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Der Israelit · 1907-11-14 · Heft 46 (14.11.1907) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
48 (1907)
Issue
Heft 46 (14.11.1907)
Date
1907-11-14
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 12. - L\. »Schsrscha«. Suddueäer und Pharisäer in ihre« Beziehungen xu Alexander Jnnnai «nd Salome. Bon Provinzial-Rabb. Dr. S. Bamverger. Frankfurt a. W. Louis Golde. Als wissenschaftliche Beilage zum zweiten Rechenschaftsbericht der Jüdischen Literarischen Gesellschaft ist die vorliegende Abhandlung erschienen. Sie ist die Bearbeitung eines Ausschnitts aus dem Werke Halevys, welches ja mit Recht die Aufmerksamkeit der Mitwelt auf sich gezogen hat, und darum ist dieser Abhandlung, abgesehen von dem inent Werte, so klein fie ist, eine besondere Bedeutung beizulegen, tie darin bestehr, daß durch die Schrift gez-igt wird, wie Hall VVS Werk „Doroth Harischonim"* das bis zum dritten Bande gediehen ist, bearbeitet und behandelt werden muß, um die Schätze, die es enthält, einem größeren Publikum zuführen zu Annen. , Wir wollen uns deutlicher auSlprechen. DaS „Doroth HarischoniM" Halevys eröffnet eine ganz neue Epoche für me Kenntnis eer Geschichte des Judentums, namentlich vm den HasmonSern bis zu den Geonim. Die bisherige Geschichtsforschung hat aus diesem Gebiete v.iel gesündigt, vieles entstellt; hier har Halevy eingegriffen, und er ist durch eine ausgiebige Benutzung der Quellen, namentlich durch las Bemühen, den Talmud für die Erkenntnis jener Epoche nutzbar zu machen, was burch seine staunenswerte Belesenheit ui d seine reiche Kvmotnationsgabe ihm trefflich gelungen ist, zu überraschenden Resultaten gekommen, deren Richtigkeit zum größten Teile nicht bezweifelt werden kann und die vollständig ändere Wege weisen, als wir fie an der Hand der bisherigen Forschungen zu gehen gewohnt waren. Wir find -überrascht über das Neue, wir find aber auch überzeugt. Wo wir dieses Werk ausschlagen, sei es in der Geschichte der Amoraim oder der Tanaiten oder der der Hasmonäerzeit, überall neue Gefichtkpunkte und Licht an Stellen, die bisher dunkel waren. Daß manches nicht noch der Nachprüfung bedürfte, wollen wir dabei nicht sagen. Halevys hebräisch geschriebenes Werk kann aber nur dem Studium eines kleinen Kreises dienen, es kann seiner aanzen Anlage und seiner Sprache nach nur ein Buch .für Fachmänner bleiben. Es wäre aber doch zu wünschen, daß es in weiteste Kreise seine Erleuchtung un d seine Belehrung hineintrage. Dazu ist nur eine Bearbeitung, in erster Linie in deutscher Sprache, nötig. Eine Bearbeitung, nicht eine Uebersetzung! Für eine Uebersetzung ist baS Werk nicht geeignet. Die Vorführung der verschiedenen Ansichten, die Widerlegungen und dann die Darstellung des gewonnenen Resultats bieten dem Fächkenner und Forscher willkommenes Material, das große Publikum verlangt aber, und-eL ist dazu berechtigt, eine Darstellung, die nicht durch die Erwägungen von pro et contra unterbrochen ist. Wie nun das Werk Halevys für einen weiten Leserkreis nutzbar gemacht werden kann, zeigt die vorliegende Arbeit Bamberaers, hier haben wir die klar und faßlich geschriebene Darstellung einer wichtigen Epoche aus der jüdischen Geschichte unter Fortlastung jeder Polemik und der für die Erzählung überflüssigen Zitate. So wäre die Richtung für die Bearbeitung des Halevhschen Werkes gegeben: klar erzählender Text mit Ausscheidung aller Polemik und damit auch der Zitate aus den Schriften, gegen welche Stellmrg genommen wird. Für den Forscher werden Noten und Nachweise als Anhang anzufüaen sein. Möge eine solche Bearbeitung bald ins Werk gesetzt werdenfie wird wohl viele Mühe und Anstrengung erfordern, aber fie ist auch des Schweißes der Edlen wert. 8. Die Familie Gomperz von Prof. Dr. David Kaufmann und Max Freudenthal, Frankfurt a. M. KommtsfionSverlag von I. Kouffmann. David Kaufmann, der emfige Arbeiter auf dem Felde jüdischer Geschichte mid Literatur, besten Schaffensfteude eÄt durch sein vor 8 Jahren erfolgtes plötzliches Hinscheiden ein Ziel gesetzt wurde, hat ganz besonders das Gebiet der jüdischen Familiengeschichte mit Liebe und Hingebung bearbeitet und hierin Werke geschaffen, deren wnnchmer Ton und echt wistenschaftlicher Geist den Leser dauernd zu festeln und zu begeistern vermag. Einen %z\l der Materialien zu vorliegendem Buch hat Kaufmann schon vor langer Zett gefammmelt und im Lause der Jcchre immer wieder fortgesetzt und ergänzt. Nach feinem Ableben suchte seine Gattin Irma Kaustnann, aeb. Gomperz, einen geeigneten Bearbeiter des Manuskripts und fand ihn in Freudenthal, der das begonnene Werk mit sichtbarer Liebe vollendete und ergänzte. Das dem Andenken der verewigten Gattin KmfmannS geweihte Buch behandelt die Geschichte der Familie Gomperz in 17 Kapiteln, von denen S von der Heber Kaufmanns herrühren, während 8 weitere Kapitel FreudeMhal bearbeitet find, der auch den andern rin verschiedene Ergänzungen und Literaturhinweise fetzte. Der von Kaufmann herrührende Teil behandelt Der Jsrc elit. die Geichichte der Familie Gomperz in Emmerich, Cceve, Cleve-Mark, Wesel, Breslau, Fürth, Metz, Amsterdam und Prag, der andere von Freudenthal jene in Berlin, Mitteldeutschland, Frankfurt a. M, Danzig, Hamburg, London, Amsterdam (teilweise), Nymwegen und Oesterreich- Ungarn. Staats- und Gemeindearchwe find ausgiebig benützt und handschriftliche Aufzeichnungen nach Bedarf beigezogen, svdaß wir ein farbenreiches Bild von der Tätig'eit und Lebensstellung vieler Angehörigen der Familie G. erhalten. Interessante Streiflichter fallen auf hervorragende Männer und Frauen, ihre Umgebung und ihre Zeitverhältniste. Als besonders wertvoll iürften Wohl die Abschriften aus dem kgl. geh. Staatsarchiv in Berlin, sowie jene aus den Briefen Moses Mendelssohns an seine Braut zu betrachten sein. Orientierende Stamm tafeln und ein ausführliches Register find dem Werke beigegeben, das bei splendider Ausstattung nach Form und Inhalt eine Zierde des Büchertisches bildet Einige ergänzente und berichtigende Bemerkungen mögen hier folgen. S. 2> n. l. Mit der Aussprache des Namens Meiler kann ich mich nicht beireunden. Das Zere unter dem ersten Buchstaben, das.zur Begründung dieser Aussprache angeführt wird, soll vielleicht nur der Aussprache Müller Vorbeugen. Der durchweg gebräuchliche und auch im südlichen Deutschland zu findende Name Name der Familie ist Me hl er. Zur Literatur sei noch auf jn^irP ITO von Jakob Emden p. 4 hingewiesen, wonach R. Juda Mehlcr gemeinschaftlich mit Hillel Minz und Miäel Bär von Friedberg ein am 11. Tamus 1725 in Mannheim aufgenommenes Protokoll gegen die Anhänger des Sabbatai Zwi «ud gegen R. Jonatan Eibeschütz unterzeichnet. — S. 47 Z. 2. Zu Meir Raudnitz vgl. Mtsch 1881 p.- 553. — S. 64 Z. 4. Mirjam Heilvut starb, n ie es hier heißt, am 30. September 1743,- überlebte demnach nicht ihren am 6. November 1743 verstorbenen Galten. — S. 74 n 1. Simon Wolf Oppenheim war nicht der Schwiegersohn von Ltebmann Cohen, sondern jener seines Lohnes Jakob, wie p. 245 richtig steht. — <sr. 75. Das Memorbuch von Hanau verzeichnet den 1824 erfolgten Tod der Edel, Schwiegertochter des dortigen Rabbiners Mose Tobia Sontheim und Tochter des Kosmann Cleve, eines Sohnes von Leser Clevedie Familie Sontheim bildet, nebenbei bemerkt, auch einen Absenker der Familie des hier mehrfach genannten Meyer Reinganum. — S. 85. Ein Moses Wesel wird auch im Wormser Memorbuch Id. Berlinr p. 38 genannt. — S. 97. Die Ztschr. f. deutsche Kulturgeschichte, Bd. H 1873 p. 642 bringt eine Bartordnung für die Juden im Clevischen nach Kabinettsordre von König Friedrich d. Gr. — S. 149 n. 2. Laut Akten des Gr. Generallandarchivs in Karlsruhe erhielt Rachel (Recha) bei ihrer Verheiratung mit „Elias Jacob Gomperts, Oberhof- und Kriegsfaktor in Berlin", von ihrem Onket Lemle Reinganum ein Heiratsgut von 15000 fl. — S. 202 Z. 11. Dem 25. Jjar 1801 entspricht nicht der 8. April, sondern der 8. Mat. — S. 204 Z. 31. 1780 st. 1750. — S. 244 n. 2. Naftali Herz war mit Serchen Behrens verheiratet und hinterltetz eine Tochter, deren Gatte Seligmann ein Pflegesohn des Behrend Cohn im Hamburg warvgl. Mtsch. 40, 221 ff.- 41, 368 (wo als Begräbnistag der Serchen Behrens der 21. März stehen sollte). Wenn also hier gesagt ist, daß Naftali Herz (der kein anderer ist, als Herz Hannover) keine Nachkommen Hinterlasten habe, so beruht das auf Irrtum - vgl. übrigens auch Gmckel Memoiren p. 258 und 263. — S. 254. Als So', n Feibelmanns und Förderer jüdischer Literatur wird auch Aron Emmerich aus Fürth in den Approbationen zu ywirP v® H (Fürth 1766) genannnt. — S. 255. Ein Abraham Eumpertz wird 1753 als Klausrabbiner in Mannheim erwähnt. — S. 262. Bgl. Blätter III, 141 Nr. 1672 und IV, 75 Nr. 2656. — S. 266 Salomon Cleve und seine Frau Zortel werden auch vom Verfasser des pnü'* 182 (Offenbach 1729) als besten Verwandte und Gönner verzeichnet. Das. a. 2l. 416 ist 418. — S. 271. Als Schwester des R. Löb wird in den Stammtafeln der Familie Reinganum eine Mirjam Fränkel genannt - wahrscheinlich Ist fie die Frau des Zacharias Cleve — Fränkel in Fürth. — S. 272 Z. 16 l. 1749 ist 1819, wozu Sonntag, 12. Ab d. i. 27. Juli stimmt. Das. Z. 3 v. u. zu Arje Löb Rapoport vgl. Blätter I, 22. — S. 273. Abraham Mendel aus Kriegshaber ist wohl derselbe, der 1)8 N"1V öfter genannt wirdvgl. das. Nr. 36, 48, 57. — S. 283. Zu Abraham Samuel Levy vgl. jetzt auch Mtsch. 1907 p.480 ff. — S. 309. Zu Abraham Gugemeim vgl. Kurpfalz p. 217 n., wo schon auf iO hingewiesen ist. — S. 327. Zu Aberle von Worms vgl. Cat. Bodl. 7705, Michael □vm 118 117, Rabinowitz TID^nn nDDIDiy 108D p. 84. — S. 345. Zu Abraham Oppenheim vgl. Kurpfalz p. 173 n. 3 und 227 n. 1. — S. 348 n. 2 l. 1898 st. 1899. - S. 367 Z. 3 v. u. Der 4. Tamus 1745 entspricht nicht dem 23. Juni, sondern dem 4. Juli. — S. 376 n. 3. Zur Pest in Prag vgl. auch Löwenstein, Nathanael Weit»p. 8. - S. 386 n. 5 l. 1731 st. 1734. —LS. 387 n. 2.—bpi. Blätter III. 22.i *■ Der iUrfttruttg. -er Synagoge und ihre alkmählichc Entwicklung von M.Rosenmann. Berlin. Mayer & Müller. UJm Gegensätze zur jüdischen Tradition, welche die ersten Anfänge der Synagoge in die Zeit der Patriarchen und ihre schon durch periodische Thoravorlesung fich darstellende weitere Ausgestaltung auf Moses zurückführt, strengt fich der Bersaster unter Zusammentragung seines wissenschaftlichen Materials an, nachzuweisen, daß nur. „die Institution der Standmannschaft (r nsche Maamad) die Urhebsrin ter Synagoge und der Tempel selber ihre Wiege" (p. 22) geworden sein konnte. DerindemSchristchen 14. November 1907. gcwachre Aufwand am Gelehrsamkeit steht in keinem 8er hältniffe zu der von dem Leser leicht gemerkten und ihn vei stimmenden Absicht einer tendenziösen Auffaffu, g des ganzen Judentums, den opserlosen Kult der Synagoge als den eigentlichen Inbegriff jüdischer Gottesvevebrung und die Synagoge als „die Trägerin ei es ibealifierten Tempelbtenstes und als legale Stellvertreterin des Tempels selbst ' (p. 29) darzustellen. Zur Stütze dieser seiner luftigen Theorie saugt der Bersaster aus seinen Fingern zunächst die kühne Behauptung, daß die „Propheten gegen die Opfer eiferten und der opferlose Kult wohl das herbeigesehnte (!), aber damals noch nicht erreichte Ideal einiger großer Geister gewesen ist" (p. 13). Woher in aller Welt hat der Ber asser diese seine mit verblüffender Sicherheit vorgetragene Weisheit? Die Propheten eiferten nur, wie männtglich bekannt, gegen den ohne innerliche Gesinnung-Heiligkeit vollzogenen Opferbtenst. Aber der Verfasser weiß noch mehr. Er weiß den Satz Jes. 55, 7 iYCZl DTTID^T) mit 6cm von den „exilierten Juden gefaßten Gedanken, tn der Fremde ein Bethaus zu errichten", in Verbindung zu bringen (p. 15); weiß einen Satz der Boraitha (Taanirh 276 und Megilla 316) derart in das Gegenteil seines eigentlichen Sinnes zu kehren, daß er von den miD^D/- welche doch nach der Zerstörung des Tempels durch Lesen gerade der von den Op ern handelnden pentateuchischen Stücke die lebendige Erinnerung an den verlorenen faktischen Opferdienst und einen entsprechenden Ersatz für den eben erhalten haben, als von dem „opfe losen Goit sdienste" spricht (p. 28)- we ß die Propheten Ezechiel und Jeremias gegeneinander uszuspielen (p. 15). Wohl ihm selbst unbewußt, entwürdigt der Bersaster das Judentum zu einer bloßen Synagozenreligion, welche ihm als „jene ideale, von den großen Propheten des Judentums erträumte reine Gottesverehrung gilt (Schluß). Und dies alles wohl nur um die moderne Synagoge mit ihrem auf fremdem Boden kultivierten Schmuck Mn Talar und salbungstrtefender Kanzel, singendem Mischchor uno klingendem Orgelspiel als „endgiltige" (ebda) Ablöserin des Tempeldienstes und vollendete Form des Judentums zu preisen. --811PN Diwan Id es Jehuda Halevy. Eine Auswahlen deutschen Uebersetzungen, he. ausgegeben von Gustav K a r p e l e s." Zweite Auflage. Leipzig. M. W. Kauffmann. „Die Geschichte der Poefie" — schreibt Graetz in Bd. VI — „müßte ihre glühendsten Farben und lieblichsten Töne entlehnen, um Jehuda Halevy zu schildern," und schon seine Zettgenosten — der berühmte Bersaster des religionsphilosophischen Werkes Olam Katon, Joseph ibn Zaddik — nennen ihn „Vater des Gesanges, als wäre die dichtende Seherin Debora seine Amme und der Weise Agur (Spr. Sal. 30) sein Erzieher gewesen." Er ist Judas Nat.onaldichter im Exil, und seine Zioniden nähern fich der Erhabenheit der Psalmen. Seine vollendende Meisterhand wölbte die hebräische Poesie zu einem Tempel, vor besten Schwelle die Bibelwoite prangen: Ziehe deine Schuhe von den Füßendenn der Boden, den du soeben betrittst, ist heiliges Erdreich. Selbst seine lebenschäumende Muse umspinnt uns mit dem tichtgewobenen Netze ihrer brennenden Zaubermacht, und wir dürfen mit Stolz die Ergüsse seiner poefiedufligen Seele zu den Perlen der gesamten Weltliteratur zählen. Wie beraubt, täuscht, entblößt fich das jüdische Volk, wie schändet es fich selbst, wenn eS alle seine poettschen Genüsse nur auS den Dichterheroen der klastischen und modernen Sprachen gewinnt, die Dichtungsschätze seiner eigenen Altmeister aber, Gabirol, Moses und Abraham ibn Esra, besonders. Jehuda Halevy, nicht kennt! Getreu übersetzt, würden die Dichtungen Jehuda Halevynoch genug hes Reizes besitzen, um die Harfe der Poefie in ihrem weihevollsten Tone an unser Ohr klingen zulasten, wenn auch ihr ursprünglicher Schmelz verblüffen, ihre eigentümliche Würze verhauchen würde. Geiger, Sachs und andere haben ihre bleibenden Verdienste, die Poesien Jehuda Halevys durch glückliche Uebertragungen den breiteren VolkSmasten bekannt gemacht zu haben. Neuerdings hat KarpeleS eine Auslese trefflicher Uebersetzungen von berufenen Federn zu einem nicht genug zu empfehlenden Werkchen zusammengestellt. Und nun „wer Hunger hat, setze fich an die reich gedeckte Tafel!" ES ist selbstverständlich, daß der Verlag das Buch mit allen äußeren Vorzügen an Druck, Papier und Einband geschmückt hat. -811P1 fit. Sprecbr-al. Sehr geehrter Herr Redakteur! Im Anschluß an die in der Literarischen Warte Nr. 44 wiedergegebene Erklärung des 3pyi ^>ip zu der schwierigen Gebetstelle 1D1N8O1 wxho pff 1DD1 erlaube ich mir gleichfalls eine stnnreiche Deutung dieser Stelle von meinem Lehrer Rabbi M. Prostitz tht mitzuteilen. Der Sinn der erwähnten Worte ist danach folgender: Entferne den Versucher vor uns, wenn er mtt verlockenden Vorstellungen die Sünde zu verkleinern fucht, und hinter uns, wenn wir unsre Fehler bekennen und «121VN tun möchten, er aber, das Maß der SWche als Klgeheuer groß malend, durch fein „Zu spät,, die ehr verhindern will. Karl Freudmann, Leipnik.

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