enseins, des Nichtmehrdraußen Stehens, des Verbun&enseins hat die Kownoer Kinder- und Jugendgemeinde erfüllt und darum sahen die Kinder nach einiger Zeit alle froh und erfüllt aus. Sie hatten ihr Zuhause gefunden.…

  2. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 18

    vorstellen kann. Schlimmer doch als alle »Armut der Verhältnisse ist für die meisten die Einsicht, daß nicht genug Arbeitfimöglichkeiten und damit Existenzmögliohkeiten für die ganze Jugend gegeben sind. Jeder einzelne mußte sieh fragen: Ka…

  3. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 19

    Es ist dem Kinderhause manchmal zum Vorwurf gemacht worden, daß es jungen, unerfahrenen Menschen so höchst verantwortliche Arbeitsgebiete, wie die Säuglingspflege zur selbständigen Leitung übergab. Die Erfahrungen und Beobachtungen der Jahr…

  4. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 20

    ist jetzt in Benschemen, dank der Arbeit Dr. Lehmanns und seiner jugendlichen Mitarbeiter, vollste Wirklichkeit geworden. Noch ein zweites Moment führte nach Palästina: Im Laufe der Jahre waren die Gemeinschaften so fest gefügt worden, daß …

  5. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 21

    \ \\ Die Gemeinschaft forderte für sieh Bestätigruns und erlebte sich als Einheit anderen Gemeinschaften gegenüber. Jedes Mitglied der Gemeinschaft erlebte sie für sich und wertete die Bestätigung für sein "Leben. Die „legitimierte46 Gemein…

  6. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 22

    ISOLIERUNG. Wir entnehmen die nachstehenden Ausführungen mit Zustimmung des Verfassers einem Aufsatz Walter Mecklenburgs in der Oktobernummer des „Haschomer", des Aelterenblatts des „Schomer" im Kadimah, weil er uns charakteristisch scheint…

  7. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 23

    … V. Hier werden wir von dem Strom konkreten jüdischen Lebens erfaßt, der von Palästina ausgeht. Man kann ein Gegner von Kurt Blumenfeld sein oder von Herrn Kanowitz — oder von beiden — man darf aber nicht prinzipiell Gegner der zioni- 21

  8. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 24

    stisehen Organisation überhaupt sein, Scheu halben vor dem Offiziellen und dem Beamtentum. Das ist falsch verstandene Jugendlichkeit. Kooperation des Bundes mit der Z. V., solange, wie man unsere Autonomie nicht antastet, Mitarbeit jedes Ae…

  9. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 25

    DER PÄDAGOGISCHE GEHALT DER ZIELSETZUNGEN DER JUDISCHEN JUGENDBEWEGUNG. Ergebnisse einer Arbeitsgemeinschaft in der „Schule der jüdischen Jugend", mitgeteilt von Georg Lubinski. Innerhalb der Erziehungsarbeit der Bände spielte lange Zeit da…

  10. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 26

    Unempfänglichen". Die Gefahr der Vergewaltigung, der Hinführung zu Zielen, die dem Jugendlichen nicht gemäß sind, ist dabei nicht sehr groß: In dem Jugendlichen selbst wächst ein Widerstand, der sich gegen jedes Ziel auflehnt, das seiner We…

  11. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 27

    …n unserer Zeit „Gottes nicht gewiß sein", Gott nicht in der unmittelbaren Begegnung zwischen Ich und Du erleben, wie es Martin Buber ausgesprochen hat. Die Aufgabe der Religiosität in unserer Zeit sei gerade für den jungen Menschen die Erkenntnis der B…

  12. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 28

    daher seinen Sinn und seine Bedeutung für die Ewigkeit, weil in ihm ein Teil des göttlichen Weltplanes zu verwirkliehen sei. Diese Auffassung des Eeligiösen führt aber nicht notwendig zu jüdischer Religiosität. Der Weg hierzu wurde von eine…

  13. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 29

    AUFRUF FÖR DEN PALÄSTINA-ARBEITER-FONDS. Die Allgemeine Arbeiterorganisation Palästinas hat im Laufe der letzten Jahre 8000 jüdische Arbeiter in die Pflanzungskolonien gebracht. Durch Schaffung von landwirtschaftlichen Hilfswirtschaften sol…

  14. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 30

    AUS DER BEWEGUNG BRIEF AUS RECHOWOTH. Liebe Chawerim: Wir Chawerim in Rechowoth haben in der letzten Zeit einen Briefwechsel mit Euch, insbesondere mit der Bundesleitung geführt, der, so notwendig die Auseinandersetzung auch ist, doch im we…

  15. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 31

    einer von uns hat gründlich umlernen müssen von dem in Deutsch* land anerzogenen, engbegrenzten Kolonisierungszionismus zum freien, weiten Blick für die' historische Mission des Zionismus in unserer Zeit und die gewaltigen Aufgaben einer Vo…

  16. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 32

    Nur mit Euch und Eurem Willen! Hier wird Euch sicher auch der Satz in dem Referat von Liebenstein über die »potentiellen Möglichkeiten« der Arbeit im Lande Mar: Dies ist nur ein kleiner Bruchteil dessen, was erobert werden kann und — wird! …

  17. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 33

    UNSERE AUFGABE IM „HECHALUZ" (Aus den Ausführungen von J» Tabenkin, Ejn Charod auf der Moazah des „Kibbuz Hameuchad") Unsere Revolution, deren Zweck ein sozialistisches Erez Israel ist, bedeutet die Umwandlung des größten Teiles des nicht^p…

  18. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 34

    wirklicht und seinen Zweck und sein Ziel bestimmt. Das nationale und Klassen-Bewußtsein, die Erziehung zu diesem Bewußtsein sind untrennbare Teile des Kib'buz-Lebens hier und im Galuth. In uns lebt die Ueberzeugung, daß wir zusammen mit der…

  19. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 35

    …hfrage spürbar, doch in nicht wesentlichem Grade. Die Zementfabrik »Nescher« und die Oel- und Seifenfabrik »Schemen« in Haifa blieben von den Ereignissen fast unberührt. Viele kleinere Fabriken in Haifa arbeiten in drei Schichten. Mangel an gute…

  20. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · page 36

    …gierung wird in diesem Jahie eine Million Pfund für öffentliche Arbeiten, für den Hafenbau, für Eisenbahnwerkstätten in Haifa,, für die Fortsetzung des archäologischen Museum-Baues in Jerusalem usw. aufwenden. Diese Ziffer bezeugt, wie sehr die …