Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 44 (31.10.1935)
- Date
- 1935-10-31
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Mentioned entities
- Majer Samuel Bałaban 2× ep/1006008
- Selma Stern 2× ep/1006967
- Alexander Altmann 1× ep/1002827
- Henrietta Szold 1× ep/1009435
- Hofgeismar 1× ep/1044769
- Jakob Elias Poritzky 1× ep/1011233
- Josel of Rosheim 1× ep/1002672
- Martin Buber 1× ep/1009258
- Martin Philippson 1× ep/1023177
- Mordecai Ehrenpreis 1× ep/1002866
- Nachman of Breslov 1× ep/1002567
- Wittelshofen 1× ep/1046035
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M“* \> 28. S. Funk: Die Juden in Babylonien 200——500. Bd. 1, 2. Berlin, Poppelauer, 1892 ff. ' Wichtig für die.Zeit, aus der heraus der Talmud entstanden ist D. Ueber das Mittelalter und die beginnen de. Ne u z e i t gibt es wenig zusamraenfaissende Darstellungen; das grosse darstellende Buch über die Geschichte d£r Juden in Spanien steht noch aus. ' (Fritz Baer hat;mehr*. in Einzelheiten gehende wissenschaftliche Bücher über diese Zeit geschrieben.) Für Deutschland muss man sich — neben einigen Spezialstudien — der später angegebenen Landes- und Stadtgeschichten bedienen (III). Es wird ferner auf die zu Beginn angegebenen Gesamtdarstellungen ver- 29. Marcus Ehrenpreis: Das Land zwi- - sehen Orient undOccident. Berlin, Welt-Verlag, 1928. , Gedanken, und Erinnerungen eines Juden auf der Reise durch Spanien. 30. I. E. Poritzky: Die Geschichte der spanischen Inquisition, Prag, Brandeis 31. J. Münz: Jüdisches Leben im Mittelalter. Frankfurt a. M., Kauftmann, 1930 Eine kurze Darstellung des Inneren Lebens der deutschen Juden zur angegebenen Zeit 32. OttqStobbe: Die Juden in Deutschland während des Mittelalters, Braunschweig, 1866, neugedruckt Berlin, 1923 33. J. Münz: Die jüdischen Aerzte im Mittelalter. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des Mittelalters, Frankfurt a.M., Kauffmann, 1922 34. „Edom“, Berichte von den Judenverfolgungen während der KreUzzüge, Berlin, JüdischerVerlag (o.J.) Auszüge aus alten Chroniken und Berichten. 35. Georg Caro: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Juden im Mittelalter, Bd. 1, 2, Frankfurt a. M., Kauf fmann, I. Teil (2.Aufl.) 1924, II. Teil (1. Aufl.) 1918 In vielem überholt, aber das einzige Buch über diesen Gegenstand. 36. Ludwig Feilchenfeld: Rabbi Josel von Rosheim, Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland im Reformationszeitalter, Strassburg, Heitz, 1898 37. Glückei von Hameln: Denkwürdigkeiten, herausgegeben von Alfred Feilchenfeld, Berlin, Jüdischer Verlag, 1913 , Die Memoiren einer deutschen Jüdin aus dem 17. Jahrhundert, die sowohl über die grossen Ereignisse der Zeit als auch über persönliche Erlebnisse lebensnah berichtet. $8. Selma Stern: Jud Süss, Ein Beitrag zur deutschen und jüdischen Geschichte, Berlin, Akademie-Verlag, 1929 Eine sehr interessante Darstellung von Jud Süss, die bei Benutzung .aller. Quellen doch nicht trocken-wisSenschäftlich geschrieben ist Im Osten entsteht die grosse Bewegung des Chassidismus. Besser als aus den angeführten darstellenden Werken ist sie aus den von Buber wiedererzählten. Chassidischen Geschichten zu begreifen. 39. Simon Dübnow: Geschichte des Chassidismus, Bd. 1, 2, Berlin, Jüdischer Verlag, 1931 Für die Kenntnis, des äusseren Verlaufes wichtig. 40. S. A. Horodetzky: Rabbi Nachman Von Bratzlaw. Ein Beitrag zur Geschichte der jüdischen Mystik. Berlin, Poppetauer, 1910 ' ■ . Elin Buch über einen der bedeutenden Chassidim. 41. S.A. Horodetzky: Mystisch-religiöse Strömungen der Juden in Polen im 16. u. 18. Jahrhundert. Leipzig, Engel, 1914 Zur*Vorgeschichte des Chassidismus.' 42* S. A. Horodetzky: Religiöse Strömungen im Judentum. Bern und Leipzig, Bircher, 1920 Bietet sehr viel Material. 43. Martin Buber: Die chassidischen Bücher. Berlin, Schocken, 1928 Eine Zusammenfassung der verschiedenen-chassidischen Bücher. Die Einleitungen sind besonders wichtig. 44. Martin Buber: Des Baal Schern Tow Unterweisung im Umgang mit Gott (Schocken-Bücherei, Nr. 21), Berlin,Schocken, 1934 Eine Ergänzung , zu dem vorigen. ' 45. Martin Buber: Hundert Chassidische Geschichten (Schocken-Bücherei, Nr. 4), Berlin, Schocken, 1934 Eine Auswahl aus. den chassidischen Geschichten, die aber noch einige bisher unveröffentlichte Geschichten bringt. 46. Selma Stern: Der preussische Staat und die Juden. Berlin, Schwetschke, 1925, Bd. 1,2 In diesen beiden Bänden — Darstellung und Akten — wird die Zeit vom Grossen Kurfürsten bis zu Friedrich I. sehr eingehend und interessant behandelt 47. M. Balaban: Skizzen und Studien zur Geschichte der Juden in Polen. Berlin, Lamm, 1911 vEinige Momente der jüdischen Geschichte werden herausgegriffen und kurz behandelt 48. M. Balaban: Die Judenstadt von Lublin. Berlin, Jüd. Verl., 1919 E. Neueste Geschichte seit Jet» Zeitalter der. Französischen Revolution. a) Die Emanzipation der Juden jn Deutsch- 49. Martin Philippson: Neueste Geschlchte des jüdischen Volkes, drei Bände, 2. vermehrte und verbesserte Auf läge, herausgegeben von Immanuel Bernfeld, Bd. 1, 1922; Bd. 2,1930, Frankfurt a. M., Kauff- In vielen Punkten angreifbar, ist diese Geschichte für den westeuropäischen Raum des jüdischen Volkes durchaus neben dem Dubnow zu benutzen. (Wird fortgesetzt) Aus der Orthodoxie Dr. Salomon Ehrmann 50 Jahre alt Dr.Salomon Ehrmann, einer der eifrigsten,tätigsten und erfolgreichsten Führer der Orthodoxie, ist dieser Tage 50 Jahre alt geworden. Mit osfe-. nem Auge und ausgeschlossenem Sinne steht er auch den Gesamtausgaben der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland wie in der Welt gegenüber. "-Gr ist,' obwohl kompromißloser .Verfechter der! strengsten' religiösen - Observanz im Judentum, im Ee nbra l - L e rei n in* Frankfurt a. M. genau so populär wie im R e ich Sb und e jüdisch e r Fron t.s o l d a t e it„ in dessen Frankfurter Ortsgruppen er als Vorstandsmitglied tätig ist. Durch sein liebenswürdiges Wesen Und seine. : eminente Rednergabe, die mit immensem jüdischen und profanen Wissen fundiert ist. gelang es ihm> fur das positive Judentum auch in den Kreisen zu werben, die bislang den jüdischen Dingen fern standen. Innerhalb der Orthodoxie betreut er die Freie Bereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentum und hat auch Sitz in_^ den zentralen Instanzen der Agudas Jisroel. Das von ihm bearbeitete Spezialgebiet ist die Palästinaarbeit, der er mit dem jFs^e n Hajischuw (Palästina-Zentrale) einen Rahmen "geschaffen hat. Dieser Zahnarzt mit ausgedehnter Praxis hat Zeit für. alle Belange. die in sein Dezernat schlagen und die seines Erachtens dem toratreuen Judentum dienen. Dem unermüdlichen Arbeiter am jüdischen Werke wünschen wir noch viele Jahre erfolgreichen Schaffens. Sch. Die AgudaS Jisroel hat sich an die Palästina- Regierung mit dem Ersuchen gewandt, den Delegierten des dritten Weltkongresses der Aguda (Knessio gedaulo), der im Dezember in Jerusalem stottsinden soll, die Einreiseerlaubnis zu erteilen und von der Hinterlegung der sonst von Touristen geforderten Kaution abzusehen. Der „Israelit" berichtet, daß anläßlich der Anwesenheit von Miß Henrietta Szold zwischen der Palästina-Zentrale der. Agudas Jisroel und der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendalija in Berlin ein Abkommen getroffen, worden ist, wonach die agudistisä^e Jugendalija in die allgemeine Jugendalija einbezogen wird. Die Zertifikatszuteisung für agudistische Kinder erfolgt nach einem Prozentsatz, der den Zertifikaten für agudistische Poalim entspricht. Die Kinder werden ausschließlich in den Siedlungen deS Keren Hajischüw untergebracht werden/ In bezug auf die religiöse Erztehung, die Auswahl der Führer und die Ausgestaltung des weltanschauliclien Programms ist die Agudas Jisroel selbständig. Die Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel in Frankfurt am Main, Schwanenstraße 12, erteilt nähere Informationen. Das Realgymnasium „Jawne" in Köln hatte bisher an Samstagen schulfrei. Dafür fand an Sonntagen ein obligatorischer Unterricht statt. Wie im „Gemeindeblatt für die Synagogengemeinden in Rheinland und Westfalen" bekanntgegeben wird, findet gemäß einer Entscheidung . des Oberpräsidiums in Zukunft kein obligatorischer Unterricht mehr an Sonntagen statt. Daher wird an der Jawne der sogenannte gleitende Stundenplan eingeführt werden. Der bekannte. Maler und Graphiker Ludwig M e i d n e r wird demnächst Berlin verlassen, um in Köln das Amt eines Zeichenlehrers an der „Jawne" zu übernehmen. . . „Wir vom Bachad“ Eine Veranstaltung des Misrachi Neben der Agudas Jisroel, die sich für. einen toratreuen Aufbau Palästinas' einsetzt, ist es vor . allem der Misrachi, der dafür arbeitet, die seiner Ucberzeugung nach. zu Unrecht auseinander gerissenen jüdischen Faktoren, Rcl^ion und Nation, wieder zu vereinigen. Um einen kurzen Ueberblick über, die misrachistisch-chaluzische Arbeit in Deutschland zu geben, veranstaltete ' der Brit . Ehalnzim Datum (Bachad) gemeinsam mit der Berliner Misrachi-Gruppe am letzten . Schabbatabend im großen Saal des Logenhanses eine überfüllte Kundgebung, in deren Mittelpunkt ein Bildbericht stand, „Wir vom Bachad". Nach - einleitendem Chorgesang eitler neuen Vertonung des' Psalms „Miftnor Letoda" von Paul Neu- - mark hielt Rabbiner Tr. Alexander Altmann eine eindrucksvolle Rede über daS Thema „Juden — wohin?" Diese Frage, so legte er dar, beschäftigt heute alle jüdischen Menschen. Tie Gegenwart hat uns wieder gelehrt, daß es die ewige jüdische Frage ist, ES geht heute nicht-mehr um das Schicksal des einzelnen, sondern um die Zukunft des jüdischen Volkes. Wir wissen, daß wir unser persönliches Schicksal nicht loslosen dürfen vozx^ der allgemeinen jüdischen Situation, der niemand entrinnen kann. Die beiden Mächte Idealismus und EgoitzntttS. so führte Dr. Altmann weiter aus. bestimmen heute den Aufbau Erez Israels. Der Zionismus war bisher nur eine Idee; erst heute ist. durch die Mitarbeit auch anderer, die wehr oder minder durch die Ereignisse dazu angetrieben wurden. Palästina zur Wirklichkeit geworden. Es sei kein Fluch, wenn wir gelernt haben, die Frage „Juden — wohin?" zu stellen. Denn es sei nicht die jüdische Aufgabe, stehen zubleiben, da sonst der Gedanke des Messianismus erlösche. Schwere Zeiten waren für das jüdische Volk stets die fruchtbarsten ES ist ein Gesetz der Geschichte, so führte der Redner auS, daß, solange die Geißel der Macht nicht schlägt, die Idee machtlos ist. Jn Palästina stehe der materielle Aufbau im Vordergrund, nicht aber der religiöse. Aber nur, wenn wir im jüdischen Land nach jüdischem Gesetz leben, wird Erez Israel unantastbar sein und wird es die Wogen der Politik nicht zu fürchten brauchen, die augenblicklich das Heilige Land um» brausen. Wir haben in allen Ländern unsere jüdische Aufgabe, so schloß Dr. Altmann seine äußerst eindrucksvolle und mit großem Beifall ausgenvmmene Rede, erst recht aber in Erez Israel! Darum ist die Frage. Juden — wohin?, nicht nur eine wirtschaftliche, sondern sie muß uns der Erlösung des jüdischen Volkes näherbringen. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden Aufnahmen von Ernst Mayer vorgeführt. Die Bilder zeigten insbesondere das fröhliche Leben auf dem Lehrgut des Bachad in Gehringshof bei Fulda, auf dem zurzeit 50 Chaluzim und Chaluzoth ausgebildet werden. Während der Vorführung begleitete ein Chor des Brit Hanoar unter Leitung von Paul Neumark sehr wirkungsvoll die einzelnen Aufnahmen. Siegfried Geller. Rosegertrud Eisberg Hermann Glauberg Esten Ruhr New-York Wallotstr.Nr. 2. Eschwegc (Werra) TRUDE ISAAC DR. MAX HOCHFELD Verlobte ~. AENNE SCHELLENDEM SEPP GALLINGER Verlobte Goddelau Hörstein (Unterir.) (Uesteu) Nov. VR-iö Wittelshofen .?jnrrro',B Erna Heilbrunn Willem Blitz Hofgeismar h.Kassel Amsterdam'O.) Marktplatz 9 79 Ruysehstraat Empfang Sonntag, 3. November 1935 zu Hofgeismar . Dr. Kurt Wilk Jlse Wil , geb. Schönwald VERMÄHLTE danken zugleich für erwiesene Aufmerksamkeiten. 1 im Oktober 1935 Breslau 5. Gartenstr. 47 Köln-Sülz Sülzgürtel 67 November 1935 Köln-Bayenthal Alteburger Str. 387 Statt Karten I Gertrud Mai Herbert A. Jeitteles Lore Friede Heinrich Stern Verlobte 'Bocholt UW. Südwall 7 Bielefeld Ludwig lepperstr. 23 Statt Karten I Manfredo Schlesinger Ruth Schlesinger geb. Rosenbaum VERMAHITE Düsseldorf 3.Nov. Homburg boltensternstr. 8 1935 Guatemala Wir danken gleichzeitig herzlichst für die zur Verlobung erwiesene Aufmerksamkeit —Dto-GebufLihrer Tochter Gabriele — zeigen hocherfreut an Dr. Leo Alexander und Frau Doris geb. Simon Krafeld, Viktöriastrasse 138. Statt Karten Bianka Ottenheimer Sali Simon Verlobte Göppingen (Wttbg.1 okt. 1935 Obere Marstall-Str. JÖ " ' ' Karlsruhe I. B. August Dun-Str. 9^ Heinz Möller Liselotte Möller geb. Jacob Vermählte Leipzig, Steinstrasse 18 STATTKARTEN_ HUGO MAY JFRÄNZI MAY geb. Zwang Landschulheim Florenz za Bttok8prache und Aufnahme wenige Tage anwesend. G Neu hinzagen.: m:ua CIQQ Vorbereitungskurte für Palfislina. Ullffl U/tfO Ihr Cafehaus nnd Restanrant lat Cafe Wittelsbach, Bayerischer Platz2 Prinzeß-Cafe, Kurfürstendamm 214 Inhaber: Oscar Aberbach GASPARI Breslau DAMEN- MODEN SEIDEN-THLIS Fabriziert als Spezi alttSt die Seidenweberei I. Michels S Co. / Krefeld Grundmann Essen Das Spezialhaus für Damenmoden GänseausscMachlerei Senta Reibach Berlin W., Neue Ansbacherttr. 9 Ecke G.eisbergstr. Tel.: B S (Barb.) 7631 Tttgl. frisches GeflUgel —Holet u u g H ti 1 tt a >i k.-— Landgerichterat i. R. Or. loewenstein •. Or. P. Heinemann Devisen - Rechtsberatung bei Einrichtung, Verwaltung und Verwertung von 1 Auswandereru. anderen Sperrguthaben. Devisenanforderung für Auslandsstudium u. Satulbesudt ■Mlla VU, jQThlmnttialrr Str. 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