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Der Israelit · 1907-11-14 · Heft 46 (14.11.1907) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
48 (1907)
Issue
Heft 46 (14.11.1907)
Date
1907-11-14
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Zum ..ZerusAalml ScderKodascbim“. (Schluß.) Nun stand dieser n'VK' v2 im Be kehr mit prüf» '2 TID'TI 2210) und n'D2' V°), auch mit N2'5H V1) und M02 '21*)? aber Herr Rainer hat einen ganzen Paffus ausgelassen, welcher zwei Q'KOIDK erwähnt, die für uns -von großer Wichtigkeit find, ODl' '21 ,"20 '")• Ich möchte daher die ganze Stelle in mD2' 'n' hersetzen, damit der Leser fich selbst ein Urteil bilden könne. '63#' *6 ltoK' o'odji ko'2od w oiy^K 2"K 'i DV2 O'VK' h r^Di« p'K 0'22yi otoiK k'O p^o "•Dip "2n '22 2dk!?2ko *b K'O i^dk itd dk prrp I^DK ITD K?K 2DK 2'te pov '222 K^> ODP '22 2DK 'ib (2 W1H' '2 'Dip K221J? KHK ^DKO K^ K'O '121 0K21 üb- Nun standen aber 7-> ,")0 '2 K"0 22 (12 '2 ,K2'V1 '2 und 2'VK' '2 in Verkehr mit einander1S); ich möchte dgher Herrn Rainer fragen ^VD2 HDD: Kann eine Frage, die |p '2 an *rP5(T '2 gestellt hat, nicht vor vfo p WW' '2 gekommen sein, wie konnte eine Frage, mit welcher ,viin ,r)D1' 72 O'VK' *2 fich beschäftigt haben, vor ypn' '2 gekommen sein? Gehen wir zur nächsten Stelle über. Herr Ratner behauptet, die Frage, welche hier die Zulafiung der Frau zur OD'nv behandelt, sei sehr verdächtig) denn ntövro^ n*?iDD koo ovkv 05n ck btc\w 012DD ^22 Tosaf. haben bereits die niD^H bekämpft. Ich will I dem Wtsten des Herrn Ratner durchaus nicht zu nahe treten, allein seine Behauptung, daß ^210' rVHDD ^22 nichts davon steht, war doch gewagt. Im ^PVKO 7O, HI. Teil, Seite 5, fand ich folgendes: 012^02 KLD21 "I'22 K^l 02D1 Ol!?p (0512V 1DOV &b D'V2 012V K^l -DOW D12V im 0*?1DD lOD'OV D'OVI 'i&nVKl 10'D 023510 02222 DIpD D1V2 II'LD K71 1'232 OK25 0'21K2n 1W0 D'V22 - Es braucht kaum hervorgehoben zu tperden, daß man zu verstehen hat D'21K20 1W0, wie aushem ganzen Tenor der Stelle hervorgeht. Herr B. Ratner setzt, seine Kritik auf Seite 332 in der hebr. Wochenschrift 271510 fort) ich möchte da noch zwei Stellen, welche ebenso wte die ersten für seine Beweisführung typisch find, hervorheben und beleuchten. Die erste lautet. *6 O'K KO f'2'K p^KI (t<"y K"'2 l"0 KD) (Hl02 DV KJO'DD K20 '121 D'V222 blDD D'7'K2 2V2 ('2210 J'^O '222 'bbD n'b 2DK Oil' '222 021' 72). Dazu bemerkt Ratner: OD '2 '2'512 2KD 01D0 2DKD0 01 D'V222 PDS D'>K2V 2V2 ('2210 )b W 2DKV 2VDK OKO K7D21 ^"D ('710 K0DD102 K10 )3 '121 2VDK?12'02VD2 01 02V K^V '22 by OTD 01Vp07 01 '20 K^> pb) 01 by pbio '22V- Also nach Ratner kann man überhaupt nicht von einer K0SD10 oder sonstigen aO"22 auf eine ri2VD fragen, denn vielleicht war K'V20 0210' ^2 anderer Anstcht als die KO"22 - Soll ich erst Beweise gegen diese Absurdität erbringen? Indessen möchte ich doch für unserm speziellen Fall, das heißt für die Frage, ob gegen einen in der D2VD von einer K0"22 gefragt werden kann, einige Belege bringen. In i"3 p212'31 ^22 und "V122 '^>22 : V«- ,m,m «) rrn v'v 7w'2V *12». 1J> 2-N 3"t) B'opv N"N N"'v 21'. »> V2I 3v P12N» 11'. ") «rrgl. Note '' und 2'N 2'g 'NV2 11?: N"N 12 s>2 2 pro pmfc "IN 131 IW03D 1BK2 (KO Kl'jt 2 'DIS K» «131p KSK MW 11ÖK ."IN 11M2TT3 Kl 1 '11,1131 ICO MIN .131 MNId M'NN Mmi Hb p3M iTM 131 '11N1 MI'IN 12 «1p K"V l"b lesen wir: NV12 (01NW rwv mstoSsi MIN kSSsi MIN 1I-1NV NLD N11K02 'inpni . nnov rUB 'IN N111VV D2W 'in rii3"n O'VI Kon ptn xbv mtu niKo S31 -N13"N 02511 PK pni' '31 10K K*?K 131 (32 p’IBI N'311 2'1B ,21121 210*72 21*7132 fö p20*7. Nun findet sich der pn von d'V22 OLD Ob'2K 21'0 nur in einer -ro"22 in ^y K L D'ODD) daß D2N2 0"0D 0121DO in einer -,0"22 in b, 2"V DÄ2 PVITp; daß )H'22 012Ob nniDS D'V2 in einer K0"22 in K"51 tt"3 ]'V12'p > In |'312y ibid. heißt es ferner. NV'N'KI KI'3K 10K '31 bi KVI15 73 11VK INK *7*73 Nix ,KI'I2 '03 s'K P)K 2'01' 1 K3'31 10K 131 PJ31K2 K'322 131 M3'K21 K3'*7 INI 131 KOB 372 M3'M21 K3'*7 INI 131 ('3130 *733 (I'IN '03 (3K P|K 131 KO'N'KI 131 01*7^32 (0 ('2'0*7 ('M 2I'N VON M*7K NI'IBBI ('2'03- Hier fragt also die --2D2 einmal von einer K0"22 in 2"O 2"2 D'^2 K0OD10) ein zweites mal von einer solchen in der *?K5(DV> 2"l K0"22 am Anfang des K2OD gegen eine p,2VD Die zweite typische Stelle ist folgende: k'2 :*b (’*7in ON 110K' KON 12K 032*7 7KN' 'IN "INI N'KI - Dazu Ratner: mein N1VB *7V 2210'1 2K0! 21710 2V2 *7KN' 1'N21 032*7 *7KN3 'IN (3 K*?1 K'2 B"B N3N 11»3 KL03N 032*7 *7KN' K*7 11'3 N1'2*7 “J'IIC ON *?3K 1DK' KON 12K 032*7 O'IINKINO 2312 '3B*711'3 2'2N 103 131 12K- Ratner verweist auf sein D'^VWI sl'L 020K, welches ich mcht besitze) aber den Jeruschalmi selbst besitze ich in drei Ausgaben, darunter auch die Venediger, und in allen steht „cpn*? W"- 018D10 zu '121 ^KtSDO Offl K"y 'J fy liest Wohl sind aber dadurch gezwungen, einen pim DVD zu lernen, die andern D'JIVKO schreiben niDDIO nach. Sehen wir wir uns aber den Jeruschalmi selbst an, und zwar im Zusammenhang, so muß man sich wundern, daß 01DD10 das Wort nicht von selbst gestrichm hat. Bekanntlich aber hat der 01DO100 'byi VKO, der o"l, gewarnt vor D'ODD 00^0 Die ganze Stelle im 02V 711' lautet also: 'OK 0*7 *7KN K1N1 (100 '31*7 *7KN K231V 2'7 212 23'10 13 *7KN' 1'221 032'? *7KNI '32 (3 K*71 -slO'O '1 IBp'KI 10K1 'OK '31*7 *7KN K231V 212 '32 (21' *1 1DK .110K' KON D32*7 *?KN3 '322 K223 'DK '1 2BPK1 K1N1 slO'O '31*7 2'*7 1DK1 1'D' KON 12K 032*7 *7KN' *7K 1DK1 032*7- Nun erklärt der (iVD PD wohl, das 1551 p habe |1ö«d 'l gesagt; allein nach meinem Dafürhalten wäre diese Art ohne Analogie; und außerdem auch sehr gezwungen) der einfache vVD ist der, daß aiD^I KDDD fragt, warum hat denn n'DpD pv'D;2 gewesen, haben wir denn nicht bereits gelernt 'pl i'noi D20^ ^KVIO? wie es auch der ppy }22p erklärt. Ziehen wir bas Facit aus unserer Kritik zur Kritik, so haben die Herren & und Ratner bisher noch nichts Positives gegen die Echtheit deS D'Vlp 22D x12' vorgebracht. Und wenn die Herren keine befferen Beweise erbringen, so laste ich mir meine Freude daran nicht nehmen. L. Meyer, Karlsruhe. * * * In dem Artikel deS Herrn Meyer in Nr. 44 ist Spalte III Zeile 9 von unten ein Name versehentlich auSgelaffen worden. Es soll nämlich heißen: „den Bater dieses '01' '31, d. i. K"2 13 (13 '31 finden usw." Zu der Bemerkung. V unseres Mitarbeiters i^. in Rr. 44 sendet uns Herr Meyer eine Erwiderung, in der er darauf htnwetst, daß man fich nicht allzusehr auf einen (1310 (Stil) stützen dürfe, da der (1310 nicht immer Beweiskraft befitze) insbesondere dürfe - man es nicht, um eine Stelle, die in allen Ausgaben osteichlautend vorkommt, zu korrigieren. „Daß der fragliche Terminus", so schreibt Herr Meyer, „in den 212300, in welchen der '733 ihn wohl hat, im '07021' nicht vorkommt, beweist noch nichts dagegen. Man mö^e nur all diese Stellen im '0*7021' , : betrachten, dann wird man sehen, daß dort kein Platz dafür 4 vorhanden sein kann, aus dem einfachen Grunde, weil dort die Erörterungsweise (K'iBi K?pN) eine ganz andere ist als im '*?33. Es genügt also die Tatsache deS Nicht- : Vorkommens als Beweis gegen die Integrität der Stelle? in D'*?pN oo durchaus nicht. Übrigens finden fich oft genug Partien im '0*7Nii', die daS Gepräge von '*733 ' - tragen. Diese Stellen hierherzusetzen ist nicht möglich, Als Beispiel möchte ich auf eine solche Stelle im 21313 11' 131 i’i’3TD 2"2 i K"B, ed. Venedig, Bl. 4 IV Hinweisen. Aber eine noch vielmehr an |iiio und 2KX12 des '*733 erinnernde Stelle fand ich im 2'»3Ki zu Ber. 3**0 '"0- " Diese ganze Partie ist wohl in unserm 'O'iNli' nicht vorhanden, allein der 2"'3K1 führt fie an aus dem '0*?N11' (vergl. die Rote des *?'io,VL'30p2 (23 D"2 1 32)". * * * ) §n dem letzten Teil des Artikels unsres Mitarbeiters j ine literarische Fälschung" (Nr. 35 vom 39. August) ist in der Note 2 ein Paffus weggeblieben, den unS Herr R. seiner Zeit nachträglich zur Veröffentlichung zugehen ' ließ. Wir geben die betreffenden Ausführungen bei dieser i Gelegenheit hier wieder: „Uebrigens kommen die Worte 1 ('3'02 2K 2p2' K*7N nich' nur in unseren MischnaauSaabe» vor, sondern auch in ber K31V0 '332K2'320 und im echten Jeruschalmi: Unsere Mischna wird nämlich im Jeruschalmi Kilajim IX iol. 52 a der ed. Venedig' citiert und zwar abweichend von BMi sund Fr., der bis auf s'3'02 *7'3N3 damit überetnstimmt) und beinahe ganz wie K313B '332 K2'32D. Sie lautet: 2N1V*73K K0133 pvMN pK 2NV' K*7 p1N31 13123 022 033'N *7'3N3 12'3 1>23 KDlI K12 1 ('3'02 2K 232' K*?N (3 \ Die Worte ip'j? *73 nach kösh*? fehlen in den beiden ' palästinischen Texten. Die K2'320 schreibt K013 mit 2 und? hat nach K12 noch das Wort D2K. liest auch 23123. Jedm- « falls ist Friedländers Mischnah nicht die palästinische. ] Das Schönste an der Sache ist, daß Friedländer selbst : ein Blatt nachher, nämlich Iol. 22b die Mfchna richtig citiert — nur ein Wort ist weggelaffen. — Wie lesen bei ihm die Stelle aus 0^*73' und er sagt selbst . .j '23 $32 K3121 K«2 D'K*732 K123 p1B3 K2*70 K22 1p27 ] 1'*7V ('2'3200 2iNp2*7. Man hätte also die 2IN0 anders /; citiert, als man sie vor Augen hatte!" Ferner ersucht uns Herr R. um folgenden Nachtrag: H „Mit Bezug auf das in Nr. 29 S. 10 col. 1 MitgeheWe, i daß Jeruschalmifragmente aus den Genizahs gedruckt werden, bemerke ich, daß ich gelegentlich meiner Anwesen- -1 heit in Berlin bei Jtzkowski die Druckbogen gesehen habe * und mir auch bestätigt wurde, daß Fragmente von j Seder Kodaschim nicht darunter seien." ß Zu den Erwiderungen des Herrn Meyer auf < einige Punkte der Abhandlung unseres Mit- J arbeiters R. sowie die Artikel des Herrn Ratner m bemerken wir zum Schluß, daß Herr R. es abfj lehnt, für Ratner, das Wort zu ergreifen, der J durch seine 5 Bände D7VVH P'X n20K sein | niK'pn im Jeruschalmi un d seine Berechtigung über j Jeruschalmi-Editionen zu urteilen, genügend dokul mentiert habe. Außerdem geben wir noch ein Urteil wieder, das der größte Jeruschalmikenner der Jetztzeit, Rabbi 12"T2 210 npv' in einem Brief , an Herrn R. über die Friedländersche Edition ge- : fällt hat. Er schreibt wörtlich: (S"10D »fl'M "ry j D7V12'2 V'vn 072200 y"02D2 0"ry2 D'S"M ' OK O'OIKI '"2 2"2 OK D2 2'21K1 K22"10 p^vy 4 '"2 2"2? 02 y"02D0 n7VKVKin rp'1?d oyn I 02NVV D2 2"2 021p2 D1V K?2 DWS MM j 01 0101K 12DD 71KV? 1N)V KW* . J[

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