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  1. 1934-10-15 · 20 (15.10.1934) · p. Seite 422

    Bemerkenswert ist, daß aus den Reihen des Hechaluz in den letzten anderthalb Jahren etwa 2200 Menschen nach Erez Israel gegangen sind. 3500 befinden sich auf Hachschara, davon die Hälfte in Deutschland. Jüdische Frauen in Nauheim. Die diesjährige Gesamtvorstandssitzung des Jüd. Frauenbundes erhielt ihr besonderes Gepräge durch die Verbindung mit einer Lernzeit, welche die Mittelstelle für Jüdische Erwachsenenbildung den Mitgliedern des Gesamtvorstands und einer Anzahl interessierter Frauen aus den einzelnen Ortsgruppen vom 4. bis 6.

  2. 1938-01-20 · 3 (20.1.1938) · page 13

    Friedländer Rudolf Melitz: Das ist unser Weg. Joachim Goldstein Verlag, Berlin 1937. Ein Buch von Hachschara und Umschichtung, das von den tausend neuen Eindrücken, kleinen Nöten und unerwarteten Freuden des Weges spricht, den in den letzten Jahren ein grosser Teil der Juden Deutschlands beschritten hat. … Frisch und unbekümmert, aber doch verantwortungsvoll zeigen die Menschen ihren neuen Weg, und der Leser erkennt aus den zahlreichen Aufsätzen die Bedeutung, die die Hachschara-Zentren einerseits, Gross-Breesen andererseits im Leben der jüdischen Jugend gewonnen haben. Eben weil Rudolf Melitz als Herausgeber nicht bemüht war, die Aufsätze abzurunden, um ihren Wert als Selbstdarstellungen nicht zu nehmen, bleibt manche Frage, die hier gestellt wird, offen mit der man sich bei anderer Gelegenheit einmal wird beschäftigen müssen.

  3. 1931-08-14 · Heft 204 (14.8.1931) · page 8

    Auch mit dem Hechaluz trat der KB in nähere Beziehung und wurde für die Mädchen des KB, die nach Erez auswandern wollen, die Möglichkeit geschaffen, im Rahmen dieser Organisation Hachschara zu machen und Zertifikate zur Einwanderung zu erhalten. Aneohließeod an des Rechenschaftsbericht des Bundes wurden die Tätigkeitsberichte der einzelnen Gruppen verlesen.

  4. 1935-12-19 · 51 (19.12.1935) · page 15

    Es wäre freilich falsch, in diesem Bilde nur schwarze Farben Zu sehen. Die Zeit der juristischen und sprachlichen Hachschara braucht nicht für alle Anwärter, denen das Examen misslungen ist, völlig verloren zu sein. Es gibt in Wirtschaft und Verwaltung noch viele Aufgaben zu erfüllen, bei denen Rechts- und Sprächkenntnisse äusserst wichtig sind, bei denen es aber mehr auf Geschäflsgewandtheit, Gründlichkeit und Zuverlässigkeit'aiikoMimt; als auf den offi-.

  5. 1935-04-17 · Heft 31-32 (17.4.1935) · page 8

    Das Arbeiterfürsorgeamt leistete Beherbergung und Verpflegung, Rechtsschutz, und Legitimierung der ohne Personalpapiere umherirrenden Arbeiter, ordnete sie in Arbeitsstel- Jöditchel Lriikoa Ien ein: Zehntausende im rheinisch-westfälischen Industriegebiet, hunderte als Landarbeiter in der Uckermark und ia Pommern, wo die ersten Hachschara-Oruppen ostjüdischer Arbeiter in Deutschland entstanden, förderte die Initiative und Selbsthilfe der Arbeiter durch Gründung von Arbeiterküchen, Arbeiterklubs, Lesehallen und Bibliotheken, organisierte die allmähliche Abwanderung nach Polen, sowie nach den westeuropäischen Ländern.

  6. 1938-07-26 · Heft 59 (26.7.1938) · page 7

    In technischer Ausbildung auf Hochschulen, Jüdischen Lehrwerkstätten, in Schlosserei-, Werkzeug-, Brunnenbau- und Elektrobetrieben, auch in der Druckerei u. a. machen die Jungen Fortschritte und haben zum Teil sehr gute Gesellenpriifungs- und Lchrausweise erhalten, die einen guten Start im Ausland ermöglichen. Abgeschlossene Hachschara- Vorbereitung hat verschiedene Jungen und Mädel zu tüchtier Kibbuzarbeit in Palästina geführt. Bei der Haushaltsausildung in der Haushaltschule der Gemeinde und in Lehnitz wurden die Leistungen der Mädel besonders hervorgehoben und haben zu guten Betätigungsmöglichkeiten in größeren Haushaltungen geführt, durch di.c sie für ihre eigene Existenz Jugend nach Palästina!

  7. 1965-07-02 · 2123 (2.7.1965) · p. [Seite 8]

    Adolf Wiener Rabbiner, Halle promovierte rektor des Gesamtarchivs der deutschen Juden bis 1916. Das war in gewisser Hinsicht eine Hachschara für seine wichtigste archivalische Tätigkeit. Er war Leiter des Archivs der Zionistischen Organisation in Berlin, sorgte 1933 für seine Ue berführung nach Jerusalem und leitete es, bis er vor wenigen Jahren in den wohler 1909 1 verdienten Ruhestand trat. mit einer Dissertation: „Ge-!

  8. 1928-01-20 · Heft 6 (20.1.1928) · page 4

    Der eigentliche Zweck, Emigranten für die Ueberseeländer auszubilden, wurde also nur in kleinem Maße erreicht. Wir brauchen unsere eigene ,.Hachschara“; die Heran• Ziehung auch von Nichtcbaluzim. Tscherikower schlug vor: 1. Schaffung eines Fonds zur Ermöglichung der Auswanderung von bereits Ausgebildeteu; 2.

  9. 1935-10-17 · 42 (17.10.1935) · page 2

    Er sprach von der.ethischen Unterbau- Jung der Vorbereitung für den neuen Berns im neuen Land, verlangte eine handwerkliche Hachschara. modifiziert "nach den Bedürfnissen der verschiedenen Länder, und verlangte in', eindringlicklen Worten von den Juden, die stets das Volk des Buches waren, auch jetzt Verständnis dafür, daß es nicht nur um das Brot im neuen Lande gehe, sondern darum, als Juden auch aus neuem Boden zu leben.

  10. 1930-07-04 · Heft 52 (4.7.1930) · page 5

    Gegen die Stimmen von Hitachduth wurde beschlossen, daß die österreichischen Zionisten den Tel-Chai-Fonds fördern sollen; gegen die Stimmen der Revisionisten wurde dann die allgemeine Pflicht zur Förderung des Palästina-Arbeiterfonds festgesetzt, Dem Hechaluz wurde die Sympathie aller Zionisten ausgedrückt und beschlossen, an alle Zionisten, zu appellieren, die Arbeit des Hechaluz und die Hachschara gemäß den Kongreßbeschlftssen zu fördern. Kleine Nachrichten Die Jüdische Gemeinde Bukarest nahm den von Dr. Lazar Mayersohn eingebrachfen Antrag an, von jetzt ab regelmäßig in das Jahresbudget einen Beitrag für den Keren Hajessod einzustellen.

  11. 1936-03-05 · 10 (5.3.1936) · p. [Seite]

    Boris, innerlich dazu vorbestimmt, durch den Unterricht dieses „Rabbi" geistig gerüstet, durch intensiv ausgenutzte Lehrzeit in einer streng gesetzestreuen Hachschara körperlich auss beste trainiert, widmet sich mit Leib und Seele dem Dienste am Ausbau eines tvratreuen Erez Israel.

  12. 1937-08-19 · 33 (19.8.1937) · page 14

    Die wichtigsten Budgetposten sind: Kolonisation 75 000 Pfund, Aiija und Hachschara 34 000 Pfund. Arbeit und Arbeiterwohnungen 35 000 Pfund, politisches Department 25 000 Pfund, Erziehung und Kultur 2S 000 Pfund, Ausgaben des Keren Hajessod 23 000 Pfund, Amortisation von Anleihen 50 000 Pfund, Handel-, Industrie- und Wirtschaftsressort 10 500 Pfund, für religiöse Institutionen 1500 Pfund, Verwaltung 130Ö0 Pfund.

  13. 1933-09-29 · Heft 78 (29.9.1933) · p. Seite 594

    Ludwig Strauß (lieber- Setzung eines messianisenen Volksliedes), Rabbi Abraham Kalisker (Brief über Hachschara), A. D. Gordon (Brief aus Palästina), Leo Weißmantel (Vorträge über die Bibel- Übersetzung), Die Aufzählung der Autoren und Beiträge zeigt bereits die Reichhaltigkeit des Almanachs.