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Auch arabische Geschäftsleute im Auslande (vor allem tn Syrien) boykottieren die Erzeugnisse jüdischer Fabriken in Palästina systematisch. Am 2. November, dem Jahrestage der Balfour-Deklaraüon, veranstalteten die Araber einen Generalstreik in ganz Palästina. … Martin Buber sprach über das Thema: „Jüdisches Nationalheim und nationale Politik in Palästina." Der Zionismus muß erkennen, sagte Buber, daß in Palästina vieles, fast alles versäumt worden ist, um Fühlung mit den Arabern zu gewinnen.
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Der Palüstinakundige weiß, welches Interesse ebenso die deutsche Negierung stets dem großartigen Schul- und Erziehungswerk des „H ilfsvereins der deutschen Juden" in Palästina, das Dr. Paul Nathan und Dr. Jarnos S i m o n ins Leben gerufen haben, entgegengebracht hat. Der Verlust des großen Krieges hat leider die wichtige Arbeit des Hilfsvereins der deutschen Juden in Palästina beendigt. … Daß es leider' nach außen den Anschein hat, als ob die Unterstützung des Komitees nur der nationaljüdischen Palästina-Arbeit dient, lag keineswegs in der Absicht der Männer und Frauen, die in das Komitee eingetreteu sind. Daß keiner der nichtjüdischen Unterzeichner mit diesem Eintreten für jüdische Siedlungsarbeit in Palästina damit irgendwie eine Stellungnahme zugunsten des Natioualsudentums als solchen bekundet, ist selbstverständlich.
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Minister Thomas antwortete, die normalen Verhältnisse in Palästina und Transjordanien seien bisher nur wenig beeinträchtigt worden, und soviel ihm bekannt sei, hätten im Zusammenhang mit der Lage in Syrien keinerlei Truppenverschiebungen in Palästina oder Transjordanien stattgefunden. … Eempner Berlin W 15, Meinekestr. 9 / Telefon: J 1 Bismarck2856 neben d. Palästina-Amt / 9*/s bis 13 Uhr u. I6V2 bis 19 Uhr Eigene Repräsentanzen in Palästina dann bleiben, wenn wir lernen, die Dinge um uns objektiv zu betrachten, überhaupt: zu betrachten.
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Alfred Michaelis und beschäftigt sich mit der Wirtschaftslage in Palästina während des Jahrs der Unruhen. Die meisten der von ihm behandelten Einzelheiten sind unseren Lesern aus der laufenden Berichterstattung unseres Palästina-Korrespondenten bekannt. … Als besonders interessant find nebea den erwähnten folgende Aufsätze hervorzuheben: Tolkowsky: „Die Citrus-Saison 1936/37 und Ausblick in die Zukunft"; Braverman: „Die Industrie der Citrus-Nebenprodukte in Palästina"; Werber: „Die palästinensische Wasserwirtschaft"; Hirsch: „Jüdische Landwirtschaft in Palästina"; Blake: „Die Mineralschätze Palästinas und Transjordaniens"; Seltzer: „Die Chemische Industrie in Palästina"; Poshter: „Bankwesen in Palästina"; Erhard: „Versicherungsgeschäft in Palästina"; Düsterwald: „Ausländische Kapitalanlagen in Palästina"; Michaelis: „Handelsbeziehungen zwischen den Ländern des Nahen Ostens": Sebba: „Die Entwicklung der palästinensischen Schiffahrt"; Ettinger: „Städtische Planwirtschaft im .
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y -ir'V ’ay-'-.rTT nwiriE Nr. 11 *5. Beiblatt CVleitunq 12. März 1936 Palästina - Utnscha u Die 7. Levante-Messe in Tel-Aviv Von unserem ^-Palästina-Korrespondenten Tel-Aviv, den 26. Februar. Langsam, aber sicher setzt sich, trotz aller Sorgen um Gegenwart und Zukunft, die Frühjahrssaison auch stimmungsmässig in Palästina wieder durch. … Uebernahme sofort. — Ausführl. Angebote mit Photo u. Skizze an PALÄSTINA-AMT, Berlin ORGAN ISATIONS - ABTEILUNG ITALIEN Ankauf u. Pachtung von landwirtschaftlich, u. städtischem Grundbesitz.
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Nr. il . 5. Beiblatt 12. Marz 1936 Palästina - Utnsehau Die 7. Levante-Messe in Tel-Aviv . -Von unserem ¥-Palastinä-Korrespondenten Tel-ÄVi.v, den 26. Februar. … Alte diese Pinnen kommen ja schlresslich. mir, 'weil sieihre Waren in Palästina verkaufen wollen. . ■ Gleichzeitig'aber sieht die Messe i.n.v Dienst, der Propaganda für „To/erel Haarez", also gegen de» Bezug ausländischer Waren.
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Alfred Bonne: Palästina, Land und Wirtschaft. Zweite, ergänzte Auflage. Berlin, Singer, 1933. 37. Hugo Herrmann: Palästina, wie es wirklich ist. … Hamburg, Lessmann, 1934. 62. Alijah. Informationen für Palästina-Auswanderer. Herausgegeben vom Palästina- Amt der Jewish-Agency. Für alle Palästinafragen ist ferner heranzuziehen die Zeitschrift Palästina, Monatsschrift für den Aufbau Palästinas.
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Alfred Bonne: Palästina, Land und Wirtschaft. Zweite, ergänzte Auflage. Berlin, Singer, 1935. 37. Hugo Herrmann: Palästina, wie es wirklich ist.' … Hamburg, Lessmann, 62. Alijah. Informationen für Palästina-Auswanderer. Herausgegeben vom Palästina- Amt der Jewish-Agency. Für alle Palästinafragen ist ferne: heranzu ziehen die Zeitschrift Palästina, Monatsschrift für den Aufbau Palästinas.
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Nach einigen unwichtigen Bemerkungen wurde die Frage aufgeworfen, ob Palästina oder ein anderes Land für den Judenstaat geeignet sei. Ich sprach mich sofort überhaupt gegen die Idee eines Judenstaats aus, trat aber für die Ansied lung von Juden in Palästina ein. … Aber aucn Bloch, der sich mit Feuereifer für eine Kolonisation in Palästina einsetzte, erklärte, dass sieh dies Land für einen unabhängigen, wirkliehen Judenstaat nicht eigne. Ich sagte Herzl eine gesichertere Heimstätte als in Europa werden die Juden in Palästina nicht haben!
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Februar über „Selbsthilfe und Solidarität". Er zeigte zunächst das Verhältnis der deutschen Palästina-Wanderung zur Gcsamtemigration, behandelte die Fragen der Einordnung deutscher Juden in Palästina und forderte Unterstützung des AusbauS. der für das deutsche Judentum auch in Zukunft von größter Bedeutung sein würde. … Michael Traub sich in einem Bortrag über „Die Zukunft Erez Israels — Palästina 1900—1935—1950" bemühte. Rechenschaft darüber abznlcgcn, welche Konscquenzen das Palästina von morgen für die .Inden der Welt haben wird.
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Diese Besorgnis um das Schicksal der englischen Herrschaft in Palästina ist nicht nur nicht echt, sondern völlig unbegründet. Die englische Regierung weiss zweifelsohne sehr genau, was sie tut. Angesichts der Entwicklung in Aegypten ist England bestrebt, seine Stellung in Palästina weiter auszubauen. Und dazu braucht es viel mehr den guten Willen der Araber als den der Juden. Die Durchführung des Gedankens eines jüdischen Nationalstaates aber würde eine Zurücksetzung der Araber bedeuten, und zwar nicht nur der Araber in Palästina selbst, sondern der Araber im . ganzen Nahen Osten.
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Einmal deshalb, weil Tel-Aviv das stärkste Gebilde jüdischer Selbstverwaltung in Palästina darstellt und die Auseinandersetzungen innerhalb der Tel-Aviver Stadtverwaltung in mancher Beziehung symptomatisch sind für die Probleme und Gruppierungen im ganzen jüdischen Palästina. … In Erfüllung eines besonderen Wunsches des Verstorbenen, den er kurz vor seinem Tode äusserte, wurden keine Grabreden gehalten. Die Palästina-Ccntrale der Agudas Jisroel fordert in einem Aufruf die Unterstützung der Sabbat- Beobachtung in Palästina durch Zeichnungen für den sog.
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Hans Kalisch (Berlin) ■Das Mandat gibt -Engickstd die völkerrechtliche Grundlage zurAusübung der Macht^in' Palästina. Den Nahmen', den es: gibh.hat die englische Gesetzgebung ausgefüllt. England herrscht .nicht, uu-, mittelbar in Palästina in dem Sinne, wie es/ das in seinenKolonien tut. … fähig sind.. .möglichst, an.- der Verwaltung -ihres- Gebietes.-/teilhaben zu lassem. Für Palästina hatte die P. O. (■'. ein Snstem. in .Aussicht genommen, siir das 'in- E'h p e r n ein Vorbild bestand. ” Auch dort wie in Palästina zwei Bevölkerungen: eine g r i„e ch i s ch e Vi eh r h e i i, - eine türkische Minderheit.
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„Der Zionismus bedeutet nicht nur das Streben, in Palästina eine ß M e hrheit zu schaffen, sondern Platz zu schassen in Palästina für M i l l i o n e n auf beiden Seiten des Jordans." … ■ eben schlapp, verglichen mit dem Fanfarenton des Herrn Jabotinsky. s „Zwei Völker, Araber und Inden, sollen gleichberechtigt in - Palästina leben." Nein, auch Rabbi Meir (Berlin), der Sprecher des Misrachi, bekennt sich nicht zu solcher Bescheidung; auch der Misrachi will eine j ü d i s ch e M e h r h e i t in Palästina, während c doch heute knapp 160 090 Juden mehr als 600 000 Arabern gegenüber- ( stehen. 1 Man hat viel und nichts Gutes von den Chauvinisten aller!
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Das von ihm bearbeitete Spezialgebiet ist die Palästinaarbeit, der er mit dem jFs^e n Hajischuw (Palästina-Zentrale) einen Rahmen "geschaffen hat. Dieser Zahnarzt mit ausgedehnter Praxis hat Zeit für. alle Belange. die in sein Dezernat schlagen und die seines Erachtens dem toratreuen Judentum dienen. … Der „Israelit" berichtet, daß anläßlich der Anwesenheit von Miß Henrietta Szold zwischen der Palästina-Zentrale der. Agudas Jisroel und der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendalija in Berlin ein Abkommen getroffen, worden ist, wonach die agudistisä^e Jugendalija in die allgemeine Jugendalija einbezogen wird.
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Hermann Strauss, Direktor der inneren Abteilung des Jüdischen Krankenhauses, Gelegenheit bot, über seinen Reiseaufenthalt in Palästina zu berichten. Geheim rat' Strauss hat, einer Einladung der Hebräischen Universität Jerusalem sowie der Aerztegesellschaflen von Jerusalem, Haifa und Tel-Aviv folgend, im Herbst 1937 drei Wochen in Palästina geweilt. … Die Beantwortung der Frage ist für jeden, der heute nach Palästina auswandert oder Angehörige und Freunde dort weiss, zweifellos von hohem Wert. Man nmss — so äussert sich Geheimrat Strauss — in Palästina vor allem mit dem Klima rechnen, das im Sommer Wärnieanstiege von 40 Grad und mehr bringt und durch den transjordanischen Wüstenwind, den Chamsin, beeinflusst wird.
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In weiteren, sehr interessanten Ausführungen, die besonders die Auseinandersetzungen . zwischen Herzl und Baron Hirsch beleuchteten.. legte Maybaum dar, dass der Palästina-Gedanke vom Jüdisch-Religiösen her unbedingt zu bejahen sei, während man vom Politischen her Palästina durchaus nicht mit letzter Notwendigkeit bejahen müsse. … Wie nun: was soll da ein „Propagandamonat für den Sabbat", von dem plötzlich in der hebräischen Presse in Palästina die Rede ist? Was bezwecken das Hauptrabbinat und die Verbände, die sich an diesem Feldzug gegen die Gesetzesübertreter beteiligen?
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Gemeinden eine jüdisch lebendige und jüdisch Liese Ordnung, um die das Judentum in Palästina noch zu ringen haben wird. Die Orthodoxen haben dort ihre geschlossenen " Gruppen gebildet, nicht anders, wie die freisinnigen Juden in Amerika sich zusammenschließen. … In Palästina besitzt das Judentum kräftig pulsierendes politisches und kulturelles Leben. Aber Gemeindeleben gibt es dort noch nicht.
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Wer die Grösse des Zionismus wirklich umfassen will, darf nicht nur an Palästina denken, Briefmarken - Mtz Lewfn- BerSin W 35, lütxowstrasse 91 A. sondern muss zugeben, dass der Zionismus eine Auffassung sein wollte, die das gesamte Judentum betraf. … Dieses Gespräch soll weitergeführt werden in Nord- und Südamerika, in Australien, in Südafrika und in Palästina, überall, wo Juden wTohnen. In die Lehrhallen Babylons hallte hinein der Streit der Geister, . deren Probleme eigentlich die hellenistische Epoche betrafen.
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Die Rednerin ging auf viele brennende Einzelprobleme ein und betonte abschliessend, Palästina bedeute nicht die Lösung der Judenfrage, wenn es auch die ganze Judenheit angehe. Palästina und Diaspora müssten den Blick aufeinander gerichtet durch die Geschichte gehen und sich wechselseitig befruchten. … David S c h 1 o s s b e r g (Berlin) unter dem Motto: „Die Zukunft Palästinas — das Schicksal des jüdischen Volkes" für Palästina. Sclrvv. Hamburg In einer Veranstaltung der Franz-Ros e nzweig-Gedächtnis-Stiftung sprach Amtsgerichtsrat i. R. Otto May.