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Das alt' Babele. WS was ich Dir Hab' geboren. Und von damals hat er erst eigentlich gewußt, daß er ein Kind hat. Gott verzeih's ihm, dem großen Frommen (dessen Andenken gelobt sei), er hat es immer vergessen, daß er hat gehabt ein Kind. Und…
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Das alt' Babele. 9#4 Hendl, Rebb Paltie l's, ist den ganzen lieben Tag vor Dem Landhaus gestanden und ist nicht müd geworden zu sehen die Pracht von so viel Kutschen und Pferden und Hußarcn, Fürsten, Grasen und Edelleuten. Wen man zu jeder …
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…a ist es aber herausgekommen, wie es sich Keiner hat gedacht. Nämlich so: Am Schabbes Teschuba (Bußsamstag) da hat Rebb Paltiel Wolf in seiner Schul „gedarschent" (gevredigt) und hat geredet von der Schlechtigkeit der Welt und wie die Leut setzt g…
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Das alt' Gabele. 306 wird von der Benemmer in werden weggenommen, Du sollst an Deinem Kind keine Freud' haben; Du soltst's nicht kennen, du sollst's nichts wissen von ihm." — Hier ließ sich das Großmütterlein, auf die Frage, was denn das wa…
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Das alt' Vabele. 307 mal war sie wie verschwunden. Da haben die Einen gesagt: sie hat sich in die Donau geworfen, andere haben sie auf dem guten Ort (Begräbnißplatz) gesehen, wie sie heftig und bitterlich geweint auf dem Grab ihres frommen …
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SOS Das alt' Babele. an die Thüre. Dort hat sie mit ihr sich geschlagen und an ihr gerissen, bis sie das Kind hat müssen fallen lassen und verschwunden ist. —- Am andern Tag hat man auf den Schloßberg ein jungeö -Weib gesehen, das ist schre…
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Vidlische Gesangs Von Ludwig Wihl. I. Jerusalem. Jerusalem, du stolze Stadt, Wie liegst du jetzt in Staub gebückt, Am Weltenbaum ein dürres Blatt, Ein Reis vom grünen Stamm geknickt. Wo einst Jehova's Tempel stand, Hält jetzt der wilde Räub…
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310 II. Vision. O Erst/) o Heimathsbach, Wie ruft dein lustig Springen Mir in dem Herzen wach Ein Singen und ein Klingen! Wie bin ich reich umschwebt Von Märchen und von Sagen Die einst in mir gelebt In meinen Kindertagen. Es nah't der Orie…
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31 f Wie manche Thräne schon Hat er dem Sohn geweinet, Vor dessen goldnem Thr^n Er selber nun erscheinet. Sieh', Moses steht im Hain, Bei Jethro's Lämmerheerde; Im Dornbusch-Flammenschein Sinkt betend er zur Erde. Von Gott, dem Herrn, erwäh…
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Gastfreundschaft. (Nach dem Midrasch.) Von Wolf Mayer. Als Abraham vor König Nimrod floh, und sich im Haine Mamre im Lande Kanaan niederließ, segnete ihn Gott mit Ueberfluß aller Art. Auf allen Triften im Umkreise von mehreren Meilen weidet…
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Gastfreundschaft. 313 überzeugen, ob die Reisenden Wahres berichtet, oder nicht. Und König Nimrod machte sich unkenntlich durch Färbung feines Gesichtes, und reiste, von einem einzigen Diener begleitet, nach Palästina gen Mamre. Abraham abe…
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314 Gastfreundschaft. A b r a h a nr aber ertrug ruhig die scheltenden Worte und sprach: Wisse, o König dl imroD, daß ich A b r a h a m bin der Sohn Therah's, der vor wenig Jahren noch stieben mußte vor deinem Angesicht, weil er sich weiger…
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M i tt h e ilun g e n aus dem ungedruckten Werke: Divan des rabbmischen Orients.*) Von M. I. Landau. Die Lehre vom Eide. (Latin. Nedarim 25, 2.) Ein Schuldner, allbekannt als Wicht, Gemahnt zu wiederholten Malen, Die längst verfallene Schul…
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316 Aus dem Divan Auf ihm gestützt tritt er beim Richter ein — Der Gläubiger trägt vor die Klage; An den Beklagten folgt die Frage — Doch dieser will nicht Schuldner sein. „Zum (§ÜK'"! war der Richrerspruch gefällt — Und wie zerstreut, die …
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317 des rabbinischen Orients. U. Tempel und Opfer. (Aboth d' Rabbi Nathan Sect. 4.) Aus Salem l) gingen einst Der frommen Weisen zwei, 2) Nach der Zerstörung wars — dem Tempelberg vorbei; Und als der eitle :iJ sah den Tempel als Ruine, Da w…
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318 Divan des rabbinischeu -Orients IV. Abrahams Wnnderbamn. An seinem Zelte pflanzte Abraham Einst einen Wunderbaum; Wer wundergläubig dahin kam, Dem bot sein Schatten Raum — Und nahm die Meng' auch zahlreich zu, Der Schatten gab ihr Trost…
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31» Eine Fabe l. Aus altem, morschen Felsgesteme Wuchs eine Tanne kühn hervor, Sie stand im gold'nen Sonnenscheine, Sah frei zum Himmelsdom empor. Es sprach der Fels in seinem Harme: „Nur nicht so stolz, du junger Baum, „Ich trage dich, — d…
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320 Gott weint, von Ludwig August Frankl. Ich sah ihn noch: Mit strengen Mienen, Im schwarzen seidenen Tatar, Mit weißem Barte, den Rabbinen, Dem tiefes Wissen eigen war. Er lebte streng und sprach nur selten. Er forschte, betete zumeist; A…
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Anthologie oder Atumenlese aus der Dibel. Sim. Szüntü.
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Von den Herren I. und S. Szrlut<5 wiro auch ver bei uns eben erscheinenden neuen Ausgabe der Thora mit Mendelssohns Uebersetzung, Kommentar u. s. w., eine kommentatorische Nachlese unter dem Titel: בוצר עוללות beigegeben sein; und empfehlen…