Mannheim

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Freudenthal, Max

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1011982

Also known as (2 names)
he
מקס פרוידנטל · פרוידנטל, מכס
Born
1868
Died
1937
Occupation
Rabbi
Geb. 12. Juni 1868 in Neuhaus a. d. Fränkischen Saale, Unterfranken,Gest. 11. Juli 1937 in München.Sohn des Schullehrers Benjamin F. und seiner Ehefrau Johanna, geb. WildbergElementar- und Lateinschule in Grünstadt, Pfalz, großherzogl.-hess. Gymnasium in Worms, Ostern 1886 Abitur. Ab 1886 sechs Semester Univ. Breslau, bis 1891 JTSMitglied der Studentenverbindung „Amicitia“6. Juli 1891 Promotion in Greifswald. Religionslehrer an öffentlichen Schulen in BreslauMitglied im Verein israelitischer Lehrer in Schlesien und Posen (um 1892/um 1895). 1894-1898 Landesrb. von Anhalt in Dessau, liberal. 1896 Vorsitzender der ersten Versammlung israelitischer Religionslehrer Anhalts in Dessau. 1900 Rb. und Leiter einer Religionsschule in Danzig1900-1907 Ausschußmitglied im Verband der Westpreußischen SynagogenGemeinden. 1907 Rb. in Nürnberg. April 1934 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Reformer, dem es jedoch gelang, auch mit den orthodoxen Gemeindegruppen in gutem Einverständnis zu lebender ADR gratulierte zum 60. Geburtstag: „So verschieden in Richtung und Art viele in unserm Verband sein mögen, in der herzlichen Verehrung für Sie sind wir alle eins (...) wie sehr Sie ein starker einigender Mittelpunkt geworden sind (...)“ (CJA, 1, 75 C Ra 1 Nr. 14, fol. 78). Wie bereits in Danzig lag ihm in Nürnberg die Verbesserung des Religionsunterichts und Neubearbeitung der Schul- und Gebetbücher am Herzeninitiierte eine Gemeindezeitung, die Erweiterung der Bibliothek, den Ausbau sozialer Einrichtungen und die Gründung einer zweiten Nürnberger Loge, der Jakob-Herz-Loge. Mitglied der Vereinigung der liberalen Rabbiner Deutschlands, Mitunterzeichner der „Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum“ 1912Vorsitzender der Freien Konferenz bayrischer Rabbiner, Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender sowie zweiter Vorsitzender des Verbandes Bayrischer Israelitischer Gemeinden. Im Vorstand der CV-Ortsgruppe Nürnberg, Vorsitzender im Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Nürnberg. Mitglied im Hebräischen Literaturverein Mekize Nirdamim. Nacheinander Mitglied der Anhalt-Loge zu Dessau (seit 2. Okt. 1893, zunächst Vizepräsident, 1898-1900 Mentor, später Präsident der Loge), der Borussia-Loge Danzig (seit 17. Juni 1901), der Maimonides- Loge Nürnberg (4. April 1908 bis 20. Nov. 1921) und Mitbegründer der Jacob-Herz-Loge, Nürnberg, deren Mitbegründer und Präsident im ersten und zehnten Jahr er war. Seit 1920 Mitglied des Generalkomitees des U.O.B.B. Verheiratet mit Else, geb. Lichtwitzdrei Kinder: Walter, Käthe und Heinz.

Identifiers

GND
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Max_Freudenthal de
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Sources (5)

Freudenthal, Max

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birth date
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birth year
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death date
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described at
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Geb. 12. Juni 1868 in Neuhaus a. d. Fränkischen Saale, Unterfranken,Gest. 11. Juli 1937 in München.Sohn des Schullehrers Benjamin F. und seiner Ehefrau Johanna, geb. WildbergElementar- und Lateinschule in Grünstadt, Pfalz, großherzogl.-hess. Gymnasium in Worms, Ostern 1886 Abit…
Geb. 12. Juni 1868 in Neuhaus a. d. Fränkischen Saale, Unterfranken,Gest. 11. Juli 1937 in München.Sohn des Schullehrers Benjamin F. und seiner Ehefrau Johanna, geb. WildbergElementar- und Lateinschule in Grünstadt, Pfalz, großherzogl.-hess. Gymnasium in Worms, Ostern 1886 Abitur. Ab 1886 sechs Semester Univ. Breslau, bis 1891 JTSMitglied der Studentenverbindung „Amicitia“6. Juli 1891 Promotion in Greifswald. Religionslehrer an öffentlichen Schulen in BreslauMitglied im Verein israelitischer Lehrer in Schlesien und Posen (um 1892/um 1895). 1894-1898 Landesrb. von Anhalt in Dessau, liberal. 1896 Vorsitzender der ersten Versammlung israelitischer Religionslehrer Anhalts in Dessau. 1900 Rb. und Leiter einer Religionsschule in Danzig1900-1907 Ausschußmitglied im Verband der Westpreußischen SynagogenGemeinden. 1907 Rb. in Nürnberg. April 1934 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Reformer, dem es jedoch gelang, auch mit den orthodoxen Gemeindegruppen in gutem Einverständnis zu lebender ADR gratulierte zum 60. Geburtstag: „So verschieden in Richtung und Art viele in unserm Verband sein mögen, in der herzlichen Verehrung für Sie sind wir alle eins (...) wie sehr Sie ein starker einigender Mittelpunkt geworden sind (...)“ (CJA, 1, 75 C Ra 1 Nr. 14, fol. 78). Wie bereits in Danzig lag ihm in Nürnberg die Verbesserung des Religionsunterichts und Neubearbeitung der Schul- und Gebetbücher am Herzeninitiierte eine Gemeindezeitung, die Erweiterung der Bibliothek, den Ausbau sozialer Einrichtungen und die Gründung einer zweiten Nürnberger Loge, der Jakob-Herz-Loge. Mitglied der Vereinigung der liberalen Rabbiner Deutschlands, Mitunterzeichner der „Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum“ 1912Vorsitzender der Freien Konferenz bayrischer Rabbiner, Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender sowie zweiter Vorsitzender des Verbandes Bayrischer Israelitischer Gemeinden. Im Vorstand der CV-Ortsgruppe Nürnberg, Vorsitzender im Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Nürnberg. Mitglied im Hebräischen Literaturverein Mekize Nirdamim. Nacheinander Mitglied der Anhalt-Loge zu Dessau (seit 2. Okt. 1893, zunächst Vizepräsident, 1898-1900 Mentor, später Präsident der Loge), der Borussia-Loge Danzig (seit 17. Juni 1901), der Maimonides- Loge Nürnberg (4. April 1908 bis 20. Nov. 1921) und Mitbegründer der Jacob-Herz-Loge, Nürnberg, deren Mitbegründer und Präsident im ersten und zehnten Jahr er war. Seit 1920 Mitglied des Generalkomitees des U.O.B.B. Verheiratet mit Else, geb. Lichtwitzdrei Kinder: Walter, Käthe und Heinz.
has publication
„Die ersten Emancipationsbestrebungen der Juden in Breslau“, MGWJ 37 (1892/ 1893), S. 41-48, 92-100, 188-197, 238-247, 331-341, 409-429, 467-483, 522-536, 565-579„Preussen am Anfang dieses Jahrhunderts“, Markus Brann (Hrsg.), Jahrbuch, 1894Lehrplan nebst Erläuterungen für die Rel…
„Die ersten Emancipationsbestrebungen der Juden in Breslau“, MGWJ 37 (1892/ 1893), S. 41-48, 92-100, 188-197, 238-247, 331-341, 409-429, 467-483, 522-536, 565-579„Preussen am Anfang dieses Jahrhunderts“, Markus Brann (Hrsg.), Jahrbuch, 1894Lehrplan nebst Erläuterungen für die Religionsschulen der israelitischen Kultusgemeinde in Anhalt, 1896„Zum Jubliläum des ersten Talmuddruckes in Deutschland“, MGWJ 42 (1898), S. 80-89, 134-143, 180-185, 229-236, 278-285Aus der Heimat Moses Mendelssohns, Berlin 1900„David Fränkel“, M. Brann und F. Rosenthal (Hrsg.), Gedenkbuch zur Erinnerung an David Kaufmann, Breslau 1900, S. 569„Leipziger Messegäste“, MGWJ 45 (1901), S. 461-508Die jüdischen Besucher der Leipziger Messen in den Jahren 1675- 1699, Frankfurt/M. 1902„David Oppenheim als Mährischer Landrabbiner“, MGWJ 46 (1902), S. 262-274„Leon Elias Hirschel“, MGWJ 50 (1906), S. 426-443„Nachschrift zu der Abhandlung über Leon Elias Hirschel“, ebd., S. 624Die Familie Gomperz (zus. mit David Kaufmann), Frankfurt/M. 1907„Juden in Grünstadt und Umgebung (von 1584 an)“, Leininger Geschichtsblätter 10 (1911), S. 20„Akademische Festrede, gehalten in der Maimonides-Loge zu Nürnberg beim 10jährigen Stiftungsfeste, am 29. Dezember 1912“, Bericht der Grossloge für Deutschland U.O.B.B., 08/1913Rezension von Bernhard Wachstein, Die Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil, Wien/Leipzig 1912, in MGWJ 59 (1915), S. 232-239„Nach dem Kriege“, Liberales Judentum 9 (1917)„Heinrich Graetz“, Neue jüdische Monatshefte 2 (1917), S. 57-61Religionsbuch für den israelitischen Religionsunterricht an den Oberklassen der höheren Schulen, Nürnberg 2. Aufl. 1918Rezension von Bernhard Wachstein, Die Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien, 2. Teil, Wien/Leipzig 1917, in MGWJ 62 (1918), S. 65-67, 151-160, 296-299„Widmung“, Salomon Samuel (Hrsg.), Literarische Spende für jüdische Kriegsteilnehmer, Essen 1919, S. 26f„Etwas vom rituellen Schlachten“, Liberales Judentum 11 (1919)Kriegsgedenkbuch der israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg (Hrsg.), Nürnberg 1920 (rez. in Fränkischer Kurier 24.09.1920; IdR 26 [1920]; Israelitisches Familienblatt 07.04.1921)„Die beiden Moses“, MGWJ 64 (1920), S. 81-100„Cäsar Seligmann. Zum 60. Geburtstag“, JLZ 07.01.1921 (Jg. 1, Nr. 6), S. 2f„Religion, nicht Politik“, Liberales Judentum 13 (1921)Rezension von Bernhard Wachstein, Die Grabinschriften des alten Judenfriedhofes in Eisenstadt, Wien 1922, in MGWJ 66 (1922), S. 320fDie Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg 1874-1924, 1925 (rez. in CVZ 13.02.1925 [Jg. 4, Nr. 7]; IFH 19.02.1925; Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 27.02.1925; JLZ 27.02.1925 [Jg. 5, Nr. 9], S. 10; Jüdische Pressezentrale Zürich 05.03.1925; MGWJ 70 [1926]; Der Morgen 2 [1926/1927]; Bne Briss 01/1927; JWB 12.08.1927)„Aus der Zeit der Hoffaktoren“, JJGL 26 (1925), S. 36-52„Manuel Joel und die Kultusfrage“, MGWJ 70 (1926), S. 330-347Leipziger Messegäste. Die jüdischen Besucher der Leipziger Messen in den Jahren 1675 bis 1764, 1928 (rez. in Die Wahrheit 06.07.1928; JLZ 10.08.1928 [Jg. 8, Nr. 32]; CVZ 24.08.1928 [Jg. 7, Nr. 34]; Jüdische Familienforschung 09/1928; Israelit 13.09.1928 [Jg. 69, Nr. 37], S. 27; JWB 09.11.1928; Selbstwehr 21.12.1928; Jüdische Pressezentrale Zürich 15.02.1929; Die Stimme 14.03.1929; MGWJ 74 [1930]; Menorah 9 [1931])Zum zweihundertjährigen Geburtstag Moses Mendelssohns: Vier Abhandlungen, 1929 (rez. in JLZ 30.04.1930 [Jg. 10, Nr. 18], S. 4)„Die Verfassungsurkunde einer reichsritterlichen Judenschaft“, ZGJD 1 (1929/1930), S. 44-68„Die Mutter Moses Mendelssohns“, ZGJD 1 (1929/ 1930), S. 192-200„Wege der Frömmigkeit. Eine Ansprache“, Gemeindeblatt (Frankfurt) 10/1929„Juden als Messgäste in Leipzig“, Festschrift zum 75-jährigen Bestehen der Leipziger Gemeinde-Synagoge 1855-1930, hrsg. vom Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde, Leipzig 1930; Nd. Berlin 1994, S. 16-27„Miscellen“, ZGJD 3 (1931), S. 128f„Dokumente zur Schriftenverfolgung durch Pfefferkorn“, ZGJD 3 (1931), S. 227-232Rezension von Rudolf Hallo, Geschichte der Familie Hallo. 350 Jahre aus dem Leben einer deutschen Hofjuden- und Handwerkerfamilie, Kassel 1930, in ZGJD 3 (1931), S. 220-222„R. Michel Chasid und die Sabbatianer“, MGWJ 76 (1932), S. 370-385„Zur Geschichte des Judenprivilegs Kaiser Maximilians II. auf dem Reichstag zu Augsburg 1566“, ZGJD 4 (1932), S. 83-100„Lehren und Lernen“, Bne Briss 05/1933„Eine Lücke, die ausgefüllt wurde (Rezension)“, JLZ 02.02.1934 (Jg. 14, Nr. 10), S. 7„Die Eigenart der Wormser Gemeinde in ihrer geschichtlichen Wiederkehr“, ZGJD 5 (1935), S. 100-114„Juden auf Marstrand“, ZGJD 5 (1935), S. 216-225„Zum Gedächtnis“, ZGJD 6 (1936), S. 1-3„Ein Geschlecht von Erziehern“, ZGJD 6 (1936), S. 141-168„Die heilige Genossenschaft der Männer des Bundes Abrams zu Fürth“, ZGJD 7 (1937), S. 91-98Rezension von Magnus Weinberg, Die Memorbücher der jüdischen Gemeinden in Bayern, Frankfurt/M. 1937/1938, in ZGJD 7 (1937), S. 121-123„Das Memorbuch von Emmerich“, ZGJD 8 (1938), S. 64-84 (unveröffentlichte Druckfahnen im Archiv des LBI, New York). Mehrere Predigten, Jahresberichte der Religionsschule und Rezensionen in der MGWJMit- Hrsg. der ZGJD. Bibliographie in ZGJD 7 (1937), 131-137, Verzeichnis der Veröffentlichungen 1890-1936.
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Freudenthal, Max

Max Freudenthal

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Freudenthal, Max

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