Mannheim
Compact Memory
12 pagesSort: relevance · oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
4
193019471965
  1. 1934-06-01 · 6 (6.1934) · p. Seite 54

    Die Voraussetzung für diese ganze Arbeit und dieses ganze Gelingen war die seit Jahren betriebene systematische Hachschara, die berufliche und geistige Vorbildung der Menschen. Das Tempo der wirtschaftlichen Entwicklung und der Aufbau der eigenen Wirtschaft hat die Anspanung aller Kräfte in Anspruch genommen und so wird es wohl in absehbarer Zeit bleiben.

  2. 1934-10-15 · 20 (15.10.1934) · p. Seite 422

    Bemerkenswert ist, daß aus den Reihen des Hechaluz in den letzten anderthalb Jahren etwa 2200 Menschen nach Erez Israel gegangen sind. 3500 befinden sich auf Hachschara, davon die Hälfte in Deutschland. Jüdische Frauen in Nauheim. Die diesjährige Gesamtvorstandssitzung des Jüd. Frauenbundes erhielt ihr besonderes Gepräge durch die Verbindung mit einer Lernzeit, welche die Mittelstelle für Jüdische Erwachsenenbildung den Mitgliedern des Gesamtvorstands und einer Anzahl interessierter Frauen aus den einzelnen Ortsgruppen vom 4. bis 6.

  3. 1934-08-16 · Heft 33 (16.8.1934) · page 12

    Sie haben mir von den Schwierigkeiten erzählt, die vielfach dadurch bei unsern Freunden auftreten, daß, vornehmlich auf Seiten der Mädchen, das rechte Verständnis für die notwendigen Einschränkungen im ungezwungenen Nebeneinanderleben von Jungens und Mädchen auf Hachschara-Stätten nicht genügend ausgebildet ist, und haben mich gebeten, mich dazu zu äußern. Es ist ja bekannt, daß der Din sehr weitgehende Einschränkungen auf diesem Gebiete vorschreibt. … Eine Häufung von äußeren Reizen ist aber durchaus geeignet, auch den Besten und Reinsten in diesem Streben zu hemmen, ja seine ganze innere jüdische Entwicklung infolgedessen in Frage zu stellen, so daß die Forderung nach stärkerer Trennung der Geschlechter oder konsequenter nach dem Austritt aus der gemeinsamen Hachschara von unsern innerlich ehrlichen Jungens oft selbst erhoben wird. Eine gewisse Schwierigkeit muß aber dadurch entstehen, daß den Mädchen im allgemeinen das klare Verständnis für die Notwendigkeit dieser über das Gewohnte hinausgehenden Zurückhaltung und Trennung abgehen muß.

  4. 1934-01-25 · Heft 4 (25.1.1934) · page 15

    Besucht man, wozu jetzt häufig Gelegenheit sich bietet, die Stätten der Hachschara, in Siedlungsschulen und Arbeitsgemeinschaften, wo unsere jungen Menschen bei aller Dürftigkeit des Aeußeren in der frohesten Verfassung, in glücklichster Stimmung euch entgegentreten; oder kommt man auf die Versammlungen der Jugendbünde, etwa des Esra, und fragt die Jugendlichen, die dort so manches entbehren müssen, was ihr mit vielem Gelde ihnen bietet: was ist es, was sie so befriedigt, selbstgewiß und stark macht?

  5. 1930-08-01 · Heft 150 (1.8.1930) · page 7

    Sitzung, U Uhr vormittags: 1. „Jugendbewegung." (M. Leiserowicz.) 2. „Hachschara und AHja." (B. Lubotzky.) 3. „Tel Chaj." (Dr. Feklsehiih.) 4. Debatte. — 9. Sitzung, 3 Uhr nachmittags (geschlossen): 1.

  6. 1937-06-11 · 22 (11.6.1937) · page 4

    Dort waren die Hachscharisten in einer staatlichen Landwirtschaftsschule praktisch und theoretisch mit besten Erfolgen tätig und dank der geistigen Leitung des Herrn Oberrabbiners Hoffmann und der aufopfernden und unermüdlichen Tätigkeit des Herrn David Hubert, Ada, konnte die Hachschara in Vorbildlicher Weise ihre Aufgaben erfüllen. Herr Leopold Schabenitz, Zagreb, erstattete den Tätigkeitsbericht des Keren Hajischuw und an Hand von genauen Ziffern wurde fcstgostellt, daß Zagreb weit- Die Agwdas Jisroel Mädchen gruppe Wien, n., eröffnet ihr Ferienheim rzrr Sanerhrunn Eine herrliche Villa mit allem Komfort, Liegeterrassen, Bad, prachtvollem Rasen, eigenem Wald usw., bietet die Sicherheit für einen unübertrefflichen Urlaub bei ganz geringen Preisen.

  7. 1938-07-28 · Heft 30 (28.7.1938) · page 8

    Es ist aber bekanntlich wissenschaftlich absolut nicht erwiesen, daß Fleischnahrung unbedingt erforderlich ist. Eine Rundfrage, besonders bei den koscher geführten Hachschara-Stätten wird zeigen, daß sogar in den noch „guten Tagen" nur spärlich Fleisch auf den Tisch gekommen ist, trotzdem konnte dort aus den Papiermuskelmenschen der Großstadt ein Landarbeiter oder gar Bauer werden.

  8. 1933-01-26 · Heft 4 (26.1.1933) · page 10

    Unter Bezugnahme auf die au anderer Stelle erfolgten Veröffentlichungen des zentralen Erez Jisrvek- Amts der Agudes Jisroel-Jugendorganisatron bitten wir alle Interessenten für Hachschara aus dem Gebiete des hiesigen Gruppenkreises der A. I. I. O. sich sofort mit uns in Verbindung zu setzen, bezw. einen Fragebogen anzufordern.

  9. 1936-11-26 · Heft 47 (26.11.1936) · page 10

    . — Aus dem Bund führt der Weg in die . Jeschiw*,, das Beth Chinnuch oder die Mittleren-Hachschara des Noär Agudati. Letztere sind neuartige Schöpfungen des Noar Agudati, in denen neben den Fächern der Jeschiwa auch Iwrith, Gegenwartskunde, Englisch u. a. gelehrt wird bezw. handwerkliche Arbeit einen Teil" des Tages in Anspruch nimmt.

  10. 1937-06-17 · 24 (17.6.1937) · page 9

    Der Bund agudistisch-chaluzischer Jugend hat einen Aufruf an alle Eltern und Jugenderzieher gerichtet, die Jugendlichen seinen Institutionen anzuvertrauen, die ihren Menschen ihre Stellung in der Welt und ihre Pflichten gegen Mensch und Gott weisen wollen. In der Jeschiwa, den Beth Chinnuch, der mittleren Hachschara, der Lehrwerkstätte, dem Mädchenseminar und der Haushaltschule soll diese geistige und fachliche Ausbildung geleistet werden.

  11. 1965-07-02 · 2123 (2.7.1965) · p. [Seite 8]

    Adolf Wiener Rabbiner, Halle promovierte rektor des Gesamtarchivs der deutschen Juden bis 1916. Das war in gewisser Hinsicht eine Hachschara für seine wichtigste archivalische Tätigkeit. Er war Leiter des Archivs der Zionistischen Organisation in Berlin, sorgte 1933 für seine Ue berführung nach Jerusalem und leitete es, bis er vor wenigen Jahren in den wohler 1909 1 verdienten Ruhestand trat. mit einer Dissertation: „Ge-!

  12. 1933-09-29 · Heft 78 (29.9.1933) · p. Seite 594

    Ludwig Strauß (lieber- Setzung eines messianisenen Volksliedes), Rabbi Abraham Kalisker (Brief über Hachschara), A. D. Gordon (Brief aus Palästina), Leo Weißmantel (Vorträge über die Bibel- Übersetzung), Die Aufzählung der Autoren und Beiträge zeigt bereits die Reichhaltigkeit des Almanachs.